Die Erweiterung der GGS Hebborn wurde in wenigen Monaten hochgezogen, bei den Außenanlagen dauerte es deutlich länger.

Die Erweiterungsbauten der Grundschulen in Hebborn und Refrath waren in nur vier Monaten errichtet worden. Doch vor allem die GGS Hebborn ist acht Monate später immer noch von einer Baustelle umgeben, die Mensa noch nicht in Betrieb. Aber nun ist Besserung in Sicht, nur auf den Bolzplatz müssen die Schülerinnen und Schüler noch eine Weile warten.

Eine gute Nachricht zum Schulstart nach den Osterferien gibt es für die GGS Hebborn: Der erste und wichtigste Bauabschnitt der Außenanlagen werde in rund zwei Wochen fertiggestellt, dann könne der Schulneubau zu 100 Prozent genutzt werden. Das teilt die Stadtverwaltung auf Nachfrage mit. Auch die Wege zum Altbau würden dann „mit einem geringfügigen Provisorium“ fertig sein.

Auf den Bolzplatz, der der Schulerweiterung weichen musste und nun durch eine „multifunktionale Ball-Court-Anlage“ ersetzt wird, müssen die Schülerinnen und Schüler aber noch wenigstens bis zum Jahresende warten. Denn für die Neuanlage muss die Stadt „nach einer umfangreichen Vorplanung“ noch das Baurecht für den neuen Standort am Rand des Grundstücks schaffen.

Der für die sichere Erreichbarkeit der GGS wichtige Stichweg zur Jägerstraße und Engelsfuhr soll nach dem Abzug der Baumaschinen nun so schnell wie möglich für die Kinder und auch die Anwohnerschaft frei gegeben werden, kündigt die Stadt an. Das ist die Voraussetzung dafür, dass das Projekt „Schulexpress“ auch in Hebborn starten kann.

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Seit knapp zwei Monaten läuft das neue Projekt „Schulexpress” an der KGS In der Auen. Ziel war es, Kinder und Eltern zu animieren, den Fußweg zur Schule zu wählen, anstatt die Zufahrtsstraßen zu verstopfen. Erste Eindrücke weisen darauf hin, dass es in Refrath gut angelaufen ist. Bei der GGS in Hebborn wird es jedoch noch dauern, bis das Projekt starten kann.

Auch Küche und Mensa sollen nun endlich in Betrieb gehen. Zwar waren die Räume dafür mit dem Modulbau bereits im August 2023 fertig – doch sei der Anlieferungsweg erst vor einigen Wochen freigegeben worden. Ein erster Probelauf, so die Stadt, habe noch kleinere technische Mängel aufgezeigt, die nun nachgebessert werden.

Bevor der Schulparkplatz an der Odenthaler Straße wieder hergestellt werden kann müssen noch neue Elektroleitungen in die Gebäude verlegt werden. Ein neuer Trafo ist bislang immer noch nicht geliefert worden, daher müsse man jetzt ein Mietgerät einsetzen, erläutert die Stadt.

In Refrath sind viele Teilbereiche fertig

Bei der KGS In der Auen in Refrath war die städtische Schulbaugesellschaft rascher voran gekommen. Viele Teilbereiche der neuen Außenanlagen seien bereits fertig, der Abschluss ist noch für den April geplant.

Die Spielflächen auf dem Schulhof stünden seit einiger Zeit zur Verfügung, die zusätzlichen Flächen vor dem Neubau sollen bald folgen. Das gleiche gilt für den Ersatz einiger Bäume, die für den Modulbau hatten gefällt werden müssen.

Der öffentliche Spielplatz auf dem benachbarten Kirchengrundstück sei fertig geplant und stehe bereit zur Umsetzung. Allerdings müsse der Pachtvertrag zwischen Kirche und Verwaltung sorgfältig verhandelt werden – was noch nicht abgeschlossen sei.

Schneller Bau bedingt Verzögerung der Außenanlagen

Bleibt die Frage, warum die Außenanlagen so viel Zeit benötigen, wenn der Schulbau selbst so rasch erledigt werden konnte. Gerade das Tempo des Schulbaus sei dafür der Grund, erläutert die Stadt. Alle Kapazitäten des Planungsteams seien dem Ziel, die Gebäude rechtzeitig zum Schuljahresbeginn fertig zu stellen, untergeordnet worden. Die Planung der Außenanlagen habe daher nachgezogen werden müssen.

Zudem hätten Arbeiten im Tiefbau und an den Außenanlagen den Hochbau behindert, waren also zurückgestellt worden. Und dann habe es noch ein paar Probleme gegeben: bei der Stromversorgung, bei der Entwässerung, beim Personalbestand der ausführenden Firmen und beim Wetter.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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