Foto: Cedric Günther

Die politisch-historische Bildungsfahrt der 10. Klassen des Gymnasiums Herkenrath nach Berlin gab einen spannende Einblicke in den politischen Betrieb. Der Ausflug zur Gedenkstätte Hohenschönhausen ließ nachdenkliche Schüler:innen zurück.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung des Gymnasiums Herkenrath. Autorin: Essina Özcan

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„Der Antrag zur Taurus-Lieferung wurde abgelehnt!“ So nah sind Schülerinnen und Schüler der Bundespolitik selten: Mitten im Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Tebroke im Bundestag in Berlin konnten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Herkenrath live mitverfolgen, wie Dr. Tebroke von seiner Büroleiterin über den kurz zuvor gescheiterten CDU-Antrag informiert wurde.

Damit war ein Ziel der Bildungsfahrt der 10. Klassen des Gymnasiums Herkenrath vom 13.03. bis zum 16.03.2024 nach Berlin bereits erfüllt: einen spannenden Einblick in den politischen Betrieb in Berlin zu gewinnen.

Das Treffen mit einem Bundestagsabgeordneten aus der eigenen Region, dem CDU-Politiker Dr. Tebroke, war einer der Höhepunkte der ereignisreichen Bildungsfahrt nach Berlin. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, dem CDU-Politiker Fragen zu stellen und ihm zu vermitteln, welche Themen für sie von Bedeutung sind.

Foto: Cedric Günther

Zuvor konnten sie sich selbst wie echte Politiker fühlen: In einer Nachbildung des Bundestages nahmen sie an einer simulierten Bundestagsdebatte in unterschiedlichen Rollen teil und diskutierten sehr engagiert die Frage, ob der Führerschein mit 16 eingeführt werden sollte. Und das Redetalent einiger Teilnehmerinnen deutete es an – die eine oder der andere könnte später auch mal den Weg in die große Politik finden.

Auch der Blick aus der Kuppel des Bundestages über Berlin und direkt auf die reale Bundespolitik im Plenarsaal machte großen Eindruck auf die Schülerinnen und Schüler.

Foto: Cedric Günther

Am nächsten Tag stand ein Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler tauchten tief in die Geschichte ein und erfuhren mehr über die dunklen Kapitel der politischen Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur.

Der Besuch der letzten Teile der Berliner Mauer und einer dazugehörigen Ausstellung rundete das Programm ab und ließ die Schülerinnen und Schüler nachdenklich zurück – aber auch mit vielen schönen und eindrucksvollen Erinnerungen an eine lebendige Stadt mit einigem historischem und politischem Hintergrund.

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  1. Hat Herr Tebroke den Schülern auch erklärt, warum er auf Abgeordnetenwatch als einer der wenigen Abgeordneten auf keine einzige Frage der Bürgerschaft antwortet?

  2. Solche Fahrten schärfen das Demokratiebewusstsein und vermitteln politische Bildung. Prima!