Foto: Thomas Merkenich

Der Wahlausschuss hat das Ergebnis der Europawahl offiziell festgestellt, relevante Unregelmäßigkeiten wurden nicht bekannt. Der Ausschuss weist auf die hohe Wahlbeteiligung. Die CDU liegt im Kreis deutlich vorne, mit mehr als doppelt soviel Stimmen wie die Nummer zwei. Die AfD bleibt knapp unter zehn Prozent – was deutschlandweit eine der wenigen Ausnahmen ist.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung des Rheinisch-Bergischen Kreises

Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Wahlausschuss des Kreises hat in seiner Sitzung am Mittwochabend unter Vorsitz von Kreiswahlleiter Stephan Santelmann das amtliche Endergebnis der Europawahl 2024 für den Rheinisch-Bergischen Kreis beschlossen.

Das Kreiswahlamt hatte zuvor alle Wahlniederschriften aus den 304 Stimmbezirken auf Ordnungsmäßigkeit und Vollständigkeit überprüft. Wie der Leiter des Kreiswahlamtes Bernhard Schilde berichtete, wurden keine gravierenden Unregelmäßigkeiten festgestellt. Besondere Vorkommnisse während der Wahl wurden nicht gemeldet.

Endergebnis Europawahl im Rheinisch-Bergischen Kreis

CDU33,38 % / 50.715 Stimmen
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN15,77 % / 23.957 Stimmen
SPD15,09 % / 22.923 Stimmen
AfD9,93 % / 15.090 Stimmen
FDP 8,01 % / 12.175 Stimmen
BSW3,93 % / 5.971 Stimmen
Volt3,64 % / 5.534 Stimmen
DIE LINKE1,58 % / 2.398 Stimmen
SONSTIGE8,67 % / 13.181 Stimmen

Die Europawahl 2024 verzeichnete eine sehr hohe Wahlbeteiligung. Im Rheinisch-Bergischen Kreis machten von den 220.000 Wahlberechtigten etwa 153.000 Menschen davon Gebrauch, ihre Stimme abzugeben.

Insgesamt lag die Wahlbeteiligung bei 69,32 Prozent, was bis heute die höchste Beteiligung an einer Europawahl im Kreisgebiet ist. Damit liegt der Rheinisch-Bergische Kreis um sechs Prozent über dem NRW-Landestrend.

Das hohe Interesse zur Briefwahl hat sich fortgesetzt. Rund 28 Prozent der Wählerinnen und Wähler im Kreisgebiet haben diese Möglichkeit genutzt.

Insgesamt waren über 2.300 Helferinnen und Helfer ehrenamtlich im Einsatz, die in den 304 Wahlvorständen tatkräftig mitwirkten.

Hinweis der Redaktion: Die Kolleg:innen von Katapult stellen auf einer Deutschlandkarte dar, in welchen Kreisen die AfD unter zehn Prozent geblieben ist, und welche Partei in welchem Kreis vorne liegt:

Rheinisch-Bergischer Kreis

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  1. Müsste die Überschrift zur Katapult Grafik nicht heißen:
    .. in welchen Kreisen die AFD unter zehn Prozent geblieben ist…

    1. Danke für den Hinweis. Die Überschrift in der Grafik ist korrekt, der einleitende Text war falsch. Wir haben es korrigiert.

  2. In der ersten Katapult-Karte ist ein Fehler. Das Bundesland Bremen besteht aus zwei kreisfreien Städten. In Bremerhaven kam die AfD auf 17,2 % (sicher viele “Bürger in Wut” -Wähler), der Fleck hätte nicht weiß sein dürfen.