Nachwuchskräfte und erfahrene Beamte haben ihren Dienst in Rhein-Berg aufgenommen.

21 Polizistinnen und Polizisten sowie ein Hund haben ihren Dienst bei der Kreispolizeibehörde aufgenommen. Fast die Hälfte von ihnen sind erfahrene Kräfte, die auf eigenen Wunsch in den Rheinisch-Bergischen Kreis wechseln. Die Zugänge können die Abgänge jedoch nicht ausgleichen, die Personalstärke sinkt.

In dieser Woche hat Stephan Santelmann, als Landrat auch der Leiter der Kreispolizeibehörde 21 Polizistinnen und Polizisten begrüßt. Von ihnen kommen zwölf als frisch gebackene Kommissarinnen und Kommissare direkt von ihrem Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW, teilt die Pressestelle der Polizei mit.

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Drei der neuen Kommissarinnen und Kommissare würden künftig im Wachdienst der Polizeiwache Burscheid eingesetzt, vier bei der Polizeiwache Overath und fünf bei der Polizeiwache Bergisch Gladbach.

Neun der neuen Kolleginnen und Kollegen wechselten auf eigenen Wunsch aus umliegenden Behörden in den Rheinisch-Bergischen Kreis. Von ihnen werden sechs in der Direktion Kriminalität eingesetzt, da sie bereits aus Ermittlungsdienststellen kommen und ihre kriminalpolizeiliche Erfahrung auch hier gut gebraucht werden kann. Sie sollen vor alle Ermittlerinnen und Ermittler ersetzen, die in den Ruhestand gegangen sind.

Spürhund kommt mit seiner Führerin aus Köln nach GL

Auch eine Diensthundführerin wurde auf ihren eigenen Wunsch aus Köln nach Bergisch Gladbach versetzt und bringt ihren zweieinhalbjährigen Diensthund mit, der bereits als Schutz- und Rauschgiftspürhund ausgebildet ist.

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„Wir lassen uns das Stadtfest nicht verleiden“

Trotz des Terroranschlags beim Volksfest in Solingen wird das Stadt- und Kulturfest in Bergisch Gladbach in zehn Tagen wie gewohnt gefeiert. Es sei nie die Frage gewesen, ob die Veranstaltung stattfindet, sondern nur wie, sagt der Beigeordnete Thore Eggert. Zusammen mit der Polizei werde die Gefahr jeden Tag neu bewertet, im Moment gebe es aber keinen Anlass für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.

Ein erfahrener Polizeihauptkommissar kommt aus dem Rhein-Erft-Kreis und verstärkt zusätzlich zu den vier neuen Kommissarinnen und Kommissaren ab sofort die Polizeiwache Overath. Ein weiterer erfahrener Kollege ist aktuell noch im Rahmen einer Abordnung im Innenministerium beschäftigt und wird erst nach seiner Rückkehr eine neue Verwendung finden.

Am Montag wurden die Neuzugänge vereidigt, in Anwesenheit der Leiter der Direktionen Gefahrenabwehr/Einsatz, Kriminalität und Verkehr, Thomas Zobel, Marc André Linden und Markus Szech. Mit dabei waren auch Polizeichefin Birgit Buchholz und der Polizeibeiratsvorsitzende Klaus-Dieter Becker.

Zugänge gleichen Abgänge nicht aus

Landrat Stephan Santelmann zeigte sich erfreut über die neuen Polizistinnen und Polizisten: „Auch wenn wir dieses Jahr nicht so eine große Anzahl an neuen Kolleginnen und Kollegen begrüßen dürfen wie in den vergangenen Jahren, blicke ich mit großer Zuversicht in die Augen motivierter Kolleginnen und Kollegen. Und auch die hinzugewonnene kriminalpolizeiliche Erfahrung ist ein absoluter Gewinn für unsere Behörde.”

Genaue Zahlen zum Personalstand nennt die Behörde nicht. Sie bestätigt auf Nachfrage aber, dass – anders als in den Vorjahren – das neue Personal nicht ausreicht, um diejenigen vollständig zu ersetzen, die in den Ruhestand gegangen sind oder sich in eine andere Stadt haben versetzen lassen. Das liege u.a. daran, dass nicht alle 3000 Anwärter ihr Studium erfolgreich abschließen – und es damit an Nachwuchs fehlt.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Einen guten Start wünsche ich den ‘neuen’ Kommissarinnen und Kommissaren der Kreispolzeibehörde. Wir brauchen motivierte Polizeibeamte*innen für diesen schweren, verantwortungsvollen Dienst.