Alle
#ichtuwasfürGL
"Tonstörung" und „Heavy Disturbed“
1. FC Köln Fanclub
1. Pfarrbezirk/Gnadenkirche der Ev. Kirchengemeinde
ABU Aktive Bergische Unternehmerinnen
ADFC
AdK
ADRA-Shop
AG Terrassenstadt e. V.
Agentur für Arbeit
Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach und das Jobcenter Rhein-Berg
Agentur Strothmann
agisra e.V.
AIDS-Hilfe Bergisch Gladbach e.V.
Aktion neue Nachbarn
Aktionskreis Eine Welt e.V. Bergisch Gladbach
Aktive von Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.
Akustonauten
Aljoscha Kanter
Aljosha Konter
Alpha & Omega PR
Alten- und Familienhilfe Bensberg e.V
Altenberger Dom Verein
Althoff Grandhotel Schloss Bensberg
Am Kaisersch Baach
AMG Albertus Magnus Gymnasium
Amnesty International
Amnesty-International-Gruppe Bensberg/Rösrath/Overath und Ev. Kirchengemeinde Bensberg
AnBe
Andreas Hahner, Fotograf
Andreaskirche
Aqualon Verein e.V
Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege des Rheinisch-Bergischen Kreises
Arbeitskreis Ambulanter Pflegedienste
Arbeitskreis Ambulater Pflegedienste
Arbeitskreis der Religionen und Kulturen
Arbeitskreis der Städtepartnerschaft mit Marijampole
Arbeitskreis Deutsch-Französische Freundschaft
Arbeitskreis runder Tisch keine Gewalt an Frauen und der Verein Haecksen e.V.
Arbeitskreis „Partnerschaft mit Luton und Runnymede“
Arnold X Band
ASB Arbeiter Samariter Bund
ASF
asimplething
Ateliergemeinschaft Halfen Dombach
Atelierhaus & Galerie 24
Atelierhaus Grube Weiß
Autorengruppe „Wort & Kunst“
AWO
Back Company
Bädergesellschaft der Stadt Bergisch Gladbach
Ballett-Dance Academie
Ballettschule Bjerke
Ballettschule Moving
Ballettschule Peldszus
Barbara Steinrück - Bauernhof im Koffer
Barbara Stewen
Barber‘s Puppentheater
Bärbroicher Allerlei GbR
Basement 16
BASt
BASt Bundesanstalt für Straßenwesen
Basta-Theater
Bayer Philharmoniker
BDH Bundesverband Rehabilitation
Begegnungsstätte Mittendrin
Begegnungsstätte PRO Tre
Begegnungsstätte PRO Treff
Beit Jala e.V.
Belkaw
Bensberger Bank in Kooperation mit dem Polizeikommissariat RheinBerg
Bensberger Carnevals Company
Bensberger Kammerchor
Bensberger Kammerorchester
Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt
Bergische Agentur für Kulturlandschaft, BAK GmbH
Bergische Obstwiesenretter
Bergische Ohrwürmer
Bergische Residenz Refrath
Bergischer Förderverein zur Bildung und İntegration e.V.
Bergischer Geschichtsverein
Bergisches Museum für Bergbau,Handwerk und Gewerbe
Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) der Agentur für Arbeit zusammen mit der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW)
Berufskolleg Bergich Gladbach BKGL
Berufskolleg Bergisch Gladbach BKGL
Berugskolleg Bergich Gladbach BKGL
Berugskolleg Bergisch Gladbach BKGL
Best of Bergisch
Bestattungshaus Koziol
Bethanien Kinder- und Jugenddorf
Betreuungsstelle der Stadt
BFBI
BGV Rhein-Berg e.V.
bib international college
Bienenzuchtverein Bergisch Gladbach
Big Band Bergisch Gladbach
Big Band des RBB Bensberg e.V.
Biologische Station Rhein Berg
Bistro Weyer's
BKSB Berufskolleg kaufmännischer Schulen
Blasorchester Dürscheid
Blickpunkt
Blinden- und Sehbehindertenverein des Rheinisch-Bergischen-Kreises
Bono Direkthilfe e.V.
Britta Lieberknecht & Company
Buchhandlung Funk
Buchmühle Eventlocation
BÜGGEL, Bergisch unverpackt
BUND
Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe
Bündnis 90 / Die Grünen
Bündnis für Demokratie und Vielfalt Kürten e.V. ein
Bürger für uns Pänz
Bürger- und Heimatverein Refrath
Bürgerforum auf Zanders
Bürgergarde Bergisch Gladbach Bensberg (BBB)
Bürgergemeinschaft BGL - Raum Lückerath
Bürgerhaus Bergischer Löwe
Bürgerportal
Bürgerverein Gierath-Schlodderdich e.V.
Bürgerverein Herrenstrunden
Bürgerverein Rommerscheid
Bürgerverein Schildgen und Begegnungscafé Himmel un Ääd
Bürgerzentrum Steinbreche
cabra azul
Café Alte Dombach
Café Alte Dombachj
Cafe Leichtsinn
Café Richtig
Café Tralala
Caritas Begegnungsstätte Mittendrin und die Gemeinde St. Joseph und St. Antonius
Caritas Rhein Berg
CBF
CBT-Wohnhaus Margaretenhöhe
CDU
Chor der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitscampus Quirlsberg
Chor Lampenfieber
CHOR TONART / Pfarrgemeinde St. Joseph, Bergisch Gladbach - Moitzfeld und Kath. Bildungswerk Rheinisch-Bergischer Kreis
Chor tonart e.V.
Chor tonGLeiter
Chor „à tempo“
ChorSand und Pop&Soul Chor Dellbrück
Christlich-ökologische Wohngenossenschaft (CÖW)
Cineplex Bensberg
Claudia Timpner
Conrad's Couch
Cornelia Schwöppe
Cross - Kath. Zentrum für junge Menschen in Gronau
Das Esszimmer im TBG
Der Paritätische NRW
Deutsch Israelische Gesellschaft eV
Deutscher Kinderschutzbund e.V.
Die Gleichstellungsbeauftragten des RBK und der Stadt GL und die Katholische Familienbildungsstätte
Die Gute Hand
Die Linke Bergisch Gladbach
Dieter Röseler, Fotograf
Dietrich Bonhoeffer Gymnasium (DBG)
DJK-SSV Ommerborn Sand e.V.
DLP Dritte Lebens-Phase (60+)
Domino Zentrum für trauernde Kinder e. V.
Domkantorei Altenberg
donum vitae im RBK e.V.
Dorfgemeinschaft Moitzfeld e.V.
Dr. Roman Salyutov
Dr. Ursula Clemens-Schierbaum
DRK
DTB Deutscher Turnerbund
Duo Pascal
Edith-Stein-Kapelle im Kardinal Schulte Haus
Ehrengarde Bergisch Gladbach e.V.
Eine Gemeinschaft von engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus Bergisch Gladbach
Eine Veranstaltung von Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung oHG.
Eine Welt Stiftung
Eine Welt-Laden Bergisch Gladbach
Eine Welt-Ladens Bergisch Gladbach
Eine-Welt-Laden
einfach gemeinsam e.V.
Eisarena Bergisch Gladbach
Eishockeyverband
Eissportverein Bergisch Gladbach e.V.
Eissportverein RealStars
El Greco
Elisen-Chor
Elternrat Kita Herkenrather Farbkleckse
Elternverein Hebborn-Rommerscheid e.V. - Kita Wilde Wiese
Energie & Klima Koordinierungsstelle des RBK (EKKO) und Verbraucherzentrale NRW
Ensemble 07
Ernährungsrat Bergisches Land e.V.
Ernährungsrat Bergisches Land i.G.
ERWI (Flüchtlingsinitiative Refrath)
Ev. Beratungsstelle Bensberg
Ev. Familienzentrum "Schneckenhaus"
Ev. Freikirchliche Gemeinde Hand
Ev. Jugendförderung Herkenrath
Ev. Kirchengemeinde Altenberg / Schildgen
Ev. Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen.
Ev. Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Ev. Kirchengemeinde Heidkamp
Evangelisch Freikirchliche Gemeinde
Evangelische Altenpflege
Evangelische Andreaskirche und Kath. Bildungswerk
Evangelische Begegnungsstätte
Evangelische Domgemeinde Altenberg
evangelische Elterninitiative Heilsbrunner Hosenmätze
Evangelische Freikirchliche Gemeinde
Evangelische Gemeinde Refrath
Evangelische Kantoreien Stadtmitte und Hand
Evangelische Kirche Bensberg
Evangelische Kirche Bergisch Gladbach
Evangelische Kirche Herkenrath
Evangelische Kirchengemeinde "Engel am Dom"
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/ Schildgen
Evangelische Kirchengemeinde Schildgen
Evangelische Kita zum Frieden Gottes
Evangelische öffentliche Bücherei (EÖB)
Evangelische und Katholische Kirchengemeinde in Herkenrath und Katholisches Bildungswerk
Evangelischen Arbeitskreises der CDU Rheinisch-Bergischer Kreis
Evangelisches Krankenhaus EVK
Eventfreunde
Fachdienst für Integration und Migration FIM
Fachkräfteinitiative „Kluge Köpfe bewegen"
FAIReinskultur
Fairsuchen Schildgen eV
FAIRsuchen Schildgen Gruppe
Fairtrade Steuerungsgruppe Bergisch Gladbach
Familienzentrum Flicflac
Familienzentrum Moitzfeld | Bensberg
FDP
Festkomitee Bensberger Karneval
Feuerwehr Bergisch Gladbach
FHDW
FiB - Familienbildung und Sportverein
Film-Video-Club Bergisch Gladbach e.V.
FINTE
FINTE Bündnis für Fraueninteressen
FINTE Bündnist für Fraueninteressen
Förderverein der GGS Katterbach
Förderverein der GGS Paffrath
Förderverein der Kath. Kirchengemeinde Herz Jesu
Förderverein der Kita St. Maria Königin
Förderverein der Kitas Bensberg, Kaule und Friedhofsweg
Förderverein der Kitas Kaule und Friedhofsweg e.V.
Förderverein der Stadtbücherei Bergisch Gladbach
Förderverein des Evangelischen Krankenhauses
Förderverein des EVK
Förderverein des Lions Club Bergische Löwinnen
Förderverein Herz Jesu e.V.
Förderverein Kita Bollerwagen
Förderverein Kita Ferrenberg
Förderverein Kita Krebsweg
Förderverein Kita Sankt Laurentius e.V.
Förderverein Leben ohne Drogen e.V. und Kath. Bildungswerk
Förderverein Papiermuseum Alte Dombach
Förderverein Refrather Karneval
Förderverein Sankt Laurentius e.V.
Forstamt Rhein-Sieg-Erft
Forum für Nachhaltigkeit, gemeinnützige UG
ForumGronau
Fotofreunde GL
Frauen-Netzwerk Bergischer Women’s Hub
Frauen-Union
Frauenberatungsstelle
Frauenbüro der Stadt Bergisch Gladbach
Frauenchor der Andreaskirche
Frauenclub ALMA
Frauengemeinschaft St. Nikolaus
Frauennetzwerk FINTE in Kooperation mit „Die Kette“ e.V
Frauenselbsthilfe
Freie Waldorfschule Bergisch Gladbach
Freies Kammerorchester Köln
Freiwilligenbörse RheinBerg e.V.
Freunde der Gemeinde St. Marien Gronau
Freundeskreis der Gartensiedlung Gronauer Wald
Freundeskreis für Kirchenmusik
Freundeskreis Ganey Tikva
Freundeskreis Gartensiedlung Gronauer Wald
Freundeskreis Kirchenmusik
Freundeskreis Kirchenmusik am Heilsbrunnen
Fridays for Future
Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
Fröbel Familienzentrum ZAK
FWG Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach
Galerie A24 im Technologiepark
Galerie Hugo
Galerie Schröder und Dörr
Galerie Siebenmorgen
Galerie Wiesengrund
Galerie+Schloss e.V.
Ganey-Tikva-Verein
Gästeführer "Wir Bergischen"
Gasthaus Paas
Gasthaus Wermelskirchen
Gemeinschaft der Bahai
Genuss-Ecke
Gesangverein Harmonie Bensberg-Kaule
Gesellschaft Erholung e.V.
Gesundheitscampus Quirlsberg
Gesundheitscampus Quirlsberg gemeinsam mit Round Table 215
Gesundheitscampus Quirlsberg gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern
GEW
GFO Kliniken
GGS Gronau
GGS Herkenrath
GGS Kippekausen
GGS Moitzfeld
GGS Paffrath
GKT Generationen Kultur Treff e.V.
GL-Service gGmbH
Gleichstellungsstelle der Stadt Bergisch Gladbach
Gnadenkirche
Goethe Gesellschaft Bergisch Gladbach
Gospelchöre
Gospelchöre und Kantoreien der Evangelischen Kirchengemeinde
GrenzenLos
Gronauer Wirtshaus
Große Gladbacher KG von 1927
Grosse Bensberger Karnevalsgesellschaft
Grüne
Gruppe Bensberg/ Rösrath/ Overath
Gut Schiff
Gymnasium Herkenrath
Happy Chories, vormals der Projektchor Bensberg
Hauptzollamt Köln
Haus der Musik
Hebborner Buure
Heedkamper Mädcher und Jonge
Heilig-Geist-Kirche, Hand
Heimatklänge Nussbaum
Helmut Hochstätter Haus
HERWI (Flüchtlingsinitiative Refrath)
Herz Jesu Kirche Schildgen
HeurekaNet
Himmel un Ääd
Himmel un Ääd e.V. mit der Steuerungsgruppe Fairtrade Town Bergisch Gladbach
Himmel un Ääd In Kooperation mit dem Städtepartnerschaft Ganey Tikva-Bergisch Gladbach e.V.
Himmel un Ääd und Kath. Bildungswerk RheinBerg
Hits fürs Hospiz e.V.
Hits fürs Hospiz eV
HofFloh
Homberger Kasperbühne
HörBar e.v.
Hospiz - Die Brücke e.V.
Hospiz am Quirlsberg
HSG Refrath/Hand
Humanitäre Hilfe Bergisch Gladbach e.V.
IBH Bensberg
Ich tu was für GL
IG Bensberger Handel + Gewerbe
IG Bergisch Gladbach Stadtmitte e.V.
IG Fjordpferd
IG Heidkampt
IG Refrather Handel
IG Schildgen
IG Stadtmitte
IGS - Interessengemeinschaft Schildgen
IHK
IHK Köln
ILA
In Kooperation mit der Agentur kulturich – Kulturberatung & Management
InBeCo
Inclusionsbeirat der Stadt
Initiative "Ökumenisch unterwegs", Bensberg
Initiative Klimagerecht Leben
Initiative Leben + Arbeiten in GL
Initiative Pro Velo Bergisch Gladbach
Initiativkreis Sonntagsakademie
Inklusionsbeirat der Stadt
Integrationsrat Bergisch Gladbach
Integrative Kindertagesstätte Giraffenbären e.V.
Integrierte Gesamtschule Paffrath
Integrierte Gesamtschule Paffrath, IGP
Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg
Integriertes Handlungskonzept (InHK) Bensberg
Interessengemeinschaft Paffrath, IGP
Interessengemeinschaft Schildgen
Internationale Akademie für Musik Köln
Internationale Akademie für Musik Köln IAFM
Internationalen Akademie für Musik Köln
Internationales Musikforum Refrath
JAEB
Jecke Teddys
Johann Peter Müller
Johannes-Gutenberg-Realschule
Jugendamts-Elternbeirat
Jugendchor Vocal Total
Jugendrat
Jugendzentrum "echt Heilsbrunnen"
KAB Katholische Arbeitnehmerbewegung St. Marien Gronau
Kammerorchester Köln
Kampagne „vielfalt. viel wert.“ und der Integrationsagentur des Caritasverbandes RheinBerg
Kampagne „vielfalt. viel wert.“ und Integrationsagentur des Caritasverbandes RheinBerg
Kantorei Sander Heide
Kantorenkonvent des RBK und Kath. Bildungswerk Rhein-Berg
Karategemeinschaft Bergisch Gladbach
Karnevalsfreunde Bechen von 1952 e.V.
Karnevalsfreunde Ehrenfeld gegr. 2004
Kath. Bildungswerk und Autorenvereinigung Wort & Kunst
Kath. Bildungswerk und Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva
Kath. Familienzentrum Schildgen
Kath. Jugendagentur
Kath. öffentliche Bücherei (KÖB) St. Severin
Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung
Katholische Familienbildungsstätte
Katholische Familienbildungsstätte und das Hermann-Löns Forum
Katholische Frauengemeinschaft St. Clemens
Katholische Jugendagentur
Katholische Jugendagentur Leverkusen, Rhein-Berg, Oberberg gGmbH
Katholische Kirche St. Konrad
Katholische Kirche, Kreisdekanat
Katholische Kirchen
Katholische Kirchen GL West
Katholische Kirchengemeinde
Katholische Kirchengemeinde St. Joseph und St Antonius Bergisch Gladbach
Katholische Kirchengemeinde St. Laurentius
Katholische und evangelische Kirchengemeinden
Katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatung
Katholisches Bildungsforum
Katholisches Bildungswerk
Katholisches Bildungswerk, Begegnungscafé Himmel un Ääd und Volkshochschule
Katholisches Familienzentrum Schildgen
Katholisches Familienzentrum St. Marien
Kette e.V.
kfd Hand, Paffrath und Schildgen
KG Alt Paffrath
KG Bensberger Garde
KG Blau-Rot Schildgen e.V.
KG Fidele Böschjonge Bärbroich (FBB)
KG Grosse Bensberger rot weiss von 1968 e.V.
KG Harlekins Bensberg e.V.
KG Narrenzunft
KG Närrische Sander
KG Ruude Husaare
KG Schlader Botze e.V.
KGS Eikamp
Kinder- und Jugendzentrum FrESCH
Kindergartenmuseum
Kinderhilfswerk terre des hommes - Arbeitsgruppe Bergisch Gladbach
Kindertheater Zauberflöckchen
KiR Künstler in Rösrath
Kirche Hl. Drei Könige
Kirche und Kita Zum Frieden Gottes
Kirche zum Frieden Gottes
Kirche zum Heilsbrunnen
Kirchenchor an St. Clemens und St. Konrad
Kirchenchor St. Nikolaus
Kita Giraffenbären
Kita Heilige Drei Könige
Kita Quirl
Kita Robin Hood
KiTa St. Elisabeth, Refrath
KiTa St. Josef, Refrath
Kita St. Laurentius
Kita Wilde 13
Kita Wilde Wiese
KiTa Zum Frieden Gottes
Kitas Kaule und Friedhofsweg
KjG Schildgen
KKV Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
Klaus Rüsing
Klausmann
Kleine Werkstatt
Klimafreunde Rhein-Berg
Klimafreunde Rhein-Berg e.V. und Verbraucherzentrale NRW e. V.
Klks-Atelier für Kunst, Kultur und Soziales
Knipphals Gestaltung GbR
KöB Herz Jesu Kirche
KÖB Herz Jesu Schildgen
KÖB St. Severin
Kolping International, Katholischer Sozialverband
Kommunales Integrationszentrum
KonzertChor Bergisch Gladbach
Kooperation des Klimafreunde Rhein-Berg e.V. mit dem Bürgerverein Romaney
Kooperation von Himmel un Ääd mit dem Katholischen Bildungswerk Rhein-Berg
Krchenchor St. Joseph
Krea Jugendclub
Kreativitätsschule Bergisch Gladbach e.V. und Katholische Jugendagentur LRO gGmbH in Kooperation mit der Stadt Bergisch Gladbach
Kreativitätsschule Bergisch Gladbach e.V. und Katholische Jugendagentur LRO GmbH in Kooperation mit der Stadt Bergisch Gladbach
Kreativitätsschule und Krea-Jugendclub
Kreisdekanat und Kreiskatholikenrat
Kreishandwerkerschaft
Kreisjägerschaft Rheinisch Bergischer Kreis e.V.
Kreiskatholikenrat
Kreiskulturamt
Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Kreissportbund
Kulturamt des Rheinisch -Bergischen Kreises
Kulturbüro der Stadt
Kulturbüro des Rheinisch -Bergischen Kreises
Kulturbüro und StadtGrün
Kulturhaus Zanders
Kulturkirche Herrenstrunden
Kulturkirche Herrenstrunden und dem Gymnasium Herkenrath
Kulturkirche Herrenstrunden und Gymnasium Herkenrath
Kulturpunkte
Kulturpunkte - Petra Bohlig
Künstlergemeinschaft der Grube Weiß
Kunstmuseum Villa Zanders
Kunstwerkstatt für Kinder und Jugendliche
Laientheater Am Strungerbaach
LandBlattGold
LC Bergische Löwinnen
Lebenshilfe e.V.
Lebenshilfe-Werkstatt in Refrath und die WHB Refrath
Lesekreis "Lesezeichen"
Lichtblick
Liebevoll ICH
Liedwelt Rheinland
Linden-Apotheke
Lions Bergisch Gladbach / Bensberg
Lions Club Bensberg
Literaturhaus Köln
Literaturhaus Köln und „Kölner Stadt-Anzeiger“
Literaturkonzert Köln und Wir für Bergisch Gladbach e.V.
Literaturkreis "Lesezeichen"
Lu's Box
LuGeV - Landschaft und Geschichte eV
LU’S BOX. Wipperfürther Str. 45, 51429 Bergisch Gladbach
LVR Industriemuseum
LVR-Amt für Bodendenkmalpflege. Geschichtsverein Rösrath, Bergisches Museum
LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach & THEAS Theater
Malkreis Atelier Karin Kuthe
Malteser Hilfsdienst e.V.
Männer-Quartett Herkenrath (MQH)
Männerchor Sängertreu
Männergesangverein Sängertreu Sand und Männer-Quartett Herkenrath
Marion Siewert-Ley
Markus Bollen, Fotograf
Marlis Sauer und Adriane Friedrich
Mäuse für Ältere e.V.
Max-Bruch-Musikschule
Mehrgenerationenhaus Bergisch Gladbach
Mentorenprojekt
MGV Rommerscheid
Michael Möller
mitein-anders
Mobile Nachbarn Schildgen
Montessori Kindertagesstätte St. Severin
Montessori Kita Glückspilz
Moscheegemeinden (Deutsch-Albanisch-Islamisches-Kulturzentrum Bergisch Gladbach e.V., Albanisch Islamisches Kulturzentrum e.V. und Islamische Gemeinde e.V.)
Mundart Café
MuseumMobil - Haus der Geschichte NRW
Musik- und Kulturfestival e.V.
Musikkneipe "Im Schlöm"
Musiktheater Rhein Berg
NaturFreunde Köln e.V.
Natürlich Leben Köln
Nelson Mandela Gesamtschule
Netzwerk Ess-Störung im Rheinisch-Bergischen Kreis in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Bergisch Gladbach und dem Hermann-Löns-Forum
Netzwerk Wohnen Bergisches Land
Neue Heimat
Nicolaus Cusanus Gymnasium (NCG)
Nicolaus-Cusanus-Gymnasium
Nussbaumer Karnevalsfreunde
Obst- und Gartenbauverein Refrath
Ökumenekreis hoch 4
Ökumenische Kichengemeinden Innenstadt
Oldtimerfreunde Bergisch Gladbach
Omas regen Rechts
Orchester und Big Band des RBB Bensberg e.V.
Ordnungsamt
Organist von St. Nikolaus, Ludwig Goßner
Ortsring Sand
Otto-Hahn-Gymnasium OHG
Overather Kunst- und Kulturverein „Gruppe Neun e.V.“
Papiermühle Alte Dombach
Papiermuseum Alte Dombach
Partnerschaftsverein Luton und Runnymede
Partout-Kunstkabinett
PASCAL
Patricia Gräfin Beissel GmbH
Pfadfinderstamm Folke Bernadotte
Pfarrbezirk Stadtmitte/ Heidkamp der Ev. Kirchengemeinde
Pfarrbezirk Stadtmitte/ Heidkamp der Ev. Kirchengemeinde Bergisch Gladbach.
Pfarrei St. Josef und St. Antonius
Pfarrei St. Joseph und St. Antonius
Pfarreiengemeinschaft Bergisch Gladbach West
Pfarreiengemeinschaft Bergisch Gladbach-West, evangelische Kirchengemeinde Schildgen, Katholisches Bildungswerk, Melanchthon-Akademie Köln
Pfarreiengemeinschaft St. Nikolaus und St. Joseph
Pfarrgemeinde St. Johann Baptist
Pfarrgemeinschaft St. Joseph und St. Nikolaus
Philomena Franz Forum e.V.
Piccolo Puppentheater
Politikforum Paffrath
Postillion
PR-Büro Schoregge
Private Initiative
PROgymnasium
Projektgruppe Zanders-Areal
Pütz-Roth
Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung oHG
Q1
Q1 und UFO
Quirl
Quirl e.V.
Quirl in Kooperation mit dem Bright Lights e.V.
QuirlSingers
quirlsingers und die ev. Kantorei Bergisch Gladbach
Quirlsingers und ev. Kantorei Bergisch Gladbach
R.A.K.E.T.E Refrath (BHV)
Rathausmusikanten
RBAG Musik e.V.
RBB Rheinische Bläserphilharmonie Bensberg
RBW Rheinisch-Bergische-Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Realschule Herkenrath
Realschule im Kleefeld
RealStars Bergisch Gladbach
Refrather Dreigestirn
Refrather Gospelchor „Joy n‘ Soul“
Refrather Mühle
Refrather Pflegemesse
Refrather St. Georgspfadfinder
Refrather Treff GmbH
Refrather Winterdorf
Regionale Kulturpolitik Bergisches Land
Regionales Kultur Programm Kulturregion Bergisches Land
Reitverein Hebborner Hof
Reitverein Malteser Komturei Herrenstrunden
Renate Beisenherz-Galas
Renate Beisenherz-Galas, Forum für Literatur
RheinBerg Galerie
Rheinisch Bergische Bläserphilharmonie Bensberg e.V.
Rheinisch Bergischer Naturschutzverein RBN
Rheinisch-Bergischer Kreis
Rheinisch-Bergischer Kreis (RBK)
Rheinisch-Bergischer Kreis und Stadt Bergisch Gladbach
Rheinische Bläserphilharmonie Bensberg
Rheinische Hundeschule
Rheinischer Märchenkreis
Rheinischer Verein für Denkmalpflege
RIM Rheinisches Industrie-Museum
RKP-Beratungsbüro für das Bergische Land
Roland Vossebrecker
Rotary Club Bergisch Gladbach
Roundtable 215 Bergisch Gladbach
RTB Rheinischer Turnerbund
Runder Tisch für Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit im Rheinisch- Bergischen Kreis
Runder Tisch Heidkamp
Salontheater Köln
Schildgener Film Treff
Schulmuseum Bergisch Gladbach
Schulportal MyStudyChoice
Schützen Odenthal e.V.
Schützenbruderschaft Refrath
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald SDW
Schwangerschaftsberatung esperanza – Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
Scylla Akademie gUG
Scylla Verlag
Selbsthilfe-Kontaktstelle Bergisches Land
Selbsthilfe-Kontaktstelle RBK
Selbsthilfegruppe "Mein Darm und ich"
Selbsthilfegruppe für Schwerhörige
Selbsthilfegruppe HörBar e.V.
sem4u GmbH
Senioren-Park carpe diem Bensberg GmbH,
Seniorenbeirat
Seniorenbüro
Seniorenbüro in Kooperation mit der Verkehrswacht Rhein.-Berg Kreis e.V.
Seniorenunion der CDU
Service Residenz, Schloss Bensberg
SHG Liebevoll ICH
Sinfonieorchester Bergisch Gladbach
Sinngewimmel
SMARCB1 – Krebsforschung für junge Menschen
Sol Music
Sonett e.V.
Sonett e.V., Ramin Farzanehfar
Soziales Netzwerk Bensberg/Moitzfeld
SPD Bergisch Gladbach
SPD Rhein-Berg
SPD Schildgen-Paffrath-Hand
SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Berg und der SPD-Kreisverband Rhein-Berg
Spielebaustelle
Spinxx - Kritikergipfel
Sportverein Rafrath von 1926 eV
Springmaus
St. Clemens Paffrath
St. Engelbert, Rommerscheid
St. Hubertus Schützenbruderschaft 1926 e.V.
St. Hubertus Sebastianus Schützenbruderschaft Bärbroich Herkenrath e.V.
St. Joseph, Moitzfeld
St. Maria Königin, Frankenforst
St. Marien
St. Nikolaus
St. Sebastianus Schützenbruderschaft
Stadt Bergisch Gladbach
Stadt Bergisch Gladbach und BELKAW
Stadtarchiv Bergisch Gladbach und Hans Peter Müller
Stadtbücherei
Stadtbücherei in Kooperation mit der Volkshochschule
Stadtbücherei mit Buchhandlung Funk
Stadtelternbeirat
Städtepartnerschaft Ganey Tikva - Bergisch Gladbach e.V.
Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. und Himmel un Ääd e.V.
Städtepartnerschaftsverein Beit Jala
Städtepartnerschaftsverein Runnymede, Luton und Bergisch Gladbach
Stadtsportverband Bergisch Glabach
Stadtteilbücherei Bensberg
Stadtteilbücherei Paffrath
Stadtverband Eine Welt
Stadtverband Eine Welt Bergisch Gladbach e.V. und Eine-Welt-Stiftung Rhein-Berg e.V.
Stadtverband Kultur
Stadtverband musikausübender Vereine Bergisch Gladbach e.V.
Stadtverkehrsgesellschaft
Stadtverwaltung
Stadtverwaltung - Jugendamt
Stadtverwaltung und Stadtführerinnen und Stadtführer
Stark ins Neue
Staubwolke Refrath
Steuerungsgruppe Fair Trade Town
Stiftung Ev. Zeltkirche Kippekausen
Stiftung für die kirchliche und diakonische Arbeit in Refrath
Street Food
Strundetal e.V.
Strundeverein e.V.
SV Bergisch Gladbach 09
SV Blau-Weiß Hand
Team Mobilität
Technologiepark Bergisch Gladbach TBG
Tennisfreunde Grün Weiß Bergisch Gladbach
terre des hommes Arbeitsgruppe Bergisch Gladbach in Kooperation mit dem Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Terre des Hommes Arbeitsgruppe Bergisch Gladbach in Kooperation mit der Volkshochschule und Partnern
Terre des Hommes Arbeitsgruppe GL in Kooperation mit THEAS Theater, Aktion Neue Nachbarn und Kath. Bildungswerk RBK
THEAS THEATER mit der INITIATIVE KLIMAGERECHT LEBEN
Theas-Theater
Theater Am Strungerbaach e.V.
Theater im Puppenpavillon
TheaterWeltenErschaffen
Thomas-Morus-Akademie
Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter
Tinitus Selbsthilfegruppe
Tinnitus Selbsthilfegruppe
Tour41 e.V. – Aktionsbündnis gegen sexuelle Gewalt
Trappertown Kaltenroich
Treffpunkt Annahaus
Trostteddy
TS 79
TuS Schildgen 1932 e.V.
TV Herkenrath
TV Refrath - Running Team
TV Refrath 1893 eV
tvinart
UFO Jugendkulturhaus
UG Unity Events
UNICEF Arbeitsgruppe Bergisch Gladbach
Urban Great e.V.
VDI - Verein Deutscher Ingenieure
Veedelsevent
Veedelsevent
Veedelsfestteam
VEI Verein ehemaliger Interatom-Mitarbeiter
Verbraucherzentrale NRW
Verdi Ortsverein Rhein-Berg
Verein Freunde und Förderer der VHS
Verein zur Förderung der Jugendarbeit in Herkenrath
Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Ganey Tikva - Bergisch Gladbach e.V.
Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Pszczyna
Verein zur Förderung künstlerischer Bildmedien Bayer e.V. Leverkusen
Vereine der englischen und französischen Partnerstädte
Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums e.V.
Vereins Solidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach - Nir Oz e.V
Verkehrspuppenbühne
Veronika Moos
Verschieden Organisationen
Verschiedene Organisationen
Vesperteam der Evangelischen Kirchengemeinde Bensberg
VHS
Vinzenz-Pallotti-Hospital
Volt Bergisch Gladbach
Waldorf-Kinderhaus Bergisch Gladbach
Wanderfreunde Bergisches Land
Wandergruppe der Seniorenbegegnungsstätte PRO Treff
Weinhandel Klaus Rüsing
WerteUnion Bergisches Land
Westdeutscher Basketballverband
Wichtelwerkstatt
Willkommen in Schildgen
WingTsun Kampfkunstschule Refrath
Wir für Bergisch Gladbach eV.
Wir Lichtgestalten
Wirtshaus am Bock
Wohnpark Lerbacher Wald
Won Buddhistisches Meditationszentrum
Wonbuddhistisches Meditationszentrum
Wort & Kunst e.V.
WürdevollIch e.V.
Zur Quelle der Strunde
Zytologieschule Bensberg
„Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V."
Lieber Michael Funcke,
bevor etwas umgesetzt wird , muss auch geprüft werden ob es Sinn macht.
Sie meinen, da gab es im Vorfeld keinerlei Prüfung oder übergreifendes Konzept? Jemand hatte spontan die Idee und daraufhin wurde umgehend die Durchführung beschlossen?
Die Anwohner der Siegenstraße haben wohl lediglich die Befürchtung, dass sie sich hinsichtlich ihres Aktionsradius, der sich bislang (nur gefühlt) auf den privaten UND öffentlichen Raum erstreckte, einschränken müssen.
Dies scheint wohl eher unbegründet zu sein (außer natürlich das beliebige Parken auf der Straße).
Dem kann ich nur vollumfänglich zustimmen, der offene Brief ist wirklich sehr einseitig verfasst.
Ich glaube, in der Siegenstraße ein Schild auf einem Privatgrundstück gesehen zu haben, auf dem sinngemäß steht, dass Parkplatznutzung im öffentlichen Raum vor dem Grundstück nur für Besucher (was auch immer das sein mag) gestattet sei. Sollte die Beobachtung zutreffen und der Wahrheit entsprechen, wäre das an Dreistigkeit schwer zu überbieten.
Es geht bei diesem offenen Brief meiner Meinung nach ausschließlich um Autofahrerinteressen. Das Auto hat sich dabei tief im Denken verankert. Offenbar denkt man z.B., dass man durch das Zahlen von Anliegergebühren beim Straßenbau ein Recht am öffentlichen Raum erworben hat. Dazu passen auch die Aussagen zu Immobilienwerten. Das Risiko von Wertminderungen muss man als Eigentümer tragen. Eigenheime an Straßen, wo der PKW-Verkehr über Jahrzehnte unkontrolliert angewachsen ist, sind wirklich von einem Wertverlust betroffen. Übrigens stehen dem Risiko von Wertminderungen auch Chancen auf Wertzuwächse gegenüber.
Wenn man hier für die Durchsetzung von Autofahrerinteressen vermeintliche Interessen von Kinder vorschiebt, da kann einem der Kaffee wieder hochkommen.
Fahrradweg und -straßenbefürworter sowie -gegner bzw. -Kritiker stehen sich mal wieder unversöhnlich gegenüber, und das, weil die Siegenstraße Fahrradstraße werden soll. An dieser Stelle scheint das Vorhaben der Stadt so lächerlich wie an kaum einer anderen bisher. Eine kleine Straße, Sackgasse, nur einseitig Anrainer, auf der bisher keine Konflikte zwischen den 3 Gruppen von Verkehrsteilnehmern entstanden, soll gegen den Willen der Anrainer vergewaltigt werden. Ein Alibivorhaben par excellence wie bei der Laurentiusstraße. Da wird Geld zum Fenster rausgeschmissen, über das die Stadt nicht mal verfügt. Wahlen sind leider erst in einem Jahr.
lieber Herr Havermann
„…stehen sich unversöhnlich gegenüber…“ stimmt mal wieder zum Glück NICHT. BITTE nicht soo viel schwarz-weiß malen, schlecht reden oder herbeischleppen.
Natürlich gibt es (leider bei allen Themen) die „Extremisten“ bzw „Fundamentalisten“ mit Schaum vorm Mund, aber die große Mehrheit diskutiert doch fair und vernünftig und ringt um die beste Lösung. So ist das halt (zum Glück !) in der/UNSERER Demokratie.
Die Siegenstrasse entlang der KVB ist als ruhige Sackgasse völlig okay, das Problem sind die Anbindungen zu beiden (westlichen und östlichen ) Seiten. Der Refrather Heimatverein macht gute KONSTRUKTIVE Vorschläge – da wirklich vor Ort und bei den Refrathern.
(„Es ist nicht alles schlecht“ war mal Titel von Schmicklers Kabarettprogramm :)
… und diese (Anbindungen) und andere (z.B. Parken) Problembereiche bei der Umwidmung zur Fahrradstraße sind bereits – im Übrigen auch durch den ADFC – adressiert und bereits im Fokus der Stadtverwaltung, wie man der Dokumentation auch unter diesem Beitrag entnehmen kann.
„Eine kleine Straße … soll … vergewaltigt werden.“ – Das ist doch nur noch traurig, was Sie hier von sich geben.
Bitte überlegen Sie doch bevor Sie irgendwelche Begrifflichkeiten verwenden. Ihnen wird doch klar sein was eine Vergewaltigung ist und dass es (zu viele) Menschen gibt, die durch eine solches Erleben psychische Probleme haben, zum Teil bis hin zu Suizidhandlungen.
Es ist bemerkenswert, mit welcher Vehemenz (nicht nur) in unserer Stadt versucht wird, jede kleinste – und sei es nur symbolische – Verbesserung für den Radverkehr zu verhindern. Die regelmäßigen “Kommentarschlachten” sprechen Bände. Wer die Siegenstraße kennt, weiß, dass es dort schon heute viel Rad- und wenig KFZ-Verkehr gibt. In der Praxis würde die Umwidmung also nahezu nichts ändern. Und dennoch…
Wie wird das erst, wenn “ernsthafte” Maßnahmen anstehen, also der (naturgemäß begrenzte) öffentliche Verkehrsraum tatsächlich gerecht (um-)verteilt wird?
Vielleicht ist es das, wovor die Fahrradgegner:innen Angst haben: Sie wissen durchaus, dass die rechtliche, finanzielle und planerische Privilegierung des Autoverkehrs keine Zukunft hat. Umso mehr versuchen sie, bestehende Privilegien gegen die beginnende Mobilitätswende zu verteidigen. Die heutigen Don Quijotes reiten nicht mehr hoch zu Ross, sie fahren im “heiligen Blechle”. Wenn sie nicht im selbstgemachten Stau feststecken.
Eine kleine Korrektur @Redaktion: Die einleitende Aussage “Fast einstimmig hatte der Stadtrat 14 Fahrradstraßen beschlossen.” ist so nicht richtig. Beschlossen wurde, dass im Rahmen der ersten Stufe des Radroutenkonzepts 14 Straßen auf ihre Eignung als Fahrradstraßen geprüft werden. Im Rahmen der Radpendlerroute sowie des StEK Gronau kommen weitere Straßen hinzu.
” In der Praxis würde die Umwidmung also nahezu nichts ändern.”
Leider doch, die Fahhradfahrer würden auf ihr “Recht” der Benutzung ohne Fußgänger und vor allem Hunde pochen, man wir sich dort streiten und wieder mal ein schlechtes Vorbild für ein vernünftiges Miteinander abgeben.
Heute ist das Miteinander dort in der Regel gut und es gibt eigentlich keinen Grund das zu ändern.
Fußgänger haben in einer Fahrradstraße die gleichen Rechte wie in einer „normalen“ Straße.
„ Fußgänger müssen die Gehwege benutzen. Fußgänger dürfen auf der Fahrbahn – hier Fahrradstraße – nur dann gehen, wenn die Straße keinen Gehweg oder Seitenstreifen hat (§ 25 Absatz 1 StVO).
Triffst du auf eine Fahrradstraße ohne Gehweg oder Seitenstreifen, darfst du als Fußgänger innerorts am rechten oder linken Fahrbahnrand gehen (§ 25 Absatz 1 StVO).“
Es gibt also kein Recht der Radfahrer auf alleinige Nutzung der Fahrbahn in der Siegenstraße.
Und woher kommt die Einschätzung, dass RadfahrerInnen plötzlich ihr Verhalten grundlegend ändern würden?
Schließen Sie da von sich auf andere oder haben sie eine Kristallkugel?
Wie weiter unten schon geschrieben: Bei der Ausweisung als ‘Fahrradstraße’ geht es darum, den verfügbaren Verkehrsraum zu vergrößern – heute ist er z.T. durch parkende Autos und überwuchernde Hecken eingeschränkt. Das bedeutet *weniger* Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern, mehr Übersichtlichkeit.
Warum sich Radfahrende (oder Fußgänger) dann rücksichtsloser verhalten sollten, verstehe ich auch nicht.
Es ist absolut sinnvoll, die Siegenstraße für eine “Fahrradroute” einzuplanen. Eine Umwidmung zu einer Fahrradstraße ist unnötig.
Viel wichtiger ist die Durchgängigkeit der Routen.
Die Siegenstraße endet an beiden Seiten sehr abrupt für Radfahrer. An der Haltestelle Lustheide / Kreuzung Vürfels ist keine Verlängerung zur Straße In der Auen fast nicht möglich. Bebauung mit privaten Grundstücken und Garagen. Die Straßenbahn wird vermutlich nicht “mal eben” um 10m nach Süden verlegt.
Die Verlängerung der Haltestelle wird ja auch gerade geplant/diskutiert. Vermutlich unkoordiniert.
Im Osten an der Dolmanstraße ist eine Weiterfahrt Richtung Bensberg nur mit einer zu erstellenden Querungshilfe und Querung der Schienen möglich.
Mit Radverkehr in zwei Richtungen fährt man also jeweils einmal kurz gegen die Fahrtrichtung.
Bitte durchaus flexible und kurzfristige Lösungen. Diese müssen aber durchdacht sein. Das Thema Siegenstraße wirkt wie ein Schnellschuss: Es muss noch etwas Geld verbrannt werden.
Fahrradstraßen sind dort notwendig, wo heute das Auto dominiert.
Nicht dort, wo alle erfolgreich miteinander Leben.
Aus meinem Kenntnisstand: Der Umbau Haltestelle Lustheide soll koordiniert mit Option für den Radverkehr ablaufen. Die Querungsproblematik u.a. Dolmanstraße/Vürfelser Kaule, ist seit Jahren adressiert und wird von der Stadt nach Präsentation auch berücksichtigt.
Die Siegenstraße ist Teil einer längeren durchgängigen Ost-West Fahrradstraßenroute und im Netzgedanken geplant. Eher kein Schnellschuss.
s. auch meine anderen Kommentare
https://www.bergischgladbach.de/240921-oeb-siegenstrasse-praesentation.pdfx
Lieber Michael ,
die Querung Siegenstrasse / Vürfelser Kaule soll durch Mittelinseln ( rechts und links von den Schienen) gelöst werden . Ohne Lichtschranke fast unmöglich zu überqueren. Dadurch wird es wieder zu Rückstau kommen und Autofahrer werden unweigerlich in die Seitenstraßen ausweichen. Ganz davon abgesehen, dass es noch Jahre dauern wird bis dies verwirklicht wird. Abhängig von den KVB arbeiten an den Haltestellen. Es stehen also noch viele ? im Raum. Wir sind uns einig, dass diese Radroute nach Köln- Bensberg sehr sinnvoll ist. Ob es dazu ausgewiesene Fahrradstrassen geben muss, ist diskussionswürdig.
Liebe Brigitta, der Vorschlag Deiner CDU, aus der Siegenstraße eine Fahrradstraße zu machen, ist schon mehrere Jahre alt. Dieser wurde nach den Umfragen der Stadtverwaltung in 2023, bei dem selbige ebenfalls sehr oft genannt wurde, erneut von den Grünen aufgegriffen. Die Diskussion wurde dann im Februar nach Vorschlag durch die Stadtverwaltung im Rahmen des geplanten Fahrradroutennetz mit vielen anderen weiten Vorschlägen im Ausschuss durchgeführt und dann fast einstimmig beschlossen.
Jetzt heißt es endlich auch mal an die Umsetzung kommen.
Für beide genannten ‘Problemstellen’ wird an einer Lösung gearbeitet – die Frage ist, wie lange es dauert.
Im Rahmen der Verlängerung der Haltestelle Lustheide soll der bestehende Radweg so ausgebaut werden, dass er leichter nutzbar wird und Radfahrer weniger Anreiz haben, über den Bahnsteig zu fahren. Der Weg wäre dann zwar weiterhin (zu) schmal, aber immerhin durchgängig.
An der Dolmanstraße bzw. Vürfelser Kaule sollen zwei Verkehrsinseln zum leichteren Queren eingerichtet werden, nördlich und südlich der Schienen. Der westseitige Bürgersteig wird dafür etwas schmaler.
Ob die Umwidmung zur ‘Fahrradstraße’ sinnvoll ist… Aus meiner Sicht ergibt es dann (und nur dann) Sinn, wenn es als Teil einer Radverkehrsachse entlang der Linie 1 gedacht und zeitnah in westlicher und östlicher Richtung verlängert wird.
Oh, das hatte sich wohl überschnitten. Note to self: Vor dem Absenden aktualisieren… ;-)
Danke für diesen sachlichen und durchdachten Kommentar.
Herr Joberg, – ohne jetzt die PKW-Fahrer exkulpieren zu wollen – aber diese verdeckten “Sichtachsen” spielen natürlich auch eine nicht unerhebliche Rolle bei Unfällen zwischen PKW-Fahrern und Fußgängern. Das übersieht der Autofahrer auch gerne mal.
“Sie laufen plötzlich hinter parkenden Autos hervor”
https://www.runtervomgas.de/leichte-sprache/leichte-sprache-verkehrs-unfaelle-von-fussgaengern/
Hauptsache, alle diese entlang den Straßen/Radwege parkenden PKW verschwinden so peu à peu.
Von diesen fürchterlichen “Dooring”-Unfällen abgesehen, sind die häufig Ursache für Unfälle zwischen Fußgängern + Radfahrern (verdeckte Sichtachsen, zu wenig Ausweichmöglichkeiten auf engen Fuß-/Radwegen).
https://www.udv.de/udv/presse/parkende-autos-gefaehrden-sicherheit-von-fussgaengern-und-radfahrern-79190
Das Herr Havermann hier jedes mal so heftig überreagiert (eigentlich wegen nichts) wenn von Fahrrädern die Rede ist, hängt möglicherweise mit einer eigenen bösen Erfahrung als Unfallverursacher zusammen?
“Verdeckte Sichtachsen und zu wenig Ausweichmöglichkeiten auf engen Fuß- und Radwegen” exkulpieren Radfahrer nach dem Rücksichtnahmegebot des § 1 StVO im von vielen Diskutanden so bezeichneten “Konflikt” mit Fußgängern ebenso wenig wie Autofahrer im Verhältnis zu Radfahrern. Das wird gerne übersehen. Die Vermutung, Herr Havermann habe möglicherweise eine eigene böse Erfahrung mit Radfahrern als Unfallverursacher gemacht, bewegt sich auf dem Niveau des Denunziatiorischen. Im Forum nicht den vollen Namen zu nennen, passt zu dieser Art der Debattenführung wie die Faust aufs Auge.
Und was hat das nun mit der Umwidmung der Siegenstraße zu tun? §1 StVO gilt vorher wie nachher.
Der Paragraph 1 – so richtig und wichtig und hilfreich, würden sich mehr daranhalten.
Und dennoch kein Allheilmittel oder gar Gegenargument bei berechtigten Forderungen nach fehlertoleranten Infrastrukturmaßnahmen im Straßenverkehr vor allem zum Schutz der s.g. schwächeren Verkehrsteilnehmenden.
Zu diesen Maßnahmen zähle ich und im Übrigen auch sämtliche Regelwerke, die ich so kenne wie z.B. RASt oder ERA, auch das Freihalten von Sichtachsen, ausreichend breite Verkehrswege und Sicherheitstrennstreifen oder kontrolliertes bis eingeschränktes Parken auch zur Reduzierung der Dooring Problematik, gerade bei erhöhtem Aufkommen von Fahrrädern auf beliebten Fahrradrouten oder Fahrradstraßen.
https://www.bergischgladbach.de/anlage-1-leitfaden-fuer-fahrradstrassen.pdfx
Wie völlig unnötig sich die Umwandlung der Siegenstraße in eine “Fahrradstraße” darstellt, zeigen die hier veröffentlicheten Kommentare. Mit aller Gewalt sollen weiterhin Radfahrer so oft wie möglich (14 Fahrradstraßen in GL???) mit solchen Verkehrsführungs-Veränderungen unterstützt werden. Auch wenn die das nicht für nötig erachten und im Gegenteil dafür votieren, alles beim Alten zu lassen. Die Verwaltung mit Herrn Migenda an der Spitze – spielt der Bürgermeister überhaupt noch mit? – meint, Wahlversprechen einlösen zu müssen, völlig ignorierend, dass GL niemals zu einer Fahrradstadt holländischer oder Stockholmer Prägung werden wird. Dort hat man nämlich schon vor dem Krieg dieses Ziel ins Auge gefasst und daruf hin geplant. Wenn die Vorstellungen der Fahrradlobby realisiert werden sollen, nützen keine Fahrradstraßen an allen möglichen Stellen der Stadt. Dafür müsste eine große Reihe von Häusern abgerissen werden, um aus einer völlig verbauten Stadt eine explizit für Fahrräder umzubauen, da nützen 14 völlig unzusammenhängende Fahrradstraßen nichts.
Lieber Herr Havermann,
ich habe mal Ihre Aussagen bezüglich Niederlande und Stockholm recherchiert. Welchen Krieg meinen Sie? Den Vietnam Krieg?
Stockholm begann damit grob ab 1990 und die Niederlande in den 1970er Jahren. Ich durfte mir letztens das E-Bike (Ich weis in Ihren Augen Teufelszeug) meiner Frau ausleihen und selbst die hügelige Landschaft zwischen Heidkamp/Stadtmitte und Sand ist kein Argument mehr, dass man nicht in Fahrradwege investieren sollte.
Ob die die Umwandlung der Siegenstraße etwas bringt, bezweifle ich persönlich weil man dort wirklich gut Fahrrad fahren kann, da haben wir genug andere dringendere Baustellen.
Faktencheck:
* Die Siegenstraße ist als Ursprung eines unmittelbar zusammenhängenden Fahrradstraßen Ost-West Zuges (Teil der Route F2) von Lustheide in Richtung Bensberg zu betrachten, der mit knapp 2,5km Länge aus Im Buchenkamp, Buchenkampsweg, Siegenstraße, Wickenpfädchen, Friesenstraße und Hasenweg besteht.
* Im weiteren Verlauf der F2 Route – südlich der Kölner Straße – bilden dann die zusammenhängenden Fahrradstraßen Kaule und Gartenstraße in Bensberg den Abschluss.
* Im Aehlemaar, Sträßchen Siefen, Herkenfelder Weg und Borngasse sind in unmittelbarer Folge mit knapp 3,0km der wesentliche Teil der F7 Nord-Süd Verbindung zwischen Schildgen und Paffrath
* Lediglich Alter Traßweg und Golfplatz (Bahndamm) sind eigenständig aber ebenfalls als längere Teile von Radnetzrouten zu bewerten.
* Dass DIE Radfahrer, bzw. Kommentare, die Sie Radfahrenden zuordnen, mehrheitlich Fahrradstraßen ablehnen kann ich nicht erkennen. Sie als repräsentativ zu werten – eine Theorie.
* Die Einrichtung von Fahrradstraßen als wichtigen Baustein im Zusammenhang mit der Etablierung eines Radverkehrsnetzes war keine Einzelentscheidung durch den 1. Beigeordneten Herrn Migenda sondern vor allem Ergebnis eines jahrelangen Prozesses mit letztendlich politischem Auftrag, bei dem sich (Beschluss im Februar 24) fast alle Fraktionen einig waren.
https://www.komoot.com/de-de/collection/2527813/-bergisch-gladbach-radrouten-im-nebennetz
https://in-gl.de/2024/02/12/rot-gruen-begruesst-vorschlag-fuer-radverkehrsnetz-und-will-4-strecke/
Auch in den niederländischen Städten, die nicht durch einen Krieg (welchen auch immer) zerstört wurden und daher im Zentrum so aussehen wie seit Jahrhunderten, hat man es geschafft, dem Radverkehr Raum zu schaffen. Da musste dann halt der Autoverkehr zurückstecken. Aber in dieser Hinsicht wird GL wohl tatsächlich keine “Fahrradstadt holländischer … Prägung” werden, wenn es so weitergeht wie bisher.
Häuser müssten abgerissen werden? Im Ernst? Vielleicht haben Sie es noch nicht bemerkt, Herr Havermann, aber die Straßen sind hier durchaus in reichlicher Zahl vorhanden. Allein der Platz darauf müsste anders verteilt werden, auch wenn Ihnen das als Respektlosigkieit gegenüber dem Gaspedal erscheinen mag.
In der Siegenstraße gibt es immer mal ‘Konflikte’ (das Wort ist eigentlich zu hoch gegriffen) zwischen Fuß- und Radverkehr, die sich gegenseitig ausweichen müssen. Sei es wegen parkender Autos, sei es weil der Weg von einer großen Hecke beengt wird.
Bei der Einrichtung einer ‘Fahrradstraße’ geht es vor allem darum, diese Engstellen zu beseitigen. Mehr Platz heißt weniger (potentielle) Konflikte – was Fußgängern genauso zugutekommt wie Radfahrenden.
Im Ostteil der Siegenstraße (zur Vürfelser Kaule) sollte überlegt werden, wie der Schleich- bzw. Parksuchverkehr reduziert werden kann. Eine (Kraft-)Verkehrsberuhigung würde die Sicherheit des nichtmotorisierten Verkehrs erhöhen, und nebenbei auch noch die Grundstückswerte.
Die Kritik der Anwohner:innen erscheint mir angesichts dessen reichlich konstruiert, geradezu abenteuerlich. Wovor haben sie Angst – vor mehr Sicherheit und weniger Verkehrslärm?
In einem Punkt stimme ich ihnen allerdings zu: “die Siegenstraße [ist] … nicht das Problem.” – die wirklichen Schwachstellen der ‘Fahrradachse’ liegen anderswo (und sollten zeitnah angegangen werden). Aber wenn das so ist und die Straße außerdem “von Fahrradfahrern bereits jetzt sehr gut angenommen wird”, wird die Einrichtung einer ‘Fahrradstraße’ kaum etwas ändern. Wozu dann also die Aufregung?
auf Google maps kann sich jeder ein Bild der Situation vor Ort machen…voll bebildert.
Man sieht als Radfahrer, das hier rein gar nichts gemacht werden müßte. Also sie ist bereits die ideale Fahrradstraße.
Die Umwidmung zur Fahrradstraße wäre nur politisch motiviert und macht sich gut auf dem Erfolgszettel bei er nächsten Wahl als Umsetzung der Prio I-Liste.
Wo ist in GL die erste Straße, die BAULICH für Radfahrer umgebaut wird? Mit separatem Radweg. All die Mühen mit Farbe und Schilder sind praktisch für umsonst, weil man das im Verkehr nicht wahrnimmt.
Teilweise Zustimmung. Umso unverständlicher finde ich die Kritik der Anwohner:innen an einer Umwidmung, die in der Praxis wenig bis nichts ändern würde.
Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass die Siegenstraße nur ein (relativ kurzer) Abschnitt einer längeren Fahrradroute von Brück über Refrath nach Bensberg ist (F2 im städtischen Radroutennetz). Die Einrichtung einer Fahrradstraße hier ist gewissermaßen der “Nukleus”, an den sich Verlängerungen westlich und östlich entlang der Straßenbahnlinie anschließen sollen. Unter diesem Gesichtspunkt ergibt es m.E. dann doch Sinn, auch wenn sich in der Siegenstraße selbst (fast) nichts ändert.
Meine Fräse,
wenn man keine Probleme hat macht man sich selber welche?
Ich befahre seit Jahrzehnten die Strasse mehrmals die Woche mit 35-40 km/h.
Noch nie ein Problem gehabt, die Anwohner sind nicht doof, wissen ganz genau dass das Gefälle, auch wenn es nur gering ist, die Radfahrer schnell macht.
Gefälle in der Siegenstraße, parallel zum Bahndamm, zwischen Vürfels und Frankenforstbach? Die ca. 1m Höhenunterschied auf 400m?
Und Sie geben hier öffentlich zu, sich vorsätzlich nicht an die StVO der Tempo 30 Zone zu halten? Habe ich das richtig verstanden?
“rasende Radler” – man glaubt es kaum… dabei behindern die Handwerker und Pflegedienste, um die man sich vorgeblich sorgt, die Fußgänger und Schulkinder doch ganz genau so (wenn nicht mehr).
und auch wenn die Anwohner zur Sanierung zur Kasse gebeten wurden – es ist damit noch lange nicht “Ihre Straße”.
das ist ein typischer kleinbürgerlicher Take zur Blockade wichtiger Schritte hin zur überfälligen Verkehrswende.
Ich finde es schon ein wenig unschön, wenn jemand eine Gruppe von Menschen, die von ihm nicht geteilte, aber bedenkenswerte Argumente gegen die Ausweisung der Siegesstraße als Fahrradstraße vortragen, als Kleinbürger diffamiert. Wenn das die Diskussionskultur sein soll, in der hierzulande Debatten geführt werden, dann gute Nacht Deutschland.
Bedenkenswerte Argumente? Wenn man all die Polemik, die Spekulationen und uninformierten Halbwahrheiten („rasende Radler“, „Privilegierung einer Nutzergruppe“, „die diversen Nutzer … stark eingeschränkt und nur noch geduldet“, „Rennstrecke für Fahrradfahrer“, „müssen Kinder auf Fahrradfahrer aufpassen und nicht (mehr) umgekehrt“, „Fußgänger mit und ohne Hund, Familien, Senioren, Menschen mit Behinderung und spielende Kinder die Siegenstraße nicht mehr wie bisher nutzen dürfen“, „Wertminderung der betroffenen Eigenheime“) rausstreicht, dann bleiben nicht mehr allzu viele Argumente.
Was übrig bleibt, ist im Wesentlichen die Abneigung gegen die Unbequemlichkeit, das eigene Auto künftig auf dem eigenen Grundstück abstellen zu sollen.
Allen Schreibtischtätern und Bürokraten ins Poesiealbum geschrieben: kümmert euch um die WIRKLICHEN PROBLEME (die es zu Genüge gibt, aber bitte keine Ablenkungsmanöver):
Wenn es eine Straße gibt, bei der es seit Jahrzehnten problemlos ist, dann die Siegenstrasse, die ja eine ganz ruhige Anwohner- und Sackgasse war und ist. Seid fast 40 Jahren fahre ich fast täglich entspannt und völlig problemlos (ausschließlich) mit dem Fahrrad durch die ganz ruhige Siegenstrasse. Selten fährt ein Anwohner in Schrittgeschwindigkeit zu seinem Stellplatz. Ich bin tausende Male durch die Siegenstrasse geradelt und habe nie eine gefährliche brenzlige Situation erlebt.
Übereifrige Stadtplaner sollten das nicht am Schreibtisch entscheiden, sondern selber durch die Siegenstrasse radeln, ehe sie unsinnige und teure Kosten veranlassen. Ich bin übrigens auch Mitglied vom ADFC (FahrradClub)
Lieber Herr Thiel, die Mitarbeiter:innen der Stadtverwaltung (die Sie offenbar mit „Schreibtischtätern und Bürokraten“ meinen) haben die Siegenstraße nicht vorgeschlagen, das war die Grünen:
https://in-gl.de/2023/06/07/gruene-schlagen-acht-fahrradstrasse-in-gl-vor/
Der Vorschlag ist dann im Verkehrsausschuss von fast allen Fraktionen (mit Ausnahme der FWG) beschlossen worden:
https://in-gl.de/newsletter/wissen-was-laeuft-der-tag-in-gl-14-2-2024/
Genaugenommen haben die Grünen einen Vorschlag der CDU aus dem Oktober des Jahres 2021 aufgegriffen, was – neben dem gemeinsamen Beschluss – in diesem Fall auch die fraktionsübergreifende grundlegende Strategie zur Umsetzung des Fahrradnetzes zeigt.
https://mandatsinfo.bergischgladbach.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=30687
Danke in-gl für den freundlichen und wieder hilfreichen und immer sachdienlichen Hinweis.
Wenn die GRÜNEN Steuergelder für die eh ruhige und ungefährliche Siegenstrasse in Refrath veranlassen sollten, wären sie für mich auch Schreibtischtäter. Fehler sind dafür da, korrigiert zu werden. Das macht den Unterschied.
@Ralph Thiel: in Bezug auf die Steuern kann ich Sie in sofern beruhigen, dass quasi keine andere Stadt in Deutschland weniger Geld pro Einwohner für den Radverkehr ausgibt, als Bergisch Gladbach!
Wahrscheinlich schaffen wir es unter anderem auch deshalb immer auf einen der letzten Plätze im ADFC Radklima-Test.
Und was andere Alternativen zum MIV angeht, so ist Bergisch Gladbach auch die einzige deutsche Großstadt, welche nicht am Fernverkehrsnetz der DB angeschlossen ist.
“Derzeit können die Anwohner, ihre Besucher, Handwerker, Liefer- und Pflegedienste die Straße zum Parken nutzen” “Bei einer Straßenumwidmung würden die Anwohner erwarten, dass für genügend Ersatz gesorgt wird”
Diese 42 Anwohner*innen ERWARTEN also, dass die Stadt, also die Allgemeinheit (weiterhin) dafür Sorge trägt, dass genügend PRIVATE Parkplätze auf öffentlichen Straßen vorgehalten sind bzw. neu eingerichtet werden?
Ich finde, diese Forderung ist an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten!
Parkplätze verursachen Kosten für Bau und Unterhalt! Wie wäre es, wenn diese auch von den 42 Anwohner*innen übernommen würden.
Ein Schwerpunkt der Kritik aus diesem Schreiben scheint neben der “beliebten” Parkplatzthematik, die befürchtete Benachteiligung für den Fußverkehr unterschiedlichster Couleur. Beides kann ich nur eingeschränkt nachvollziehen. Nach meiner Einschätzung verbessert sich die Situation für den Fußverkehr sogar leicht:
Heute sind in diesem Abschnitt der Siegenstraße Fußgänger*innen auf der Fahrbahn gemeinsam mit allen Fahrzeugen inkl. KFZ unter Tempo 30 (ausgewiesene Tempo 30 Zone – kein verkehrsberuhigter Bereich oder Spielstraße) unterwegs. Sie müssen aufgrund des fehlenden Gehweges nach StVO den Fahrbahnrand nutzen. Innerhalb geschlossener Ortschaften dürfen sie am rechten oder linken Rand gehen. Dieser wird aber durch parkende Autos immer wieder blockiert und damit der Fußverkehr zum Ausweichen in Richtung Fahrbahnmitte genötigt.
Mit einer Fahrradstraße würden per Parkverbot die auf der schmalen Fahrbahn parkenden Autos entfallen, auf den u.U. erweiterten Seitenstreifen (überwiegend Rasenfläche parallel zur Bahnstrecke), der im Übrigen auch versickerungsfähig angelegt werden kann, kontrolliert verschoben oder eben auf die dort vorhandenen großzügigen privaten Grundstücke und deren Einfahrten verlagert werden müssen. Gefährliche Sichtbarrieren und Ausweichmanöver für den Fuß- und auch Schulverkehr entfallen.
In einer Fahrradstraße gilt im Grundsatz ebenfalls Tempo 30. Da aber der Radverkehr in der Regel deutlich langsamer unterwegs ist (es handelt sich mitnichten um einen Radschnellweg) wird sich das Durchschnittstempo trotz Anlieger oder KFZ-Freigabe vermutlich weiter reduzieren.
Eine Anmerkung zum angeblich fehlenden Netzgedanken: Dieses Argument verfängt m.E. nicht. Es gibt seit Anfang des Jahres ein von Stadtverwaltung und Politik beschlossenes Radverkehrsnetz. Die Siegenstraße gehört zur F2 Ost-Westverbindung von Lustheide nach Bensberg. Diese (und weitere) soll in den kommenden drei bis vier Jahren durchgängig für den Radverkehr untersucht und ausgebaut werden. Irgendwo muss ein Anfang gemacht werden, auch wenn immer mal wieder die zurecht bemängelten Anschlüsse (temporär) fehlen werden.
https://www.bergischgladbach.de/radverkehrsnetz.aspx
https://www.komoot.com/de-de/tour/1416871759
Im Übrigen scheint – entsprechend der verfügbaren Informationen – die Siegenstraße in der 2023 öffentlich durchgeführten Bürgerbefragung zu Fahrradstraßen eine der meistgenannten Verbindungen zu sein. Dieser vermutlich auf (auch im öffentlichen Brief bestätigten) der starken Radverkehrs-Nutzung basierende Vorschlag unterstreicht ebenfalls die Sinnhaftigkeit einer Fahrradstraße und sollte daher entsprechend berücksichtigt werden.
Zur Parksituation: Die Siegenstraße ist gar nicht mal so schmal, sondern zwischen dem Wendehammer und dem Vürfels etwa 7 m breit. Als Platzbedarf für den Zweirichtungsverkehr auf Fahrradstraßen gelten 4 m als angemessen. Dazu kommen 75 cm Abstandsfläche zu ausgewiesenen Parkplätzen. Da bleiben also 2,25 m zum Parken übrig.
Es gibt natürlich Autos, bei denen 2,25 m Breite nicht ausreichen, vor allem, wenn zum Straßenrand hin ausgestiegen werden muss. Der zusätzliche Platzbedarf ist aber gering. Würde man die Parkmöglichkeiten auf der Bahndammseite ausweisen, dann würden im Grünstreifen zwei bis drei (weitere) Reihen Rasengittersteine ausreichen und der Fall wäre gegessen.
Und wenn das dem Einzelnen nicht komfortabel genug ist: Nach Google Maps zu urteilen, haben praktisch alle Häuser mit Zugang von der Siegenstraße eine Einfahrt auf dem Grundstück. Was spricht dagegen, das eigene Fahrzeug dort zu parken?
Im Mittel ist die heutige geteerte Fahrbahn in diesem Abschnitt zumindest nach Tim-Online eher 5m – 5,5m breit. Der vorhandene Grünstreifen müsste daher schon umfangreicher genutzt werden als von Ihnen angenommen.
Aber warum für Parkplätze und nicht um einen eigenständigen Gehweg zu installieren?
Im Bezug auf ausreichend privat verfügbarem Parkraum sind wir uns einig.
Der Westteil der Siegenstraße (bis Vürfels) ist ca. 5,50 m breit. Eigentlich genug Platz – allerdings bleiben nur noch max. 3 m, wenn Lieferwagen oder SUVs parken. Radfahrende und Fußgänger (Familiengruppen, Hundeleinen…) müssen somit aufeinander Rücksicht nehmen, abbremsen und/ oder ausweichen. Kein großes Problem – aber ohne diese Engstellen wäre für beide Gruppen entspannter und komfortabler.
Ein eigenständiger Gehweg würde fast den gesamten Grünstreifen beanspruchen – und ist in dieser doch sehr ruhigen Straße m.E. völlig unnötig. Sinnvoller scheinen mir einzelne Parkbuchten zur Straßenbahn hin, über die Länge der Straße verteilt. Das wäre ein nur geringfügiger Verlust an (versickerungsfähiger) Grünfläche, und würde es auch Handwerkern oder Besuchern ermöglichen, direkt vor Ort zu parken.
Da habe ich wohl an der breitesten Stelle gemessen (so etwa zwischen den Hausnummern 15 und 23), da kam ich auf ca. 7 m – inkl. aller einigermaßen befestigter Flächen, da es mir ums Parken ging. Richtung Vürfels wird es dann wohl tatsächlich schmaler.
Aber wie gesagt haben die Leute alle Parkflächen auf den eigenen Grundstücken, es sollte zumutbar sein, die auch zum Parken zu benutzen. Ausnahme sind die Hausnummern 33-45, aber die grenzen auch nur mit der Grundstücksrückseite an die Siegenstraße.
Einen Gehweg halte ich ebenfalls für unnötig. Man kommt da jetzt als Fußgänger auch problemlos zurecht und nach der Umwidmung wird es verkehrsmäßig tendenziell wohl eher ruhiger werden.
die gute Nachricht an dem Offenen Brief ist, dass es offensichtlich eine Nachbarschaft gibt, die zusammensteht. Das an sich ist ja schon selten.
Das Tempo 30 ist sicher ein guter Einwand. das ist auf einer pfeilgeraden Straße schon eine Herausforderung mit dem Auto, 30 km/h zu fahren.
die Pedelecs sind alle mit 25 km/h gedeckelt…
Fahrradfahrer mit 30km/h sind schon eine Seltenheit, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.
Aus der Planung hört man heraus, dass es – wie üblich in dieser Stadt – auch nur um Maßnahmen geht, die mit einem Eimer Farbe und Schildern umzusetzen sind.
In dieser Stadt wird es wohl keine Fahrrad(bau)maßnahme geben, die auch nur ansatzweise die Kosten einer 9m hohen Verkehrsbrücke erreicht.
Also die Vorlieben zum Investieren in die Verkehrsinfrastruktur sind deutlich erkennbar.
Auf meinem Weg nach Köln ist die Siegenstraße einer der unkritischen Abschnitte. Aus meiner Radfahrersicht ist der Änderungsbedarf hier also eher gering. Viel kritischer auf Gladbacher Gebiet sind die Querungen Dolmanstraße und In der Auen. Diese Probleme anzugehen würde dem Radverkehr deutlich mehr helfen als die Umwidmung einer Sackgasse – aber da das den Autoverkehr deutlich stärker beeinflussen würde als in der ruhigen Siegenstraße, lässt man das wohl lieber bleiben.
Auch ich habe den Eindruck, dass hier dringend über die Bedeutung von Fahrradstraßen aufgeklärt werden muss.
Ich gehe davon aus, dass die Siegenstraße eine “unechte” Fahrradstraße werden wird, die zumindest für den Anliegerverkehr frei gegeben wird. Da es sich um eine Sackgasse handelt, fällt Durchgangs-Schleichverkehr von KFZ ja ohnehin weg.
“Anwohner, Pflegedienste, Besucher, Handwerker und Lieferdienste” können die Straße also wie gewohnt nutzen.
Auch FußgängerInnen jeder Art und jeden Alters werden nicht ausgeschlossen.
Das erlaubte Tempo für ALLE Verkehrsteilnehmer wird 30km/h nicht überschreiten – kein Unterschied zu jetzt. Oder ist die Siegenstraße aktuell als Verkehrsberuhigter Bereich (Spielstraße) ausgewiesen?
“Alle Nutzer kommen bisher sehr gut miteinander aus.” Warum sollte sich das in einer Fahrradstraße ändern? Fahrradstraßen werden oft als schneller empfunden, weil es dort keine Ampeln gibt. Das “Schneller” hat nichts mit der erlaubten Geschwindigkeit zu tun. Eine Fahrradstraße ist keine “Rennstrecke für Fahrradfahrer” – dazu braucht es einen Radschnellweg und das ist etwas völlig anderes.
Irritierend finde ich auch, dass FußgängerInnen auf Fahrradstraßen lediglich als “geduldet” empfunden werden, in der aktuellen Situation aber offensichtlich nicht. Deswegen nochmal die Frage: Ist die Siegenstraße aktuell eine Spielstraße?
“Fußgänger (…) dürfen die Siegenstraße nicht mehr wie bisher nutzen, sondern sind angehalten, ständig den Fahrradverkehr im Auge zu behalten, um diesen nicht zu behindern”. Laufen diese Fußgänger aktuell kreuz und quer über die Straße ohne auf andere Verkehrsteilnehmer zu achten? Das bezweifle ich stark. Und warum sollten FahrradfahrerInnen plötzlich keine Rücksicht mehr auf schwächere VerkehrsteilnehmerInnen nehmen, wenn sie das aktuell offensichtlich tun? Ist das eine Erkenntnis der zahlreichen Fahrradpendler in Ihrer Gruppe?
“Die bisher bestehende und gut funktionierende Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer in der Siegenstraße ist mit der geplanten Umwidmung aus unserer Sicht nicht mehr gewährleistet, wenn eine (!) Nutzergruppe in diesem Maße bevorzugt wird.” Ich glaube Ihnen ist nicht klar, dass nach gültiger StVO zur Zeit die eine (!) Gruppe der KFZ bevorzugt ist.
KFZ sind in einer Fahrradstraße auch nicht “geduldet” (die Straße wird ja wohl mind. für Anlieger frei sein), sondern eher “zu Gast” (wie es unsere niederländischen Nachbarn nennen). Und wie ein Gast sollen sie sich dort auch benehmen.
Zur Parksituation:
Gehe ich recht in der Annahme, dass aktuell keine Parkflächen ausgewiesen sind? Woher dann die Annahme, dass Rad- und Fußverkehr aktuell nicht unangemessen beeinträchtigt werden? Oder werden sie nur angemessen beeinträchtigt? Was heißt eingentlich in Ihren Augen “nicht beeinträchtigt”? Wird rechts von den parkenden Fahrzeugen soviel Platz gelassen, dass man auch mit z.B. einem Rollstuhl bequem daran vorbei kommt? Oder muss man auf die Mitte der Fahrbahn ausweichen?
Werden Sichtachsen (besonders wichtig für Kinder) frei gehalten? Werden Grunstücksausfahrten ausreichend frei gehalten (so dass man auch was sehen kann) – ggf. auch gegenüber?
Ja, das Parken in Fahrradstraßen ist nur in ausgewiesenen Bereichen erlaubt (wie auch in einer Spielstraße), dies sorgt je nach Anlage dieser Bereiche für eine zusätzliche Beruhigung des Verkehrs und mehr Übersichtlichkeit. Das erscheint mir jetzt nicht als Nachteil.
Die Stadt ist auch nicht gesetzlich verpflichtet für evtl. entfallenden Parkraum auf der Straße für Ersatz zu sorgen. Es gibt kein Anrecht, sein privates Eigentum kostenfrei im öffentlichen Raum abzustellen. Da finden sich aber sicherlich Lösungen, wenn man gemeinsam danach sucht.
Alles in Allem ist dieser offene Brief eine Darstellung des Florianprinzips in Reinform.
Schade. Gemeinsam könnte man in dieser Stadt verkehrstechnisch echt was bewegen, aber es geht immer nur um Parkplätze und gekränktes Ego von KFZlern.
Diesen Kommentar sollte man ausdrucken und den 42 Unterzeichnern des offenen Briefes in den Briefkasten werfen.
Nebenbei sollten diese gebeten werden sich in Sachen StVO und Verwaltungs- und Steuerrecht nachschulen zu lassen, sofern sie eine Fahrerlaubnis besitzen.
Offenkundig herrscht der Glaube vor, dass Parkplätze kostenfrei allen KFZ-Besitzern zur Verfügung gestellt werden müssen und das Parken auf der Fahrbahn zum Beispiel kein Sichthindernis darstellt, was insbesondere Kinder gefährdet.
Danke.
Das fasst das Missverständnis des Konzepts Fahrradstraße wunderbar zusammen.
Es ist doch toll, dass es aktuell in der Straße gut funktioniert… warum man dann trotzdem dagegen ist, eine Fahrradstraße daraus zu machen, erschließt sich mir null. Als ob Fußgänger auf einmal weniger Rechte haben… die Argumentation ist absurd.
Interessant auch, dass die „Bevorzugung einer Nutzergruppe“ rechtlich gesehen lediglich darin besteht, dass in Fahrradstraßen grundsätzlich auch nebeneinander gefahren werden darf. Das war’s dann auch schon.
Das Gebot der Rücksichtnahme von Autofahrern auf Radfahrer gilt auch in jeder anderen Straße, wo Radfahrer unterwegs sein dürfen, und die Rücksichtnahme von Radfahrern auf Fußgänger bleibt weiterhin erhalten. Es ändert sich also nicht allzu viel, außer dass die Gleichberechtigung als Verkehrsteilnehmer ausdrücklich ins Bewusstsein gebracht wird – und das scheint manchem schon zu viel zu sein.
Das “auch” beim nebeneinander Fahren kann auch noch gestrichen werden, denn auch auf allen anderen für den Radverkehr freigegeben Fahrbahnen, darf man dies grundsätzlich.
Nur wenn man damit dann Kraftfahrzeuge behindert, dann dort nicht.
Wobei behindern bedeutet, dass gefahrloses Überholen, also inkl. Einhaltung der Mindestabstände und Höchstgeschwindigkeiten möglich wäre, wenn dort in Einerreihe gefahren würde.
Ja, klar, das stimmt. Streiche „auch“, setze „jederzeit“.
Es ist schon unglaublich: In Refrath hat man Angst vor einer Fahrradstraße. In Lückerath klagt man gegen ein Kindergarten. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man lauthals lachen. Aber in Gronau soll eine 9-Meter hohe Trasse durch den Ortsteil gebaut werden, gerade auch für den Schwerlastverkehr. Lieber Herr Migenda, gibt es nicht eine Möglichkeit, auch eine Trasse, gerne ebenfalls 9-Meter hoch, durch Lückerath und Refrath zu bauen? Ihnen als Stadtplaner, fällt da bestimmt etwas ein. Nur damit es da mal wirklich einen Grund gibt, worüber sich die Anwohner aufregen können! Ironie aus.
Im Brief stehen doch die Beweggründe: “Die geplanten Einschränkungen (für parkende Gäste in Hausnähe, Fußgänger, Familien und Kinder, die auf der Straße allenfalls geduldet werden) bedeuten ganz sicher eine Wertminderung der betroffenen Eigenheime, die wir nicht hinnehmen wollen.”
Die Unterschreibenden sehen einzig ihren eigenen Vorteile des ruhigen Wohnens und einen Wertgewinn ihres Eigenheims gefährdet. Wobei durch das Befahren einer Straße und einer Reduzierung der erlaubten Geschwindigkeit vermutlich mehr Ruhe und Sicherheit für die Fußgänger einkehren wird.
Ja warum den nicht “Not in my Backyard” ?
Man wäre ja auch dumm wenn nicht, oder ?
Wenn es um das Eigentum geht sollte man grundsätzlich dafür einstehen können und dürfen.
Das würde ja auch jeder andere mit gesundem Menschenverstand tun. Wir haben doch größtenteils alle nichts zu verschenken.
Sehr geehrter Herr „Olli“, ich kann Ihnen die Frage: „Warum denn „Not In My Backyard“ gerne beantworten:
Weil wir es ansonsten mit einer ständigen Ausweitung gruppenspezifischer Ansprüche an den Staat und die Gesellschaft zu tun haben, woraus eine Zersplitterung in Reviere, Communities und Lobbies folgt, die ihre jeweiligen Interessen zum Maß der Dinge erheben und sich – als Opfer struktureller Benachteiligung – gegebenenfalls beleidigt, gekränkt und in ihrem Selbstwert verletzt fühlen. Dies führt zu einer weitgehend fragmentierten Gesellschaft, der die Idee des Allgemeinen, abhanden zu kommen scheint. Die Idee des Allgemeinwohls, ist aber wesentlich für das Funktionieren einer Gesellschaft.
Sehr geehrter Herr „Olli“, ich kann Ihnen die Frage: „Warum denn nicht „Not In My Backyard?“ gerne beantworten:
Weil wir es ansonsten mit einer ständigen Ausweitung gruppenspezifischer Ansprüche an den Staat und die Gesellschaft zu tun haben, woraus eine Zersplitterung in Reviere, Communities und Lobbies folgt, die ihre jeweiligen Interessen zum Maß der Dinge erheben und sich – als Opfer struktureller Benachteiligung – gegebenenfalls beleidigt, gekränkt und in ihrem Selbstwert verletzt fühlen. Dies führt zu einer weitgehend fragmentierten Gesellschaft, der die Idee des Allgemeinen, abhanden zu kommen scheint. Die Idee des Allgemeinwohls, ist aber wesentlich für das Funktionieren einer Gesellschaft.
Es geht aber nicht um das Eigentum – sondern um eine öffentliche Straße, die Allen gehört.
Dass es Nutzungskonflikte gibt, ist völlig normal. Die Frage ist, was schwerer wiegt: Das Interesse einer handvoll Leute, die (bzw. deren Besucher) auf öffentlichem Grund kostenlos parken wollen – oder das Interesse der Stadtbevölkerung an einem direkten, sicheren und konfliktarmen Verkehrsweg.
@Max Heinrich: Zustimmung, auch wenn ich ‘Lobbyieren für die eigenen Interessen’ für grundsätzlich legitim (und die Basis jeglicher Politik) halte. Umso mehr wundern mich Ihre Kommentare zur geplanten Brücke über die S-Bahn, mitten in einem Gewerbegebiet mit großen Hallen. Wie Sie meinen Kommentaren entnehmen können, halte ich eine andere Lösung zwar für stadtplanerisch besser – aber eine übermäßige Beeinträchtigung der Anwohner:innen (so es denn welche gibt) durch eine Brücke kann ich nicht erkennen.
Zur Thema “Begrenzungen der Geschwindigkeit für alle (!) Verkehrsteilnehmer”:
Gemäß StVO dürfen Fahrradfahrer in einer Fahrradstraße mit Tempo 30 durchrasen, während Kraftfahrer mit diesem Tempo durch selbige schleichen müssen….
Was soll denn diese Aussage? Für alle gilt Tempo 30.
Egal, wie sich die Geschwindigkeit je nach Verkehrsteilnehmer “anfühlt”.
30 Km/h sind 30 Km/h – ob im KFZ oder auf dem Fahrrad……
Erzählen Sie das mal denjenigen, welche offene Briefe zu Themen verfassen, mit welchen diese offensichtlich nicht eingehend befasst haben.
Hallo Holger Müller, mir fällt es oft schwer auf solche Kommentare sachlich zu antworten.
30 KM/H sind für alle Fahrzeuge gleich schnell. Und wenn es Ihnen im PKW gefühlt zu langsam ist dann wechseln Sie auf das gefühlt “rasende” Fahrrad.
Hallo Anno,
da halte ich es mit Loriot: Ach…
Ironiedetektor defekt?
Einem schriftlichen Kommentar kann man seinen ironischen Inhalt nicht entnehmen. Insbesondere wenn einem der Kommentator unbekannt ist . Das muss man dann schon kennzeichnen.
Da haben Sie natürlich auch wieder recht.
Wenn man (auch schon aus lange vergangenen Usenet-Zeiten) Holger Müller als kenntnsreichen Vertreter der radfahrenden Zunft in GL kennt, kann man die Aussage natürlich viel einfacher einordnen.
Klarer Fall von Nimby (Not in my back Yard). „Wir alle wollen Veränderung aber bitte nicht da, wo ich wohne“. Leute, so ändert sich nie was. Und ich glaube auch nicht, dass Radfahrer die totbringende Spezies sind. Ich seh sie schon förmlich vor mir, wie sie kamikazeartig alles niederwalzen. Unglaublich
Ich beziehe mich nicht auf die Änderung und Nimby, sondern nur auf die Aussage bzgl. der totbringenden Spezies Radfahrer. Unfälle von Fußgängern mit Radfahrern geschehen, wenn auch nicht so häufig wie mit PKW, die tendenz ist jedoch stark steigend. Oftmals sind diese Unfälle für Fußgänger und den Radfahrenden selbst aufgrund der Physiologie des Fahrrads gar nicht so ungefährlich, auch wenn die kinetische Energie beim Aufprall geringer ist. Automobilhersteller müssen einen Fußgängerschutz berücksichtigen, Fahrradhersteller nicht.
Darüber hinaus gibt es bei Fahrrädern keine Versicherungs- und Kennzeichenpflicht. IMHO ist hierdurch die Schwelle für Verkehrsverstöße geringer als bei KFZ ohne das ich hierzu Zahlen kenne…
Es gibt auch ein ca. 1 Jahr altes Interview. Im Grunde ist die Kernaussage, dass Radwege eigene Flächen benötigen und mehr gegenseitige Rücksichtnahme vonnöten ist.
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/fahrraeder-fussgaenger-unfaelle-studie-radfahrer-100.html
Ich frage mich wirklich, welche und wieviele Anwohner diesen offenen Brief verfasst haben. Inhaltlich kann man den Inhalt eigentlich an keiner Stelle unterstützen. Es könnte möglicherweise bei den Verfassern Unkenntnis darüber vorzuherrschen, was eine Fahrradstraße überhaupt ist.
Ein offener Punkt mit dem Radverkehr ist in diesem Bereich die Stelle Siegenstraße/Lilienweg. Hier nehmen rücksichtslose Fahrradfahrer nicht den Trampelpfad oder steigen ab, sondern fahren einfach über die Haltstelle der Straßenbahn, teilweise in hoher Geschwindigkeit und unter Betätigung der Klingel. Davon lese ich aber nichts in diesem offenen Brief.
Der Offene Brief ist mit einer Unterschriftenliste mit 42 Personen versehen.
„Es könnte möglicherweise bei den Verfassern Unkenntnis darüber vorzuherrschen, was eine Fahrradstraße überhaupt ist.“ – Ja, so hört sich das an. Es scheint so, als sei die Veränderung den Herrschaften einfach nicht recht und als würde man deshalb jedes zufällig in die Quere kommende Argument an den Haaren herbeiziehen, das nicht rechtzeitig in Deckung gegangen ist.