CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Metten, Martin Lucke MdL, Bürgermeisterkandidat Alexander Felsch, Anne Felsch, CDU-Parteivorsitzender Thomas Hartmann und sein Stellvertreter Dr. Oliver Schillings. Foto: Burkhard Dohm

Vor der Mitgliederversammlung der CDU Bergisch Gladbach hat sich Alexander Felsch in einer ersten politischen Rede als Kandidat für die Wahl des Bürgermeisters 2025 vorgestellt – und ein einstimmiges Votum erhalten. Sein Ziel: „ins Machen kommen“.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der CDU Bergisch Gladbach

„Das war ein Statement“, kommentiert Thomas Hartmann, Vorsitzender der CDU Bergisch Gladbach, das Ergebnis der gestrigen Mitgliederversammlung. Alexander Felsch wurde einstimmig im Spiegelsaal als Bürgermeisterkandidat gewählt. 

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Felsch war von den Vorständen von CDU und FDP als gemeinsamer Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen worden. Er zeigt in seiner ersten politischen Rede in Bergisch Gladbach, begleitet von seiner Frau Anne, ein deutliches Profil.

Sein Ziel: ins Machen kommen. Um die vielen Herausforderungen – Stichworte waren Kita, Schulsanierung, Sicherheit – zu meistern, sind pragmatische und zügige Lösungen gefragt. Er grenzte sich deutlich von rot-grünen Prestigeprojekten wie Laurentiusstraße und einem „Weiter so mit frischem Anstrich“ ab.

Der Applaus zeigte, dass Felsch den Nerv getroffen hat. „Jetzt beginnt die Wahlkampfarbeit“, bat er alle um Unterstützung.

Zur Person

Alexander Felsch wurde 1982 in Leipzig geboren und lebt seit über 30 Jahren im Bergischen Land. Der sozialisierte Rheinländer wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Düsseldorf. Beruflich ist der Diplom-Ökonom als Geschäftsführer Wirtschafts- und Umweltpolitik beim Verband „unternehmer nrw“ tätig.

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Bürgermeister: CDU und FDP setzen auf gemeinsamen Kandidaten

Für die Wahl des Bürgermeisters im Herbst 2025 wollen CDU und FDP mit einem gemeinsamen Kandidaten ins Rennen gehen: Der 42-jährige Alexander Felsch ist in Solingen aufgewachsen und arbeitet als Geschäftsführer beim Dachverband „Unternehmer NRW“ in Düsseldorf. Er versteht sich als politisch, aber nicht ideologisch, mag Menschen und den Karneval.

Die politische Arbeit kennt er insbesondere aus der Kommunal- und Landespolitik. Über sechs Jahre war er (bis 2012) im Rat seiner langjährigen Heimatstadt Solingen tätig, zuletzt als haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Daneben hat er sich über lange Zeit in den Bereichen Stadtplanung, Verkehr und Umwelt engagiert.

Zudem verfügt er über ein breites politisches Netzwerk, insbesondere aus seinem ehrenamtlichen Engagement in der Jungen Union, bei der er unter anderem bis 2016 als Schatzmeister des nordrhein-westfälischen Landesverbandes tätig war.

Die Wirtschafts-, Klima- und Energiepolitik sind die Konstanten seiner beruflichen Karriere. Nach vier Jahren als wissenschaftlicher Referent der CDU-Landtagsfraktion wechselte Felsch in die Verbändewelt, zunächst bei Metall NRW und anschließend zu unternehmer nrw.

In seiner Tätigkeit bei der Spitzenorganisation der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen setzt er sich täglich für wettbewerbsfähige wirtschaftliche Rahmenbedingungen als unverzichtbare Grundlage für den Erhalt der vollständigen Wertschöpfungsketten, unserer gut bezahlten Arbeitsplätze und unseres gesellschaftlichen Wohlstands ein.

Als Geschäftsführer für den Bereich Wirtschafts- und Umweltpolitik koordiniert er die Interessen wichtiger Wirtschaftsverbände von den Grundstoffindustrien, über das verarbeitende Gewerbe bis zu den industrienahen Dienstleistungen. Praktische Erfahrungen in der Krisenreaktion hat er im Nachgang der Flutkatastrophe 2021 sowie bei der Koordinierung der wirtschafts- und energiepolitischen Reaktion auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine gesammelt.

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  1. Ja, ich lese aus diesem Artikel auch ein klares Profil heraus. “Wir brauchen eine gut unterstützte Wirtschaft, um unseren Wohlstand zu halten.”
    Kita, Schulsanierung und Sicherheit sind keine kurzfristig umzusetzende Dinge. Diese wurde in den letzten Jahren doch endlich angepackt. Der nächste Bürgermeister macht nur weiter.
    Und wieder kein Wort zum Klimawandel, der auch in Gl ein Thema sein sollte…

  2. Keinerlei Bezug zur Stadt? Da hätte man sicherlich einen geeigneteren Kandidaten aufstellen können.

    “Sein Ziel: ins Machen kommen. Um die vielen Herausforderungen – Stichworte waren Kita, Schulsanierung, Sicherheit – zu meistern, sind pragmatische und zügige Lösungen gefragt. Er grenzte sich deutlich von rot-grünen Prestigeprojekten wie Laurentiusstraße und einem „Weiter so mit frischem Anstrich“ ab.”

    Das ist so dermaßen vage, das gibt es ja gar nicht :D

    Nebenbei: Es tut sich bei Schulen und Kitas so viel in GL, wie seit Jahrzehnten unter CDU Führung nicht. Find ich daher etwas unglaubwürdig.