Alexander Felsch tritt für CDU und FDP an. Foto: Thomas Merkenich

Für eine maximale Unterstützung für die Händler und Gewerbetreibenden in der Schlossstraße plädiert Alexander Felsch, Kandidat von CDU und FDP bei der Wahl des Bürgermeisters im Herbst 2025. Die Ausweitung der gebührenfreien Parkzeit wertet die CDU als ersten Schritt.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der CDU Bergisch Gladbach

Der Bürgermeisterkandidat der CDU und FDP, Alexander Felsch, hat sich mit Bensberger Händlern getroffen und  mit ihnen über die schwierige Lage in der Schlossstraße gesprochen. Er möchte, dass die Baustelle zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht wird, die Händler und Gewerbetreibenden jedoch während der Bauphase eine maximale Unterstützung erhalten. Berichte von unzureichender Kommunikation seitens der Stadtverwaltung und fehlender Verlässlichkeit bei der Einhaltung von Zusagen, wie zum Beispiel zur Befahrbarkeit der Schlossstraße während der Bauzeit, müssen Gehör finden, denn mittlerweile gibt es begründete Existenzsorgen in der Händlerschaft. 

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„Die Gewerbetreibenden dürfen nicht auf der Strecke bleiben“, betont Felsch. Ihre Fragen: „Was geschieht in der „baustellenfreien Zeit“ ab 6. Dezember? Wie werden die Geschäfte im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft – der wichtigsten Umsatzzeit des Jahres – erreichbar sein?“ müssen genauso beantwortet werden, wie ihre sorgenvolle Petition an das Land NRW und Bürgermeister Frank Stein.

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Für die Wahl des Bürgermeisters im Herbst 2025 wollen CDU und FDP mit einem gemeinsamen Kandidaten ins Rennen gehen: Der 42-jährige Alexander Felsch ist in Solingen aufgewachsen und arbeitet als Geschäftsführer beim Dachverband „Unternehmer NRW“ in Düsseldorf. Er versteht sich als politisch, aber nicht ideologisch, mag Menschen und den Karneval.

Die CDU-Fraktion steht hinter den Gewerbetreibenden in Bensberg und hat daher am 12.11.2024 einen Dringlichkeitsantrag im Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen eingebracht, um sofortige Maßnahmen zur Unterstützung der Händler umzusetzen.

„Wir freuen uns sehr, dass die von der CDU-Fraktion geforderte Ausweitung der gebührenfreien Parkzeit („Brötchentaste“) auf 90 Minuten für die Dauer des Weihnachtsgeschäftes beschlossen wurde. Die Umsetzung kann durch eine einfache Überwachung mit Parkschein erfolgen, wodurch eine aufwändige Umrüstung der Parkuhren entfällt“, erläutert Lutz Schade, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen, „ein richtiger Schritt, um Kunden trotz der Baustelle zum Einkaufen in der Schlossstraße zu bewegen.“

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Gut vier Stunden lang hat der Verkehrsausschuss in vielen Einzelpunkten um Verbesserungen des Radverkehrs gerungen und mit knappen Mehrheiten gegen wortreichen Widerstand von CDU und FDP durchgesetzt. Es ging u.a. um die Altenberger-Dom-Straße, die Siegenstraße – und einen pragmatischen Kompromiss für die Schlossstraße.

Darüber hinaus fordert die CDU eine bessere Passierbarkeit der Gehwege während der Bauphase. „Die lückenhaft ausgelegten Gummimatten dürfen nicht länger zu einem Abenteuerparcours für Rollator-Nutzer oder Eltern mit Kinderwagen werden“, so Schade.

Die Stadtverwaltung verweist zwar auf eine „intensive Suche nach Optimierungsoptionen“, doch die CDU-Fraktion drängt auch hier auf eine schnelle und praktikable Abhilfe zur unfallträchtigen Situation. Sie wird sich weiterhin für tragfähige Lösungen einsetzen, damit die Schlossstraße während der Bauzeit ein attraktiver Ort zum Einkaufen bleibt.

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  1. Kleiner Nachtrag:
    Seit Jahren wiederholt Die Linke Bergisch Gladbach die Forderung, dass der ÖPNV (Bus & Bahn) zu den Adventstagen und zu den verkaufsoffenen Sonntagen zu Weihnachten ticketlos und für die Fahrgäste kostenfrei sein sollte.
    Das wäre nicht nur sozial und würde nicht nur eine Menge Parkplätze funnötig machen, sondern auch viele einkaufswillige Menschen in die Einkaufszonen locken, den Einzelhandeln damit stützen, die Anfahrt klimaschonend machen und Staus vermeiden.

    Doch leider wird dieser Vorschlag seit Jahren immer wieder von den gleichen großen Mehrheiten im Stadtrat abgelehnt (CDU & FDP vorne weg) und leider auch von denjenigen, die im Stadtrat vorgeben, das Klima schützen zu wollen.

    Die Linke Bergisch Gladbach wird es aber weiter versuchen, denn gute Ideen setzen sich irgendwann auch durch!

  2. Ich würde mir wünschen, dass sich die CDU und FDP mit der gleichen Entschiedenheit, mi der sich sie für die Ausweitung gebührenfreien Parkens und mehr Parkplätze einsetzt, für mehr bezahlbaren Wohnungen in Bergisch Gladbach eintreten würde.

    Stattdessen haben FDP und CDU die “Ausweitung” des sozialen Wohnungsbaus in Bergisch Gladbach seit mehrern Jahrzehnten erfolgreich blockiert. Die Mieten und Grundstückspreise steigen weiter ins Uferlose, was übrigens ganz besonders für die Schloßstrasse in Bensberg gilt.

    Wer den inhabergeführten Einzelhandel und die Gewerbetreibenden in Bensberg unterstützen will, sollte dafür sorgen, dass die Kundschaft auch über mehr Geld in der Tasche verfügt, was sie dann in Bensberg in die Läden tragen können.
    Stattdessen steigen auf breiter Front die Preise, was auch dem stationären Einzelhandel sehr zu schaffen macht, denn auch diese müssen hohe Mieten, Pachten und gestiegen Einkaufpreise an die Käufer*innen weitergeben.

    Stattdessen kaufen immer mehr Kunden bei Online-Händlern, die in Deutschland keine Steuern bezahlen müssen. Auch hier würde man sich von CDU und FDP mehr Engagement wünschen, um dien fairen Wettbewerb im Handel zu ermöglichen, um damit den Handel in Bensberg zu stärken.

  3. Viele Menschen kommen in die Fußgängerzone und schauen sich da Waren an, werden fachlich auch gut beraten.
    Anschließend fahren sie nach Hause und bestellen das Produkt im Internet, gut 20% günstiger.

    1. Ich mache es seit etlichen Jahren genau andersherum weil ich genau die gegenteilige Erfahrung seit vielen Jahren mache.

      Wenn mich ein Produkt interessiert informiere ich mich ausführlichst anhand von Rezensionen oder Testberichten im Internet.
      Wobei man viele Rezensionen allerdings auch kritisch sehen muss.
      Aber mit der Zeit bekommt man ein gewisses Gespür für getürkte Rezensionen.

      Und dann mit dem ganzen Wissen in den Fachhandel.
      Die gucken mich dann zwar häufig komisch an, wenn ich sage, ich hätte mich im Internet schlau gemacht, und wolle es nun bei ihnen erwerben. Kommt wohl nicht so häufig vor.

      Aber bei mir gibt es einen Hintergedanken.

      Im Fachhandel bekomme ich nämlich genau das, was im Internet fehlt : Service
      z.B. Fahrradträger für Pedelec’s
      Da gab’s jede Menge Testberichte u.a. vom ADAC
      Mit dem Wissen zu meinem Autohändler. Der bestellte mir den Träger, montierte mir das Dingen, prüfte die Elektrik.
      und jetzt kommt der Preis: 50 € günstiger wie im Internet.
      Selbiges mit meinem Outdoornavi, meiner Waschmaschine, meinem Fernseher…..
      Bis auf’s Outdoornavi, dafür musste ich nach Köln in ein Fachgeschäft, alles im Einzelhandel hier im Bergischen. Der lieferte an. Der schloss an. Der kommt raus, wenn was defekt ist.
      Alles Leistungen, die ich im Internet nicht bekomme.
      Und wenn es ganz dicke kommt, habe ich im Internet Ware bezahlt und warte bis zum jüngsten Tag, weil es den Verkäufer gar nicht gibt.
      Mein Outdoornavi im Internet für 590 €. Die Lieferanten mit teils unschönen Bewertungen, sassen teilweise im Ausland, wenn man genau recherchierte.
      Konnte mir beim Outdoorladen in Köln nicht passieren.
      Das Gerät hatte dann auch einen Defekt. Der Kölner Laden hat es sich angesehen und sofort anstandslos gegen ein neues Gerät ausgetauscht.
      Last Not least
      Der Preis für das Navi lag bei 515 € und eine Fahrradhalterung gab’s obendrauf

      Und Brötchentaste.
      Musste gestern zum Arzt in Bensberg. Geparkt habe ich mit Parkscheibe für -umsonst – 2 Stunden. Sowas gibt’s auch noch mitten in Bensberg. O.k. Musste jetzt 5 Minuten laufen. Hat aber nicht weh getan

      1. Vielen Dank für Ihren Beitrag. Es ist eben – wie so oft – komplexer, wenn man die Perspektive einmal wechselt. Die Baustelle ist nicht förderlich für einen entspannten Einkaufsbummel. Soweit sind sich wohl alle einig. Dabei aber andere Aspekte auszuklammern, kann mittelfristig auch nicht durch den – im besten Fall noch kostenfreien – Parkplatz direkt vor dem Geschäft kompensiert werden. Kundenbedürfnisse kennen und entsprechend darauf das Angebot an Waren und Service ausrichten, wird darüber mehr entscheiden, wer in Zukunft in der Omnichannel-Welt besteht. Vielleicht einfach mal einen Blick in die Studie “Trends im Handel 2025” werfen. Davon wird man nicht dümmer.

      2. Habe ich auch schon mehrfach so gemacht. Allerdings auch deshalb, weil man im Handel vor Ort zwar viele Dinge sehen, anfassen und teils auch ausprobieren kann, die Beratungsqualität aber teilweise unterirdisch ist. „Fach“verkäufer scheinen eine rare Spezies zu sein.

        Ein gutes Beispiel ist ein relativ zentrumsnaher Elektrofachmarkt, in dem die Verkäufer gerne in ihren Warenwirtschaftscomputer vertieft sind, gar nicht sichtbar oder nicht für die Warengruuppe zuständig. Sobald man aber gefunden hat, was man dank vorheriger Internetrecherche schon als Wunschprodukt identifiziert hatte, und damit zur Kasse strebt, kommt einer angerannt und will einem das Produkt „schnell mal aufschreiben“. Da bekommt man dann ein Formular mit auf den Weg, dessen wichtigster Bestandteil vermutlich das Verkäuferkürzel ist – offenbar bekommen sie dann eine Provision oder Bonuspunkte oder was auch immer.

        Wenn es doch mal eine „Beratung“ gibt, wird einem gerne die Beschreibung am Regal vorgelesen – für Kunden mit eingeschränktem Sehvermögen kann das wahrscheinlichg recht nützlich sein.

      3. Hallo Drucker,
        wenn Ihnen die Beratung vor Ort fehlt warum fahren Sie dann erst in den Einzelhandel, schauen sich dort das Produkt an um es anschließend im Internet zu bestellen. Damit nehmen Sie eine Serviceleistung (Vorhaltung der Ware) des Einzelhandels in Anspruch, die Sie aber nicht bereit sind zu bezahlen.