Gut vier Stunden lang hat der Verkehrsausschuss in vielen Einzelpunkten um Verbesserungen des Radverkehrs gerungen und mit knappen Mehrheiten gegen wortreichen Widerstand von CDU und FDP durchgesetzt. Es ging u.a. um die Altenberger-Dom-Straße, die Siegenstraße – und einen pragmatischen Kompromiss für die Schlossstraße.

Wir fassen die Ergebnisse der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehrsflächen (AMV) knapp zusammen.

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Vorplanung für Altenberger-Dom-Straße beschlossen

Für den Umbau der Altenberger-Dom-Straße im zentralen Abschnitt hatte die Stadtverwaltung nach vier Jahren Beratungen und Bürgerbeteiligungen eine Vorplanung vorgelegt, die jetzt mit einer leichten Modifizierung und den Stimmen von Grünen, SPD und FWG gegen CDU, FDP und AfD in der Variante 1 (Bushaltestelle bleibt am alten Platz) verabschiedet wurde.

Damit kann nun die Entwurfsplanung erarbeitet und erneute den Bürger:innen sowie dem Stadtrat vorgelegt werden.

Die Vorplanung sieht mehr Sicherheit für den Radverkehr vor, die durch einen durchgehenden Radstreifen erreicht werden soll. Dafür fallen einige Parkplätze und die Linksabbiegerspur in die Kempener Straße weg. Statt dessen soll es eine abknickende Vorfahrt und geänderte Ampelphasen geben, wodurch nicht mehr der Verkehr von Odenthal nach Köln, sondern von Leverkusen nach Gladbach Vorrang bekommt.

Zwei Gutachter stellten noch einmal im Detail die Auswirkungen dar. Der Wegfall der Parkplätze sei zu verkraften, weil sie aktuell nur mäßig ausgelastet sind und ausreichend Stellplätze im Umfeld zur Verfügung stehen. Die Durchfahrtzeiten können sich künftig verlängern, daher müsse mit mehr Ausweichverkehr v.a. im Nittumer Weg gerechnet werden.

Hinweis der Redaktion: Die komplette Vorplanung finden Sie im Ratsinformationssystem. Dort ist auch ein Dokument hinterlegt, in dem die Verwaltung Fragen der CDU zu den Kosten der Planung und Bürgerbeteiligung sowie zum Zeitplan beantwortet.

Die Verwaltung stellte mehrfach klar, dass in die Planung nur solche Fläche einbezogen wurden, die der Stadt gehören oder die mit Zustimmung der Eigentümer genutzt werden können. Die Zufahrt für schwere Biertransporter zum Parkplatz neben den Irish Pub bleibe erhalten; die Sorge der CDU vor dem Verlust der letzten Kneipe in Schildgen sei unbegründet. Der Fußgängerweg vor der Herz-Jesu-Kirche wird ebenfalls erhalten.

Die CDU scheiterte mit einem Vertagungsantrag und argumentierte gemeinsam mit der FDP ausdauernd gegen die Planung an. Die Veränderungen würden den Stadtteil Schildgen nicht lebenswerter machen, den Einzelhandel gefährden und womöglich zum völligen Verkehrskollaps führen. Der Plan sei Ausdruck einer verfehlten Verkehrspolitik und sollte ganz aufgegeben werden. Den stimmte auch die Bergische Mitte zu.

Vorplanung für die Kreuzung zur Kempener Straße. Der Rad-/Fußübergang über die Altenberger-Dom-Straße soll abweichend von diesem Entwurf einige Meter Richtung Köln verlegt werden. Quelle: Ratsinformationssystem

Für problematisch hielt auch die FWG die Regelung, dass Autos, die künftig Richtung Köln wie Rechtsabbieger behandelt werden, die zunächst den querenden Fuß- und Radverkehr passieren lassen müssen. Laut Verkehrssimulation sind das zwar nur wenige Fahrzeuge, ein starker Rückstau ist laut Gutachter nicht zu erwarten. Auf Vorschlag der SPD soll nun dennoch geprüft werden, ob die Fuß-/Radquerung um einige Fahrzeuglängen Richtung Köln verschoben werden.

Die beschlossene Vorplanung in der Variante ohne Verlegung der Bushaltestelle. Quelle: Ratsinformationssystem

Die Bushaltestelle soll – ebenfalls auf Antrag der FWG – nicht verlegt werden (obwohl das einige Sicherheitsvorteile gehabt hätte, dafür bleiben acht statt vier Parkplätze erhalten). Dagegen verzichtete die FWG auf die Forderung, doch noch einmal Alternativen für den Wegfall der Linksabbiegerspur zu erarbeiten.

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FWG legt neuen Vorschlag für Altenberger-Dom-Straße vor

Die Debatte um die Altenberger-Dom-Straße in Schildgen geht in die nächste Runde: Die FWG stellt einen Änderungsantrag zur Entwurfsplanung vor. Trotz positiver Aspekte wie breitere Fußwege und geschützte Radstreifen bleibt die Fraktion kritisch – besonders die Verkehrsführung an der Kempener Straße stößt auf Widerspruch. Hier fordert die FWG Alternativen zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern.

Grüne, SPD und FWG begrüßten den – aus ihrer Sicht – Kompromiss mit leichten Verbesserungen für den Radverkehr. Der aktuelle Zustand schließe schwächere Radfahrer:innen (und damit auch Kinder) aus und sei auch rechtlich nicht haltbar, Befürchtungen vor einem Verkehrskollaps seien gegenstandslos.

Siegenstraße wird Fahrradstraße

Für die Umwandlung der Anliegerstraße in Refrath hatte die Verwaltung lediglich eine Mitteilungsvorlage erstellt, die die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung erfasste. Dennoch stellten sich CDU und FDP vehement gegen dieses Projekt, das aus ihrer Sicht Kosten verursache, für den Radverkehr keine Vorteile bringe und den Fußverkehr benachteilige. Die CDU räumte ein, dass sie die Umwandlung der Siegenstraße vor einigen Jahren selbst vorgeschlagen, aber inzwischen als Fehler erkannte habe.

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Anwohner der Siegenstraße gegen „Rennstrecke für Radler“

Fast einstimmig hatte der Stadtrat ein Konzept für 14 Fahrradstraßen beschlossen. In der Siegenstraße in Refrath stößt das auf Widerstand. Nicht etwa, weil das zu Lasten des Autoverkehrs ginge. Die Anwohner:innen befürchten, dass ihre ruhige Sackgasse von rasenden Radler:innen aufgemischt wird. Aber es geht auch um Parkplätze und Wertverluste. Daher haben sie einen Offenen Brief verfasst.

Dagegen wandten Verwaltung und SPD/Gründe/FWG ein, dass dieses Teilstück innerhalb des geplanten Radroutennetzes wichtig sei. Das Aufstellen der Schilder sowie einige Markierungen auf der Fahrbahn verursache nur geringe Kosten.

Länger kostenlos Parken in Bensberg

Den einzigen Kompromiss über die Lager hinweg gab es in Sachen Schlossstraße. Zur Unterstützung des Einzelhandels hatte die CDU gefordert, während der Bauarbeiten in der Schlossstraße (und nicht nur im Weihnachtsgeschäft) das kostenlose Parken mit Hilfe der Brötchentaste von 15 auf 90 Minuten auszuweiten.

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CDU plädiert für kostenfreies Parken in Bensberg

Um den Einzelhandel in Bensberg während der Bauarbeiten auf der Schlossstraße zu unterstützen, fordert die CDU, das kostenfreie Parken mit der „Brötchentaste“ in Bensberg von 15 auf 90 Minuten zu erweitern. Zudem soll die Verwaltung prüfen, ob eine solche Regelung für das ganze Stadtgebiet eingeführt werden kann.

In der (auch hier sehr langen Debatte) verzichtete die CDU auf einen Prüfauftrag an die Verwaltung, ob eine solche Ausweitung der Brötchentaste in der ganzen Stadt möglich sei.

Die Grünen plädierten zwar ebenfalls für eine Unterstützung des Einzelhandels, wiesen aber auf falsche Anreize hin. Der CDU müsse bei diesem Thema doch mehr einfallen als das Parken vor dem Geschäftseingang.

Dagegen freundete sich die SPD mit dem Vorschlag an – weil man so demonstrieren könne, dass es trotz des Wegfalls der Parkplätze in der Schlossstraße ausreichend Stellflächen in unmittelbarer Nähe gebe. Allerdings forderte die SPD – mit Verweis auf den Haushaltssicherungsbeschluss – von der CDU klar ein, bis zur Sitzung des Finanzausschusses einen Finanzierungsvorschlag für die wegfallenden Einnahmen zu machen.

Die Verwaltung hatte eingewendet, dass es aufgrund von Wartezeiten beim Dienstleister bis zu 16 Wochen dauern könnte, bis die Parkuhren auf die längere Brötchentaste programmiert werden könnten. Daher beschloss der Ausschuss nun auf Vorschlag der CDU, das kostenfreie Parken für 90 Minuten per Parkscheibe zu erlauben.

Dem stimmten alle Ausschussmitglieder – mit Ausnahme von zwei von vier Grünen – zu.

Einstimmig votierte der Ausschuss für die Forderung der CDU, mit welchen Mitteln auch immer dafür zu sorgen, dass die provisorischen Fußwege entlang der Baustelle in der Schlossstraße auch für Menschen mit Rollator oder Kinderwagen passierbar werden.

Fortschritte beim S-Ausbau – Teure Unterführung

Der Beigeordnete Ragnar Migenda berichtete von Gesprächen mit dem Eisenbahnbundesamt, dem die neuen, mit der Bahn abgestimmten Pläne für den Ausbau der S-Bahn um ein zweites Gleis vorgestellt wurden. Damit habe die Stadt ihre Hausaufgaben erledigt, um eine Zurückstellung des Projektes durch die Bundesregierung möglichst zu verhindern.

Konkreter wird es bei der Planung für eine Unterführung, der den Rad- und Fußverkehr nach Schließung des Übergangs Tannenbergstraße aufnehmen soll (für Autos soll eine Brücke gebaut werden). Bei dieser Unterführung schlug die Verwaltung vor, über eine Minimalvariante mit vier Metern Höhe hinauszugehen und mit fünf Metern zu planen. Die Mehrkosten in einer Größenordnung von zwei Millionen Euro würden aber nicht von der Bahn übernommen, sondern müsste die Stadt finanzieren. Dennoch stimmte der Ausschuss einstimmig zu.

Vier Stunden Sitzung und etwas Frust

Um 21:08 schloss der Ausschussvorsitzende den öffentlichen Teil der Sitzung.

Zuvor hatte der Beigeordnete Migenda an mehreren Stellen seien Frust zum Gang der Dinge zu erkennen gegeben. In vielen Städten in Deutschland werde der Radverkehr in großen Schritten verbessert, nur Bergisch Gladbach stehe noch immer auf der Bremse. Statt ständig neuer Vertagungen und Prüfaufträge benötige die Verwaltung endlich mal eine klare Ansage, damit sie „richtig Gas geben“ könne.

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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  1. Klar. Bei den Schulen und beim Strassenbau kürzen. Imvestieren in die Zukunft unserer Gesellschaft war ja noch nie das Thema der CDU. Und damit tritt die CDU jetzt in den Wahlkrampf? Schämt euch! Ihr verliert euch im Klein Klein! Versteht und ignoriert die Bürger und macht wie die FDP nur Klientel Politik!!

  2. Wie traurig, daß sich nach dem Willen einiger überhaupt nichts verändern darf oder sie Sorge haben, auf Annehmlichkeiten zu verzichten, und das betrifft nicht nur die Aldo in Schildgen. Aber gerade dort läßt kaum jemand seine Kinder mit dem Rad fahren oder fährt selbst, weil es zu gefährlich ist. Jeder, der Sorge hat, daß weniger Parkplätze zu einem Niedergang der Geschäfte führt, sollte doch auf entferntere Parkplätze ausweichen, damit Menschen mit Einschränkungen diese nutzen können. Und natürlich im Ort einkaufen. Wenn ich sehe, welche Retouren täglich an der Post abgegeben werden, glaube ich nicht mehr an die Vernunft.
    Entsprechende Veränderungen in anderen Städten wollen nach 2 Jahren nicht mehr umgekehrt werden. Dafür gibt es viele Beispiele

    1. Dann nennen Sie doch mal ein paar Beispiele, anstatt nur nebulös davon zu reden oder unbelegt zu behaupten, auf der Aldo fahre kaum jemand mit dem Fahrrad, weil es dort zu gefährlich sei.

  3. Vier Stunden Sitzungsdauer, obwohl nur ein einziger Beschluss auf der Tagesordnung stand.
    Das sagt eigentlich schon alles über die Art, wie im Stadtrat und seinen Ausschüssen (nicht immer, aber oft) debattiert wird: Nicht konstruktiv und lösungsorientiert, sondern mit Verbissenheit und dem Bestreben, jegliche Veränderung und jeden Fortschritt zu blockieren. Wen wundert es da, dass Menschen politik(er)verdrossen werden, weil “ewig gelabert wird und nichts passiert”? Wen wundert es, dass junge Verwaltungsangestellte, die positiv etwas bewegen wollen, der Stadt schnell wieder den Rücken kehren?

    Kleine Korrektur zur geplanten Unterführung an der Tannenbergstraße: Es geht um vier oder fünf Meter Breite, nicht Höhe. Die Höhe soll 2,5 oder 3 Meter betragen.

    1. Vielleicht nur ein Beschluss, aber immerhin vier kontroverse Themen mit teils weitreichenden und kostspieligen Konsequenzen. Wenn die alle im Fünfminutentakt durchgewunken worden wären, dann wäre Ihnen das wahrscheinlich (aus guten Gründen) auch nicht recht.

    2. Das stimmt zwar – aber es wurden auch jene Themen künstlich aufgebauscht, die *keine* ‘weitreichenden und kostspieligen Konsequenzen’ haben, Bsp. Siegenstraße. Gegen ausgiebige (sachliche) Diskussionen zu wichtigen Beschlüssen habe ich nichts einzuwenden, im Gegenteil!
      (nb, es stand nur ein Beschluss auf der TO, aber durch den kurzfristigen CDU-Antrag zur Schloßstraße kam ein weiterer hinzu.)

  4. “verlängerte” Brötchentaste in der Schloßstraße
    Ich bin sehr gespannt, ob das 90-minütige, kostenlose Parken nicht dazu führt, dass die Parkplätze einfach nur länger blockiert sind und dadurch der Parkraum noch mehr verknappt wird.

  5. Ich wohne in Lustheide, die Siegenstraße nutze ich häufig als Radfahrer.
    Da ist überhaupt nix los, da kann man so durchfahren.
    Und die wenigen Anwohner wissen dass die Strecke von Radfahrern genutzt wird.
    Die sind ja nicht blöd, die wissen dass da Radfahrer kommen könnten während sie ihre Limousine rückwärts aus der Garage bewegen.
    Und die meisten Radfahrer sind auch nicht blöd, sie rechnen damit dass plötzlich ein Fahrzeug auf der Fahrbahn auftaucht.
    Ich sehe keinen Handlungsbedarf. Bergisch Gladbacher Bürger/innen sind noch nicht komplett verblödet.

    1. Das ist nicht ganz richtig. Die Ecke Siegenstraße/ Sandberg ist kaum einsehbar und daher gefährlich, und in der westlichen Siegenstraße ist aufgrund parkender Autos und Lieferwagen der verbleibende Straßenraum häufig ziemlich eng.
      Das Hauptargument für die Fahrradstraße ist aber ein anderes: Die Siegenstraße ist Teil der Radverkehrsroute entlang der Linie 1, und es wäre wohl ziemlich unsinnig, den Rest der Achse (weitgehend) zu Fahrradstraßen umzuwidmen und ausgerechnet diesen kurzen Abschnitt auszulassen. Hier werden ausnahmsweise einmal “Nägel mit Köppen” geplant.

  6. Finde ich nicht gut und hoffe auf möglichst viel Verzögerung bis das ganz unter der nächsten Verwaltung wieder gekippt wird.
    Für die Kohle der bezahlten Expertenmeinungen hätte man auch Ein oder zwei Sozialarbeiter in der Jugendarbeit ein Jahr einstellen können.

  7. Die bisher durch das Ingenieurbüro MWM vorgestellten Planungen Teil 1 ABD waren, für jeden sofort erkennbar, völliger Murks. Die Verwaltung hat es sich trotzdem nicht nehmen lassen, ~ 60.000 € dafür auszugeben, diesen Quatsch den Bürgern schmackhaft zu machen. Insgesamt hat man schon weit über 200.000 € für bisher so gut wie kein Ergebnis ausgegeben. Das ist eigentlich unglaublich. Da man ganz offensichtlich mit den bisherigen Planungen sehr zufrieden war, durfte das selbe Büro alles noch einmal neu planen.

    Die jetzt für die Ecke am Pub gefundene Lösung erscheint mir für Radler wie Fußgänger gleichermaßen gefährlich. Ganz sicher erscheint mir, dass es zukünftig dann noch mehr Stau geben wird.

    Grundsätzlich war bei dem Vortrag der Ingenieure zu merken: Denen ging es ausschließlich um die Radfahrer. Belange des Ortes und dessen Bewohnern waren denen völlig schnuppe.

    Aber auch diese wahrscheinlich wieder sehr teuren Planungen, sind an vielen Stellen so nicht durchführbar. Die CDU wies darauf hin. Das ficht aber unsere Rot/Grüne Koalition nicht an.

    Den freien Wählern war es zusätzlich noch wichtig, Ausweichverkehr aus gewissen Straßen herauszuhalten.

  8. Siegenstrasse wird Fahrradstraße

    Ich selbst wohne parallel zur Siegestrasse , fahre täglich Fahrrad nach Bensberg und/oder Bergisch Gladbach.
    Die Umwandlung der Siegenstrasse zu einer * Fahrradstraße * halte ich für den jetzigen Zeitpunkt für wirkungslos. Es gibt keine Querung der viel befahrenen Vürfelser Kaule- aktuell passieren die meisten Fahrradfahrer den Vürfels um sicher( Ampelanlage )über die Dolmanstrasse zu kommen um dann weiter fahren zu können.