Das Kreishaus am Rübezahlwald. Foto: Thomas Merkenich

Balkonsolaranlagen sind eine einfache Möglichkeit, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten und selbst dauerhaft Stromkosten zu sparen. Daher fördert der Rheinisch-Bergische Kreis jetzt wieder die Anschaffung einer solchen Anlage für seine Bürgerinnen und Bürger.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Rheinisch-Bergischen Kreises

„Wir möchten möglichst vielen Menschen den Zugang zu erneuerbaren Energien ermöglichen“, erklären Ann-Kathrin Popp und Martin Beulker vom Klimaschutzmanagement im Rheinisch-Bergischen Kreis. „Mit Balkonsolaranlagen wird umweltfreundlicher Strom direkt vor der eigenen Haustür erzeugt. Daher ermutigen wir alle Bürgerinnen und Bürger, diese Chance zu nutzen.“

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Die Pauschalförderung liegt bei 200 Euro pro Anlage, sofern der Anschaffungspreis der Anlage über 200 Euro liegt. Die Anträge können am 15. Januar ab 12 Uhr mittags digital über die Website des Rheinisch-Bergischen Kreises eingereicht werden. Die Förderung zielt darauf ab, den Ausbau erneuerbarer Energien im privaten Sektor zu fördern und den Zugang zu nachhaltiger Energie für alle Haushalte zu erleichtern.

Mit einem Gesamtvolumen von 250.000 Euro will die der Rheinisch-Bergische Kreis auch in 2025 dazu beitragen, die CO2-Emissionen zu reduzieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

„Ich habe bereits eine Förderung für meine Balkonsolaranlage erhalten und die Antragstellung war sehr einfach“, berichtet Anne-Sophie Risse aus Bergisch Gladbach. „Jetzt spare ich nicht nur Geld, sondern reduziere auch meinen ökologischen Fußabdruck.“

Die Förderung von Balkonsolaranlagen durch den Rheinisch-Bergischen Kreis geht 2025 bereits in die zweite Runde. Im vergangenen Jahr wurde die Fördersumme vollständig ausgeschöpft.

Für weitere Informationen zur Antragstellung sowie Details zur Förderrichtlinie besuchen Sie bitte unsere Website oder kontaktieren Sie das Team EKKO des Rheinisch-Bergischen Kreises dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr und zusätzlich dienstags 14 bis 16 Uhr unter 02202 13 3250.

Die Energie & Klima Koordinierungsstelle EKKO

Die Förderung der Balkonsolaranlagen ist Teil des Maßnahmenpaktes der Energie & Klima Koordinierungsstelle EKKO. Das Team EKKO dient als zentrale Anlaufstelle für alle Fragestellungen zu den Themen Energieeinsparung, Klimaschutz und Klimaanpassung im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Es hat die Aufgabe, kreiseigene Projekte umzusetzen sowie andere bei ihren Projekten zu beraten und zu unterstützen. Zugleich dient EKKO mit dem Energieberater Thomas Schaefer auch als Außenstelle für das Bergische Energiekompetenzzentrum (BEKZ)/:metabolon in Lindlar, damit dessen Angebote und Dienstleistungen auch im Rheinisch-Bergischen Kreis direkt vor Ort sichtbar und nutzbar werden.

Rheinisch-Bergischer Kreis

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  1. Gute Initiative des Kreises, die viele Leute dazu anregen wird, über die Anbringung einer Balkonsolaranlage nachzudenken. Denn darum geht es doch eigentlich: Hausbesitzer:innen brauchen die Förderung nicht – aber die 200 Euro sind ein Anreiz, nach dem Motto “Oh, da gibt’s was geschenkt!”. Die Diskussion, ob das Geld anders “besser ausgegeben” wäre, ist daher müßig (wie fast immer).

    Eine Förderung auf kommunaler Ebene ist wesentlich unbürokratischer, da die Zuständigen vor Ort sind und sich die betreffenden Häuser “mal eben ansehen” können. Berlin ist weit weg – da wäre bei solchen Beträgen der Kontrollaufwand teurer als die Förderung.

  2. Mit 250.000 EUR zusätzlich im FOLGENschutz, z.B. Hochwasserschutz, wäre den Menschen im Kreis besser geholfen.
    Die Menschen im Sülztal warten z.B. immer noch auf ein Konzept für zukünftige Hochwasser.

    Solarförderung sollte Bundesaufgabe sein.

    1. Solarförderung ist schon eine Bundesausgabe. Aber warum sollen Land und Kommunen nicht ebenfalls das fördern, was sie sich vor der eigenen Haustür wünschen?

      Die alleinige Konzentration auf den Folgenschutz halte ich nicht für sinnvoll. Man läuft damit den Problemen immer nur hinterher, während man deren Eintreten tatenlos in Kauf nimmt.

    2. Aus ganz einfachen Effizienzgründen.
      Bundesweite Förderung ist zentral sicherlich einfacher und günstiger abzuarbeiten als wenn es jede Kommune selber macht.

      Daher CO2-Reduzierung durch Private auf Bundesebene fördern und als Kreis auf die baulichen Maßnahmen zum Folgenschutz konzentrieren, wo auch die Kompetenzen vor Ort wichtig sind.

      1. Kann ich so nicht nachvollziehen. Ob nun zentral für die gesamte Bundesrepublik oder auf Landes-, Kreis- oder Gemeindeebene, Anträge müssen gestellt und von einer Verwaltung abgearbeitet werden.
        Und scheinbar wissen Sie nicht was die “bessere” Förderungsmöglichkeit ist. Schließlich schreiben Sie “sicherlich”, damit sind es Vermutung und Spekulation.

      2. Mit Verlaub, sie wollen mir doch nicht sagen, dass 100 unterschiedliche Stellen, Formulare, Bekanntmachungen, Pressemitteilungen etc. effizienter sind als eine zentrale Stelle auf Bundesebene.

        Entschuldigen Sie mein Deutsch, streichen sie das “Sicherlich”.

      3. Hm, wie war das nochmal mit der Antwortfunktion … aber egal: Der Bund, die Länder und die Kommunen verfolgen je eigene Ziele. Das hat auch damit zu tun, dass sie die Verhältnisse in ihrem Zuständigkeitsbereich am besten einschätzen können. Deshalb halte ich es nicht für falsch, wenn einzelne Gebietskörperschaften noch eine Förderung on top gewähren. Der Folgenschutz muss deshalb ja nicht flachfallen oder schwächer ausgestattet werden als nötig.

    3. Dass Sie grundsätzlich gegen Klimaschutz (und auch sonst gegen jeden Fortschritt) sind, wissen wir. Würde der Bund ein solches Programm auflegen, würden Sie das ebenfalls kritisieren – vermutlich mit dem Argument “Der Kreis ist doch viel näher dran!”.
      Langweilig und vorhersehbar.

  3. Eine Förderung für Solar finde ich immer gut. Allerdings sollte man die
    fördern, die sich das gar nicht Leisten können oder wie vor 30 Jahren einen Zuschuss für einen neuen Kühlschrank geben.
    Zudem sind 25000. € für 1250 Antragstellern bei 286000 Einwohnern jeder 228 Einwohner eine
    Giesskännchenförderung.

    1. Ich gehe davon aus, dass jemand, der sich ein paar hundert Euro nicht leisten kann, ganz andere Sorgen hat, als über eine Balkonsolaranlage nachzudenken. Und für diejenigen, die mit dem Förderbetrag über die Schwelle der Finanzierbarkeit gehoben werden, ist das doch genauso etwas wie der von Ihnen erwähnte Kühlschrankzuschuss.

      Natürlich gibt es auch Leute, die da keine Sekunde lang überlegen müssen und für die das ein reiner Mitnahmeeffekt wäre, aber die werden eher darüber nachenken, sich gleich eine ausgewachsene PV-Anlage aufs Dach zu setzen, denn das rechnet sich wirklich.