Institut Dellanima

Der Verein Trostteddys, die Polizei Rhein-Berg und das Projekt „Leben mit dem Tod“ bilden ein gemeinsames Netzwerk, um Kinder und Familien in belastenden Situationen und im Trauerfall zu unterstützen. Handgefertigte Polizeiteddys spenden Trost.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung des Deutschen Roten Kreuzes

Seit vielen Jahren arbeiten der Opferschutz der Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie das Kooperationsprojekt des DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. und des Instituts Dellanima „Leben mit dem Tod – Trauernde Familien begleiten“ eng zusammen. Nun erweitert der Verein Trostteddys e.V. dieses bewährte Netzwerk.

„Viele Menschen haben Berührungsängste mit der Polizei“, erklärt Projektleiterin Stephanie Witt-Loers. Zudem wissen viele nicht, dass der speziell geschulte Opferschutz der Polizei Betroffene nach Unfällen, Einbrüchen, Suiziden oder Gewaltverbrechen kostenfrei unterstützt. Hier entsteht eine wichtige Schnittstelle zum Projekt „Leben mit dem Tod“, da viele Betroffene auch Trauernde sind.

Als ein Junge eine verstörende WhatsApp-Nachricht von der Nummer seines verstorbenen Vaters erhielt, besuchte Jenny Koll vom polizeilichen Opferschutz die Kindertrauergruppe. Sie erklärte nicht nur diesen Fall, sondern sprach auch über seltsame Nachrichten, Gefahren im Internet sowie den Umgang mit Fremden. In weiteren Gruppen für Jugendliche und Erwachsene ging es um Prävention, Selbstschutz und Sicherheit beim Dating.

Institut Dellanima

Zum Dank für ihr Engagement erhielt Jenny Koll vom Verein Trostteddys handgefertigte Polizeiteddys. Diese werden nun von Polizisten an Kinder und manchmal auch Erwachsene überreicht, die nach belastenden Ereignissen zur Anhörung oder Begleitung zur Polizei kommen.

„Gerade in schweren Zeiten ist es wichtig, Unterstützung zu erfahren und zu spüren, dass man nicht allein ist“, weiß Projektleiterin Stephanie Witt-Loers. „Der Trostteddy bietet neben dieser Hilfe auch eine greifbare Erinnerung daran, sich im Alltag nicht einsam zu fühlen.“

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  1. So eine gute und wichtige Arbeit, die immer wieder ins Gedächtnis gerückt werden sollte. Vielen Dank dafür.
    Immer noch gibt es in unserer Gesellschaft mit dem Umgang mit Sterben und Tod wenig hilfreiche Rituale und somit grosse Unsicherheit.