Vertreter:innen von Stadt, Schulbaugesellschaft und Bauunternehmen griffen zum Spaten. Foto: Stadt GL

Mit einem symbolischen Spatenstich ist der Bau eines neuen dreigeschossigen Interimsgebäudes auf dem Grundstück des Sportvereins Jan Wellem auch offiziell gestartet. Auf der Fläche wird das neue Klassenhaus des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) errichtet.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

Mit Vorliegen der erforderlichen Baugenehmigung haben die ersten Bauarbeiten für das Klassenhaus und die dazugehörigen späteren Schulhof- und Sportflächen für das DBG bereits begonnen. Das in modularer Holzbauweise geplante Gebäude soll zum Beginn des neuen Schuljahres im Sommer 2026 bezugsfertig sein.

Mit dem Interimsbau wird dringend benötigter schulischer Raum geschaffen, der der Stadt für einen Zeitraum von bis zu 15 Jahren zur Verfügung stehen soll. Die Stadtverwaltung hatte im Vorfeld Kontakt mit dem angrenzenden Sportverein, sodass eine geeignete Fläche gefunden werden konnte.

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Serielle Modulbauweise soll Zeit sparen

Die Bauzeitenplanung ist ambitioniert – deshalb setzt die Schulbau GmbH (SBGL) auf eine serielle Modulbauweise, die sich bereits bei anderen Projekten im Stadtgebiet bewährt hat. „Unser Ziel ist es, in sehr kurzer Zeit ein voll funktionsfähiges, modernes Gebäude zu errichten“, erklärt Sebastian Rolko, Geschäftsführer der SBGL. „Die Hauptbauteile werden vorgefertigt angeliefert, sodass das Gebäude in wenigen Wochen aufgestellt werden kann.“

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Alexandra Meuthen, Fachbereichsleiterin der Gebäudewirtschaft der Stadt Bergisch Gladbach, ergänzt: „Mit diesem Projekt setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Zukunft unserer Schulen. Die Verwendung einer erprobten Holzbauweise ist nicht nur optisch ein Highlight, sondern sichert eine moderne und zeitgemäße Bauumsetzung.“ 

Regionale Bauunternehmen eingebunden

Bürgermeister Frank Stein betont: „Besonders erfreulich ist dabei die Einbindung regionaler Bauunternehmer, die maßgeblich zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts beitragen werden. Es ist wieder ein hervorragendes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und der städtischen Tochter GmbH.“

Das Gebäude wird vollständig in Holzbauweise errichtet, einzig die Fundamente bestehen aus Beton. Für die Anwohnenden bedeutet das eine vergleichsweise geringe Lärmbelastung, insbesondere im Vergleich zu konventionellen und lange laufenden Rohbaumaßnahmen.

Während der Anlieferungsphasen wird es jedoch zu vermehrtem LKW-Verkehr und temporären Verkehrsbeeinträchtigungen kommen – hierfür bittet die SBGL bereits im Vorfeld um Verständnis.

Im Rahmen der vorbereitenden Maßnahmen mussten einzelne Bäume im Randbereich des Grundstücks entfernt werden. Diese Fällungen wurden in enger Abstimmung mit der zuständigen Genehmigungsbehörde durchgeführt und werden durch Ersatzpflanzungen kompensiert.

Die SBGL dankt allen Beteiligten – insbesondere dem Sportverein Jan Wellem und der Stadtverwaltung sowie den politischen Entscheidungsträgern – für die konstruktive Zusammenarbeit und das Vertrauen in die zügige Umsetzung des Projekts.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Ich hoffe man hat den Internet-Anschluss für diesen Gebäudeteil schon vor 10 Jahren beantragt, dann wäre er mit viel Glück schon 2030 nutzbar…

    1. Wenn da eine Festnetzleitung in der Nähe ist, kann man Internet sehr kurzfristig haben. Wenn nicht, geht es über LTE oder 5G sofort.

  2. …und plötzlich geht es..
    Toll, es freut mich sehr für die Lehrenden, Schülerinnen und Schüler!
    Projekt IGP-2027..? Wäre doch toll, wenn diese Modulbauweise die Bauzeiten- somit auch die Kosten- senken würde.