Mit der richtigen Pflanzenauswahl, professioneller Unterstützung und einem Hauch Planung wird der Garten zu einem Ort, der nahezu das ganze Jahr über blüht, Freude bereitet und dennoch wenig Arbeit macht – ein lebendiger Rückzugsort, der Kraft spendet, anstatt sie zu kosten.

Von Michael Becker, Garten und Landschaftsbau

Ein eigener Garten ist weit mehr als ein Stück Grün: Er ist Erholungsraum, Naturerlebnis und ein Ort, der Lebensfreude schenkt. Doch nicht jeder hat die Zeit oder Kraft, um sich regelmäßig um Beete, Rasen und Sträucher zu kümmern. Berufliche Verpflichtungen, ein voller Familienkalender oder nachlassende körperliche Energie führen schnell dazu, dass Gartenarbeit eher als Pflicht empfunden wird. Dabei lässt sich ein Garten so gestalten, dass er nahezu das ganze Jahr über blüht und gleichzeitig pflegeleicht bleibt. 

Die Basis: Standortgerechte Pflanzung

Der wichtigste Schritt zu einem unkomplizierten, lebendigen Garten ist die Auswahl der passenden Pflanzen. Entscheidend sind Lichtverhältnisse, Bodenbeschaffenheit und Windexposition. Wenn Stauden und Gehölze an einem Standort wachsen, der ihren natürlichen Bedürfnissen entspricht, entwickeln sie sich gesund und brauchen wenig Zuwendung. Angesichts immer heißerer Sommer lohnt es sich, Arten zu wählen, die mit Hitze und Trockenheit gut umgehen können. 

Besonders bewährt haben sich dichte, bodenbedeckende Pflanzungen, die den Boden beschatten, vor Austrocknung schützen und Unkraut unterdrücken. Sie schaffen lebendige, farbenfrohe Flächen und reduzieren den Pflegeaufwand deutlich. 

Farbenrausch durchs ganze Jahr

Für dauerhafte Blühfreude sind Staudenmischungen des Deutschen Staudenrings eine hervorragende Wahl. Diese Sets sind für unterschiedliche Böden und Lichtverhältnisse fertig zusammengestellt und so kombiniert, dass zu fast jeder Jahreszeit etwas blüht – von den ersten Krokussen im Frühjahr bis zu den leuchtenden Herbstfarben. Einmal gepflanzt, entsteht ein harmonisches, sich selbst erhaltendes Pflanzbild, das nicht nur pflegeleicht, sondern auch ökologisch wertvoll ist. 

Wer zusätzliche Akzente setzen möchte, kann zu robusten, trockenheitsverträglichen Arten greifen. Sonnenhut (Echinacea) etwa bringt mit seinen strahlenden Blüten lange Farbe ins Beet, Bläuliche Wolfsmilch (Euphorbia) setzt mit ihrem markanten Grün-Gelb lebendige Kontraste und Rutenhirse (Panicum virgatum) schwingt im Sommerwind und leuchtet im Herbst in warmen Tönen. Diese Pflanzen fühlen sich in sonnigen Lagen besonders wohl und kommen mit wenig Wasser aus. 

Grüner Teppich statt Unkraut

Auch Bodendecker sind wahre Helfer, wenn wenig Zeit bleibt. Kleines Immergrün (Vinca minor) und Dickmännchen (Pachysandra terminalis) bilden mit der Zeit dichte Poster, die unerwünschten Wildkräutern kaum Raum lassen. Beide sind für schattige Standorte prädestiniert und sorgen selbst dort für sattes Grün und dekorative Blüten. Zwischen den immergrünen Flächen setzen wiederkehrende Zwiebelblumen wie Narzissen und Krokusse im Frühjahr fröhliche Farbpunkte und verlängern die Blühsaison, ohne dass ständig nachgepflanzt werden muss. 

Lebendige Vielfalt statt Steinwüste

Wie in diesen Beiträgen schon öfter erwähnt, sind die vermeintlich pflegeleichten Stein- oder Kiesflächen keine Alternative. Sie müssen regelmäßig von Laub, Moos und Unkraut befreit werden, heizen sich im Sommer stark auf und bieten Tieren keinen Lebensraum. Eine vielfältig bepflanzte Fläche ist nicht nur schöner fürs Auge, sondern auch ein Gewinn für das Mikroklima und die Artenvielfalt im Garten. 

Darüber hinaus wirken üppige Blühflächen wie eine Einladung an Schmetterlinge, Wildbienen und Vögel – ein lebendiges Schauspiel, das den Garten zu einem besonderen Erlebnis macht. 

Ganz ohne Pflege geht es jedoch nicht. Selbst der pflegeleichteste Garten profitiert von einem gelegentlichen fachkundigen Blick. Sollten Sie also die Expertise eines Fachbetriebes benötigen, stehen Ihnen die Teams von Becker Garten- und Landschaftsbau und der GartenBaumschule Becker gerne zur Seite. 

Ihr Michael Becker

BECKER, das ist das Team GartenBaumschule und Garten- und Landschaftsbau unter einer Marke: Oliver Fink und Michael Becker arbeiten seit 1999 in enger, in der Branche einzigartiger Kooperation auf dem Gelände der GartenBaumschule Becker in Refrath zusammen.

Die beiden Meister- und Ausbildungsbetriebe arbeiten aus der Überzeugung: ein Garten braucht Aufmerksamkeit, um seine Wirkung zu entfalten. Und diese Aufmerksamkeit gibt er „seinem” Gartenbesitzer in Form von Erholung, Energie und Wohlbefinden zurück.

Gärtnermeister Michael Becker führt mit seinem mittlerweile 25 Mitarbeiter zählenden Team BECKER Garten- und Landschaftsbau seit 1999 alle Arbeiten rund um die Gartengestaltung mit Pflanzen, Steinen, Holz aus.

Gärtnermeister Oliver Fink leitet seit 1995 die GartenBaumschule Becker in Refrath. Regelmäßig informiert er im Radio (WDR 5), regionalen Medien (z.B. Bürgerportal und Kölner Stadt Anzeiger) sowie weiteren Medien Hobbygärtner über Themen rund um die Pflanzen für Terrasse, Balkon und Garten.

Kontakt:

GartenBaumschule BECKER
Bernard-Eyberg-Str. 16, 51427 Bergisch Gladbach
Telefon: 02204 21100
E-Mail: info@gartenbaumschule-becker.de
Website

BECKER Garten- und Landschaftsbau GmbH
Höffer Weg 10 a, 51519 Odenthal
Telefon: 02202 981777
E-Mail: info@galabau-becker.de
Website

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