Busbahnhof Bergisch Gladbach: am frühen Morgen und am Abend soll das Angebot des ÖPNV begrenzt werden. Foto: Thomas Merkenich

Der Kreistag hatte die Verwaltung beauftragt, den Haushalt auf sichere Beine zu stellen und alleine im Bereich des Öffentlichen Nahverkehrs innerhalb von vier Jahren rund 19 Millionen Euro einzusparen. Ein erster Vorschlag, der vor allem die sogenannten Tagesrandlagen betrifft, liegt jetzt vor.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung des Rheinisch-Bergischen Kreises

Der Rheinisch-Bergische Kreis setzt seine im Jahr 2024 beschlossene Haushaltskonsolidierung fort. Bis zum Jahr 2029 sollen im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) insgesamt rund 19 Millionen Euro eingespart werden. Um die Konsolidierungsziele im ÖPNV zu erreichen, hat die Kreisverwaltung nun im Ausschuss für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgelegt.

Bereits im Jahr 2024 hatte der interfraktionelle Arbeitskreis Haushaltskonsolidierung Einsparziele für den Bereich ÖPNV festgelegt. Diese wurden im Haushalt 2025/2026 sowie in der mittelfristigen Finanzplanung bis 2029 berücksichtigt. Über das Maßnahmenpaket wird der Kreistag am 26. März abstimmen.

Das Maßnahmenpaket umfasst 36 Einzelmaßnahmen, die ab Mitte 2026 schrittweise umgesetzt werden, mit dem Ziel, ein jährliches Einsparpotenzial von rund 1,7 Millionen Euro zu erzielen. Ein Schwerpunkt des Maßnahmenpakets liegt dabei in der kreisweiten Anpassung des Angebotes in den sogenannten Tagesrandlagen – also im frühen Morgen- und späten Abendverkehr – zu denen die Fahrgastnachfrage gering ausfällt.

Die 36 Maßnahmen lassen sich fünf Kategorien zuordnen:

  • Optimierung des Vertriebs,
  • Anpassungen im Freizeitverkehr,
  • betriebliche oder nachfrageorientierte Optimierungen,
  • Reduzierung von Parallelverkehren,
  • Ausweitung des TaxiBus-Angebots.

Da viele Maßnahmen erst im Laufe des Jahres 2026 umgesetzt werden können, fällt die Einsparung im ersten Jahr entsprechend geringer aus.

Weitere Maßnahmenpakete folgen

Da das prognostizierte Einsparpotenzial für 2026 nicht ausreicht, um die jährlichen Konsolidierungsziele bis 2029 zu erreichen, soll die Verwaltung durch den Kreistag beauftragt werden, weitere Maßnahmenpakete für die Jahre ab 2027 zu entwickeln.

Hierbei sind punktuelle Optimierungsmöglichkeiten entsprechend der Nachfrage weitestgehend ausgeschöpft. Vor diesem Hintergrund werden auch systemische Angebotsreduzierungen geprüft werden müssen, um das Risiko weiterer Finanzierungslücken zu minimieren.

Da die Ergebnisse des Nahverkehrsplans allerdings voraussichtlich erst Ende 2028 vorliegen werden, müssen aus dieser Prüfung resultierende Maßnahmen im Vorgriff umgesetzt werden. Zwischenzeitliche Erkenntnisse aus dem Prozess zur Neuaufstellung des Nahverkehrsplans werden jedoch in die Planungen mit einfließen.

Mit dem Nahverkehrsplan wird angesichts der angespannten Lage der kommunalen Haushalte auch das Ziel verfolgt, Effizienzsteigerungen beim Einsatz finanzieller Mittel zu realisieren durch Standardisierung, Digitalisierung sowie punktuelle und systemische Optimierungen. Zudem wird ein Fokus auf die Zuverlässigkeit des ÖPNV gelegt.

Der Prozess zur Neuaufstellung des Nahverkehrsplanes ist im Jahr 2025 gestartet worden und läuft bis zum Jahr 2029, in dem die Maßnahmen des Nahverkehrsplanes planmäßig wirksam werden. In enger Kooperation mit den Kommunen und Verkehrsunternehmen soll eine tragfähige Balance zwischen Kosteneinsparungen und einem weiterhin attraktiven ÖPNV-Angebot gelingen.

Dokumentation

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Solange man im Kreisgebiet fast überall kostenlos seinen Pkw am Straßenrand abstellen darf, kann die Finanznot gar nicht so groß sein. Autoverkehr verursacht für die Allgemeinheit mehr Schaden als Nutzen, trotzdem wird ihm von allen Verkehrsarten der meiste Platz und das meiste öffentliche Geld gewidmet.

  2. Ein “Maßnahmepunkt” ist auch, wir lassen das alte Schülerticket wegfallen und machen einfach ein Deutschlandticket für Schüler daraus. Somit hat man den monatlichen Beitrag von 29€ auf mittlerweile 43€ erhöht. Ein Mehrwert hat fast kein Schüler davon, aber es bringt zusätzliche Einnahmen. Dazu fallen dann morgens ein paar Busse aus oder es werden Schüler einfach stehen gelassen, da die Busse zu voll sind. Ein größerer Bus wäre zu Stoßzeiten auch zu einfach. Die doofen Eltern fahren dann einfach ihr Kind und schon ist das Problem gelöst.
    Andere Gemeinden oder Bundesländer bieten kostenlosen Schülertransport an.

  3. Zum Glück hat GL ja eine traumhaft schöne, sichere und umfangreiche Fahrradinfrastruktur. Da fällt es mir besonders leicht vom reduzierten ÖPNV Angebot auf das Rad umzusteigen und das Auto endgültig stehen zu lassen.

  4. Ehrlich gesagt bin ich von der Meldung und bestimmten Punkten schockiert, da persönlich betroffen.

    Bei der aktuellen Unzuverlässigkeit der Linie 1 ist eine Streichung auf selbiger als auch auf dem SB 40 ein Armutszeugnis.
    Statt auf dem SB 40 Fahrten zu streichen sollte man für diese Linie eher mehr Werbung machen.
    Obgleich die Linie im Vergleich sehr zuverlässig ist, weist sie einen nicht so hohen Bekanntheitsgrad auf wie die benachbarte Straßenbahn.

    Im Zeiten des Klimawandels sind solche Streichungen eher kontraproduktiv.
    Ich befürchte aber ehrlich gesagt noch deutlich massivere Streichungen in den nächsten Jahren.

    Was ich noch verstehen kann, sind Kürzungen bei Wander- und Freizeitbussen.

    1. Wenn die Wochenend-Nachtbusse gestrichen werden, wird sich wieder über die Toten beschwert, die sich besoffen aus dem Club kommend um irgend einen Baum gewickelt haben.

      1. Klar, kleiner geht es nicht, werfen Sie den Herrschaften doch direkt vorsätzliche Gefährdung vor.

        Wenn die Kommune die Grundsteuer weiter anheben muss, weil die Nachtbusse nachts leer rumfahren, dann ist das Geschrei auch wieder groß.

  5. Unklar ist auch, wie das mit der Kölner Seite zusammenpassen soll: Wenn der Takt bis Brück bei 10 Minuten bleibt (wovon bis auf weiteres auszugehen ist), dann kann man einen 15-Minuten-Takt bis Bensberg nur als Durchschnittswert realisieren, indem man jede dritte Bahn in Brück drehen lässt. Das gäbe ein hübsches Taktgehoppel :-(

    1. Das ist dann die Pendelbahn von Brück bis Bensberg….
      In Brück kann allerdings die Bahn nicht aus Bensberg wenden. Dafür investiert man dann gerne nochmal…

    2. Schauen Sie doch einfach mal in den Fahrplan*. Es gibt jetzt schon Zeiten mit 15-Minuten-Takt bis Bensberg. In diesen Zeiten fährt jede zweite Bahn nur bis Brück. Lediglich Ihre Annahme, dass diese Bahnen genau alle 10 Minuten fahren, ist falsch.

      So wird es auch in Zukunft sein, nur dass die Taktausdünnung nach Bensberg am Samstag nicht erst um 20:05 Uhr, sondern früher beginnen soll.

      * https://www.kvb.koeln/haltestellen/download/mfp/001_mf.pdf

  6. Wenn hier Verantwortliche aus Politik oder Verwaltung mitlesen:

    Diese Planungen wirken in sich völlig widersprüchlich. Einerseits soll der Takt auf der Linie 1 von 10 auf 15 Minuten reduziert werden, um kurzfristig Kosten zu sparen. Andererseits sind milliardenschwere Ausbauprojekte geplant, um genau diese Linie langfristig zu entlasten und Kapazitäten zu erhöhen – etwa durch längere Züge und größere Stationen.

    Das passt nicht zusammen.

    Wer den ÖPNV wirklich stärken will, kann ihn nicht gleichzeitig unattraktiver machen. Kurzfristige Einsparungen gefährden langfristige Ziele und untergraben das Vertrauen in eine verlässliche Verkehrspolitik.

  7. Auf dem Papier klingt das alles so klar durchdacht- wenns den Wirklichkeitstest besteht- gut. Falls der AZUBI richtig gerechnet hat, bekommt er ein Lob. Aber möchte der Bürger das alles im Einzelnen wissen, um evtl. nachrechnen zu können?
    Als Familie wird umgeschichtet und auf etwas, was nicht benötigt wird oder ungesund ist, verzichtet.
    Ob das, was im kleinen geschehen muß, nicht auch im GROẞEN geschehen kann? Dann wird da gespart, wo in die letzten Jahrzehnte investiert worden ist. Was war das nochmal?
    PS. der Link der BAHN führt mich seit Monaten zum Vorhaben in Mülheim zu bauen. Nun ist noch der Hinweis auf die Strecke der S11 hinzugekommen. Aber leider keine weiterführenden Erklärungen. Das ist schade.
    Aber dies gehört wahrlich zum INDIVIDUALVERKEHR. Jeder für sich …
    Viele Grüße und weiter so-

  8. Als jemand, der keinen PKW besitzt und auf den ÖPNV angewiesen ist, auch beruflich, bin ich tatsächlich schockiert. Das ist so rückwärtsgewandt! Und dass ein Nachtbus nur mit Freizeitverkehr zu tun haben, soll es eine absolut privilegierte Sichtweise- selbst wenn, haben nicht alle Menschen ein Recht auf ein Leben ohne PKW? Genauso steht es mit der Digitalisierung. Den Verkauf von Fahrkarten extrem einzuschränken befeutet für viele Menschen dass sie auf digital umstellen müssen, ob sie können, wollen oder nicht. Das Recht auf ein analoges Leben wird immer kleiner.

    Ich versteh so vieles nicht mehr in dieser Welt. Wie kann man nur mit so wenig Weitsicht handeln? Verkehrswende adieu.

    Andere Städte bauen massiv aus aber Bergisch Gladbach ist und bleibt ein provinziell!

  9. Hier wird doch wieder an der falschen Stelle gespart. Ich verstehe da nicht, der ÖPNV sollte doch eigentlich attraktiver werden???
    Ich finde das ein ganz schlechtes Signal.

  10. Entschuldigung, ich kommentiere wirklich immer sachlich. Hier scheint mir das aber nicht nötig sein, weil die Widersinnigkeit einer Kürzung des ÖPNV in Zeiten von Klimakrise und monatelangen S11-Ausfällen offensichtlich genug ist, dass das hier als Kommentar reicht: Geht’s noch?

  11. “Moderate” Anpassungen bei der Linie 1.

    Aufgrund “Fahrplanunregelmäßigkeiten” bin ich selbst als gelegentlicher Bahnfahrer fast immer Endstation Brück Opfer. Wie soll das dann erst werden?

    Im Haushalt 2024 waren Portokosten von 580.000€ enthalten. Hier sehe ich Digitalisierungspotential ;-)
    https://www.rbk-direkt.de/haushalt-2024.pdfx

    1. [Es schreibt der Mensch, der dieses Pseudonym seit mehreren Jahren nutzt und dessen Name der Redaktion vorliegt…]

      “Moderate” Anpassungen bei der Linie 1 bedeutet 15min-Takt statt 10min-Takt bzw. eine Reduktion um 33%. Und laut Stadt-Anzeiger soll das die Strecken im Rheinisch-Bergischen-Kreis, also alles zwischen Refrath und Bensberg betreffen [sic!]. Der Kreis beginnt aber schon zwischen den Haltestellen Brück und Lustheide. Da wäre es eine gerechte Aufteilung der Kürzung innerhalb des Kreises, wenn man den Takt ab Brück verkürzt, wenn es denn sein muss.

      Sinnvoll ist das aber alles nicht. Die Linie 11 soll ausgebaut werden, um den Takt zu erhöhen und die Diskussion dauert Jahrzehnte. Außerdem sollen alle Haltestellen der Linie 1 verlängert werden, damit längere Stadtbahnen eingesetzt werden können, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Beide Bauvorhaben kosten Millionen. Und parallel dünnt man den Takt aus, um im fünfstelligen Bereich zu sparen. Danke an dieser Stelle an die CDU-SPD-Koalition im Kreis für diesen Unsinn!

      1. „“Moderate” Anpassungen bei der Linie 1 bedeutet 15min-Takt statt 10min-Takt bzw. eine Reduktion um 33%.“ – Na ja, nicht ganz. Da sollen am Wochenende die Zeitpunkte, zu denen vom 10- auf den 15-Minuten-Takt und von 15 auf 30 Minuten gewechselt wird, vorgezogen werden. Welche Reduktion das tatsächlich bedeutet, kann man erst sagen, wenn die Wechselzeiten feststehen.

        „Da wäre es eine gerechte Aufteilung der Kürzung innerhalb des Kreises, wenn man den Takt ab Brück verkürzt, wenn es denn sein muss.“ – Wenn man einem anderen auch etwas wegnimmt, wird das für den einen nicht gerechter. Wenn ich hinfalle, schmerzt mich das ja auch nicht weniger, wenn mein Nebenmann ebenfalls auf die Nase fällt.

      2. [Es schreibt der Mensch, der dieses Pseudonym seit mehreren Jahren nutzt und dessen Name der Redaktion vorliegt…]

        Zitat Drucker: “Wenn man einem anderen auch etwas wegnimmt, wird das für den einen nicht gerechter. Wenn ich hinfalle, schmerzt mich das ja auch nicht weniger, wenn mein Nebenmann ebenfalls auf die Nase fällt.”

        Der Kreis möchte sparen. Wenn die Bahnen in Refrath drehen, werden gerade am späten Abend oder in der Nacht etliche Menschen in Refrath stehen und auf die Bahnen in Richtung Kippekausen und weiter nach Bensberg warten. Wenn stattdessen in Brück gedreht würde, müsste der Takt weniger verkürzt werden, um die gleiche Einsparung zu erzielen. Aus welchem Grund sollte der Kreis dann einen dichteren Takt zwischen Brück und Refrath finanzieren anstatt seine Bürger gleichmäßig mit einem nur leicht reduzierten Takt zu belasten? Geteiltes (und geringeres) Leid…

        Am 08.03. ist Weltfrauentag. Dann wird es sicher auch vom Kreis wieder blumige Mitteilungen geben und auf der anderen Seite plant man dann u.a. die Frauen nachts in Refrath stehenzulassen. Wohl denen, die sich dann das Taxi leisten können und wollen (wobei das auch nicht immer risikofrei ist).
        [Transparenzhinweis: Der Autor ist Vater einer Tochter, die in ein paar Jahren bestimmt in der Freizeit mit der Stadtbahn nach Köln und gerne auch zurück fahren möchte.]

      3. Zum einen leben in Refrath, Lustheide, Altrefrath und Kippekausen, also den Stadteilen, die von den Haltestellen Refrath und Lustheide noch gut fußläufig zu erreichen sind, mehr als 18.000 Menschen. Damit sind dann schon einmal deutlich mehr als die Hälfte der Menschen entlang der Strecke versorgt, und das mit nur zwei Haltestellen und weniger Zügen. Die Weiterfahrt bis Bensberg ist im Vergleich unwirtschaftlicher.

        Zum anderen sollen lediglich am Wochenende die Zeitpunkte der Taktausdünnungen vorgezogen werden. Das heißt: Die von Ihnen als Argument angeführten Zeiten spätabends oder nachts werden exakt so bedient wie heute.

        Und schließlich: „auf der anderen Seite plant man dann u.a. die Frauen nachts in Refrath stehenzulassen“ – Es wäre Ihnen also lieber, wenn man mehr Frauen in Brück stehenlassen würde? Mal abgesehen davon, dass nachts (s.o.) genauso viele Frauen da stünden wie heute.

  12. Wenn ich könnte, dann würde ich diese Stadt verlassen wirklich. Auf der einen Seite Individualverkehr auf Priorität 1 setzen und auf der anderen Seite dort sparen, wo es die einzige Alternative gibt für Pendler etc. in der Zeit ohne S11 aus zukommen. Was erwartet man aber auch von einem CDU regierten Kreis. Mich kotzt das so an dass die Interessen weniger so in den Vordergrund gestellt werden. Und dann wundert man sich bei den Wahlen, dass die rechtsextreme Partei an Wähler*innen gewinnt. Man hat in Studien doch seit Jahren festgestellt dass Unzufriedenheit in rechtes Wählen übergeht. Wie soll dieses Kreis eine Zukunft haben für junge Leute bitte!?

    1. Nur die „Rechten“ werden es uns auch nicht recht machen: Nur fordern, aber keinen Plan vorlegen, ist nicht unbedingt sinnvoll.

    1. Danke für diese sehr interessante Quelle!
      Eine weitere Einschränkung des ohnehin schon nicht gerade guten ÖPNV könnte neben den ganzen Nachteilen für die Einwohner auch noch Konsequenzen für die Zukunft haben. Wie will man ohne funktionierenden ÖPNV die Mobilität für zusätzliche Einwohner z.B. auf dem Zandersgelände sicherstellen? Der dann zwangsläufig überproportional zunehmende Autoverkehr verschlechtert die Situation weiter.
      Ziel sollte doch vielmehr sein, möglichst viele Bewohner der “Innenstadt” vom Halten eines PKWs abzubringen und stattdessen auf Carsharing etc. zu setzen. Wenn man aber z.B. das Zanders Gelände zum einem modernen Wohnquartier mit weniger Parkraum entwickeln möchte, geht das nicht ohne ÖPNV – die Einsparungen jetzt fliegen der Stadt für zukünftige Planungen um die Ohren.

  13. …eine wirklich “tolle Idee”…. S11 fährt bis zum Jahr 20xx nicht, ÖPNV wird eingedampft was Fahrzeiten angeht. Es wirkt so, also ob sich Bergisch Gladbach in Richtung “Dorf” entwickelt. Bsp. Sigmaringen, da fährt der Bus Mo.- Fr. von 06:00-19:00, Sa. 06:00-14:00, Sonntag KEIN ÖPNV im Stadtgebiet (Link: https://www.stadtwerke-sigmaringen.de/de/Privatkundinnen/Mobilitaet/Donaubus/Linien-Abfahrtszeiten/?ConsentReferrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F)
    Auf geht’s!!! Lasst uns im ÖPNV sparen. Ein Dorf am Stadtrand von Köln!

    1. Den ÖPNV einschränken und gleichzeitig dem motorisierten Individualverkehr es so schwer wie möglich machen (autofreien Stadt). Wie verrückt kann nan noch agieren.

      1. Bergisch Gladbach hat sicher einige Ambitionen in Bezug auf die Steigerung der Verkehrssicherheit und Neuverteilung des Verkehrsraums – aber eine “autofreie” Stadt hat noch nie jemand in all den Planungen verfolgt.

        Wer das behauptet und darin die “Gängelung” des MIV erkennen will ist doch eher ohne Sachargumente und daher populistisch unterwegs.

        Noch nicht einmal für eine Fußgängerzone in der Bensberger Schlossstraße hat es gereicht. Ergebnis: alles ist Parkplatz und Durchgangsverkehr. :-(