Beim „Krea-Kultur-Sommer“ der Kreativitätsschule Bergisch Gladbach entwickelten 50 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 15 Jahren eigene Ideen in Tanz, Musik, Gesang und Kunst. Unter dem Motto „Bin ich gut genug?“ arbeiteten die Workshops eng zusammen – mit einer klaren Antwort zum Abschluss: „Wir sind gut genug!“

„Es gab 100 Prozent positive Resonanz“ – alle haben angegeben, dass ihnen das Ferienprojekt sehr gut gefallen hat. Und es wurde der Wunsch geäußert, dass man gern mehr Zeit für die Umsetzung kreativer Ideen hätte.

Befragt wurden in dem Zusammenhang 50 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren, die in der ersten Sommerferienwoche begeistert mitgewirkt haben im Projekt „Krea-Kultur-Sommer“ mit Workshops wie Tanz, Musik, Gesang oder Kunst.

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Das gemeinsame Thema der Woche lautete: Trends und Vergleiche: „Bin ich gut genug?“ Die Antwort am Ende dieses Projektes fiel super aus. Sie lautet: „Wir sind gut genug!“

Ziel der Projektwoche war es, Kinder und Jugendliche zur aktiven Teilhabe an kulturellen Ausdrucksformaten anzuregen, so dass sie ihre eigenen Fähigkeiten und Ideen finden, ausprobieren und weiter schulen konnten.

In 2026 wurde auch stark interdisziplinär gearbeitet. Workshops standen im Austausch und inspirierten sich. Für die Musik- und Tanz-Performance wurden zum Beispiel Emojis aus Pappe erstellt oder Skulpturen und Bilder als Bühnenbild. Die Vokal-Gruppe hat im Musikstudio den eigenen Gesang aufgenommen und selbst einen Refrain geschrieben, der dann wieder von allen präsentiert und gesungen wurde. Die Tanz-Crew entwickelte zusammen mit dem Kunst-Workshop einen sogenannten Tanz-Battle.

Beim Finale standen viele Mitwirkende gemeinsam auf der KREA-Bühne (Kreativitätsschule Bergisch Gladbach e.V.) in Refrath, Gelände der ehemaligen Volksschule An der Wolfsmaar.

Der Krea-Kultur-Sommer beinhaltet 5 Workshops unter der Leitung von professionellen Kultur-Coaches, die mit Inhalten wie kulturelle Ausdrucksformen, gesellschaftlichen Themen, mit Tanz, Kunst, Musik und Gesang junge Menschen begeistern konnten. Die Workshops waren alle paritätisch w/m/d besetzt.

Zur Qualitätssicherung führt die Krea in allen Workshops eine Teilnehmerbefragung durch. Es gab 100 % positive Resonanz, alle haben angegeben, dass ihnen die Woche sehr gut gefallen hat, dass sie alle etwas Neues ausprobiert haben, andere kennengelernt und von den Coaches viel gelernt haben. Einzige Anmerkung der Teilnehmenden war: „Ich hätte gerne mehr Zeit für meine kreativen Ideen.“

Die einzelnen Gruppen:

In den 2 offenen Ateliers konnten die Teilnehmenden mit Kunst experimentieren und ihre Themen und Interessen mit vielfältigen Materialien kreativ umsetzen. So entstanden beispielsweise innovative Skulpturen aus Pappmaché und Sprühschaum ebenso knallige Pouring-Portraits mit Acryl auf Leinwänden. Auf dem Outdoor-Gelände wurde für BMX-Räder eine eigene Rampe aus Holz gebaut und gestylt. Diese wurde bei der Abschlusspräsentation natürlich auch ausprobiert. Leitung: Carolyn Gates & Markus Parnow

Beim Workshop Urban Dance entwickelten die Teilnehmenden eine eigene Choreografie mit viel Köpereinsatz. Von der Musikauswahl bis zum dramaturgischen Aufbau waren die Kursteilnehmer:innen stark mitbeteiligt. Es ging u.a. um einen Tanz-Battle zwischen Tick-Tock-Reals und echtem Breakdance. Leitung: Daniel Richartz

Beim Vocal-Coaching wurde mit Stimmübungen und Kanon singen gestartet. Die Teilnehmer:innen übten in Kleingruppen zusammen, schrieben eigene Texte und präsentieren moderieren ihre 5 Songs am Ende live. Der Lieblingssong der Woche: „Unstoppable!“ Leitung: Elisabeth Waanders

Im Workshop Musikproduktion entstanden Songs, Beats und Loops. Besonders Songwriting mit Text und Gesang stand im Mittelpunkt. Es sind in dieser einen Woche 3 starke Songs mit einer eigenen Geschichte entstanden, z.B. im Song „Money“ darüber, dass man auch ohne viel Geld zu haben, ein guter Mensch sein kann. Leitung: Jasper „JazzP“ Beckmann.

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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