Der Krea-Jugendclub bot 50 Kindern und Jugendlichen in den Sommerferien Raum zum Entdecken und Gestalten. Bei vier Projekten erlebten die Teilnehmenden zwischen neun und 20 Jahren Waldabenteuer, experimentierten mit Kunst, entwickelten eine Tanzperformance und verwandelten eine digitale Spielwelt in eine selbstgebaute Piratenlandschaft.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung des Krea Jugendclubs.

Vier Projekte und jede Menge Ideen: In den Sommerferien wurde es im Krea-Jugendclub alles andere als langweilig. Zwischen Waldabenteuern, Kunstexperimenten, Tanz und einer selbstgebauten Piratenwelt konnten Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 20 Jahren ihre eigenen Ideen entwickeln, Neues ausprobieren und gemeinsam kreativ werden.

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Den Anfang machte die Ferienwoche „Bei Wind und Wetter“. Zwölf Kinder zogen mit viel Entdeckergeist durch das Waldgebiet Hardt. Sie erkundeten die Natur, entdeckten spannende Orte, entwickelten eigene Landart-Kunstwerke und machten den Wald zum gemeinsamen Abenteuerplatz. Dabei entstanden nicht nur kreative Werke, sondern vor allem viele gemeinsame Erlebnisse.

In der zweiten Ferienwoche wurde der Krea-Jugendclub zum Experimentierlabor für Kunst. Beim Projekt „Frameshift“ tauchten 22 Kinder und Jugendliche in die Welt von Malerei, Fotografie und Druck ein. Sie probierten Techniken aus, kombinierten analoge und digitale Gestaltung und entwickelten ihre ganz eigenen Bildwelten. Das Ergebnis: vielfältige Kunstwerke und jede Menge überraschende Perspektiven.

Für einen besonderen Perspektivwechsel sorgte anschließend das Workshop-Wochenende „The Playground Within“ mit dem Künstler, Tänzer und Coach Kobi Twitches aus Ghana. Hier ging es darum, mit sich selbst und miteinander in Kontakt zu kommen und den eigenen Ausdruck zu finden. Mit Bewegung, Spielen und kreativen Übungen entstand ein Raum, in dem die Teilnehmenden experimentieren, Vertrauen entwickeln und neue Seiten an sich entdecken konnten. Zum Abschluss entstand gemeinsam eine Performance, die das Publikum mit ihrer Energie und Spielfreude begeisterte.

Danach wurde es digital, strategisch – und ziemlich abenteuerlich: Im Projekt „Vom Computerspiel zum Modellbau“ begaben sich acht Teilnehmende in eine selbst entwickelte Piratenwelt im Strategiespiel Civilization. Sie übernahmen Verantwortung für ihre eigene Welt, trafen Entscheidungen, entwickelten Strategien und mussten sich mit Herausforderungen und Konflikten auseinandersetzen.

Doch damit war das Abenteuer noch lange nicht vorbei: Aus der digitalen Welt entstand anschließend eine ganz reale Piratenwelt aus Papier und Pappe – mit eigenen Städten, Gebäuden und Lebensräumen.

Vier Projekte, vier völlig unterschiedliche Welten – und doch ein gemeinsamer Kern: Freiräume schaffen, in denen junge Menschen ihre eigenen Ideen entwickeln, ihre Talente entdecken und gemeinsam etwas Besonderes entstehen lassen.

Der Krea-Jugendclub bedankt sich bei allen teilnehmenden Kindern und Jugendlichen, den engagierten Projektleitungen und Künstler:innen sowie bei allen Förderern, die diese besonderen Sommerferien möglich gemacht haben.

Die Kreativitätsschule und der Krea-Jugendclub sind eine Einrichtung der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit mit Sitz in Refrath.

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