Das Holzkontor forstet in den kommenden Wochen die Kiefernbestände Lerbacher Wald durch. Dabei werden ein möglichst bodenschonendes Verfahren genutzt. Für die Arbeiten müssen auch einige Wanderwege zeitweise gesperrt werden. Unter anderem den Bensberger Schlossweg und den Bergische Weg.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Stadt Bergisch Gladbach

Im Lerbacher Wald wird im Oktober, voraussichtlich für die Dauer von rund einem Monat, ein Kieferneinschlag durchgeführt. Die Arbeiten übernimmt das Holzkontor im Auftrag der Gebäude- und Grundstücksverwaltung der Stadt Bergisch Gladbach. Der genaue Zeitraum ist von den Witterungs- und Bodenverhältnissen abhängig.

Im Rahmen der Pflegearbeiten wird der bestehende Kiefernbestand durchforstet. Dabei werden gezielt einzelne hiebsreife Kiefern entnommen. Dies betrifft insbesondere geschädigte Bäume sowie Bäume, die aufgrund ihrer Stammstärke oder ihres Schiefstandes für eine Entnahme vorgesehen sind. Die Durchforstung dient der Pflege und weiteren Entwicklung des Waldbestandes.

Bei der Durchführung der Maßnahme wird auf ein möglichst bodenschonendes Vorgehen geachtet. Insbesondere nach stärkeren Regenfällen kann der Einsatz von Forstmaschinen den aufgeweichten Waldboden beeinträchtigen. Bei ungünstigen Bodenverhältnissen werden die Arbeiten daher vorübergehend unterbrochen. Dadurch kann sich der vorgesehene Zeitraum witterungsbedingt verschieben.

Während der Forstarbeiten müssen aus Sicherheitsgründen verschiedene Wald- und Wanderwege zeitweise gesperrt werden. Dazu gehören auch der überregional bekannte Streifzug 13 „Bensberger Schlossweg“ sowie der Bergische Weg des Bergischen Wanderlandes.

Welche weiteren Wege betroffen sind und wie lange die jeweiligen Sperrungen bestehen bleiben, richtet sich nach dem Fortschritt der Arbeiten. Die Sperrungen sind erforderlich, da bei Baumfällungen und beim Einsatz von Forstmaschinen ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden muss.

Die Stadt Bergisch Gladbach bittet Besucherinnen und Besucher des Lerbacher Waldes, die Absperrungen und Hinweise vor Ort zu beachten und gesperrte Bereiche nicht zu betreten. Die Einschränkungen werden auf den für die sichere Durchführung der Arbeiten erforderlichen Zeitraum begrenzt.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. War nicht im damaligen Beschluss im AIUSO bestimmt, dass die Vorschläge der Naturschutz Verbände berücksichtigt werden ? Ist das bei dieser Maßnahme der Fall?

    1. Herr Bollen, wenn ich das richtig sehe, sitzen Sie in dem von Ihnen genannten Ausschuss als sachkundiger Bürger. Vermutlich gibt es hier kaum jemanden, der näher an der gewünschten Information wäre als Sie selbst.

      1. Wer versteckt sich sich hinter dem Namen „Drucker“? Und warum? Bitte schicken Sie mir Ihren wahren Namen und wir diskutieren das von Angesicht zu Angesicht gerne im Café Kroppenberg.

      2. Ändern sich dadurch die Tatsachen? Ihr Statement vom 6. Oktober haben Sie ja auch für eine große anonyme Leserschaft gepostet, ohne vorher sämtliche Namen abzufragen.

  2. Auch ich habe die Befürchtung, daß Holzkontor mit schwerem Gerät die Kiefern entnimmt. “Möglichst bodenschonend”heißt ja nur, daß die Arbeiten bei schlechtem Wetter verschoben werden. Durch Wohlleben wissen wir alle sehr gut, was ein gesunden Waldboden ausmacht.

    Herr Fähser erläuterte ja in seinem Vortrag über naturnahe Waldwirtschaft, wie es besser gemacht werden könnte, dazu auch preiswerter. Im Vortrag und den Begehungen des Lerbacher Waldes wurden besonders die Vorteile eines anders bewirtschafteten Waldes deutlich. Wann wird endlich ein entsprechender Beschluß gefaßt?

  3. Da bin ich gespannt wie bodenschonend dort gearbeitet wird! Einige der markierten Bäume liegen in einem sehr sensiblen Bereich in dem Feuersalamander vorkommen…….aber das ist ja bestimmt bekannt, nehme ich an.

    1. Wem soll das bekannt sein? Ich weiß nicht, ob vor der Massnahme eine entsprechende Prüfung stattgefunden hat. Vielleicht klären Sie im Fachbereich einmal Frau Meuthen oder Herrn Theo Schmidt auf. Das sind die Auftraggeber. Ich habe noch nicht verstanden, was mit der Aktion überhaupt bewirkt werden soll?