Der Bergische Naturschutzverein, die Klimafreunde und der BUND kritisieren das Leitbild der Stadt für den eigenen Wald: Es sei nach wie vor zu sehr von einer traditionellen, teuren und eingriffsintensiven Holzwirtschaft geprägt. Sie schlagen stattdessen vor, den Klimaschutz in den Vordergrund zu stellen und deutlich weniger Bäume zu fällen.
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Leitbild für den städtischen Wald: Bürgerinnen und Bürger sind gefragt
Die Stadt Bergisch Gladbach lädt zur Beteiligung am Leitbild für den städtischen Wald ein. Ziel ist eine nachhaltige, klimaangepasste und zukunftsorientierte Waldbewirtschaftung. Vorschläge, Anregungen und persönliche Eindrücke können per Mail übermittelt werden.
Stadt lässt Lerbacher Wald durchforsten
Das Holzkontor forstet in den kommenden Wochen die Kiefernbestände Lerbacher Wald durch. Dabei werden ein möglichst bodenschonendes Verfahren genutzt. Für die Arbeiten müssen auch einige Wanderwege zeitweise gesperrt werden. Unter anderem den Bensberger Schlossweg und den Bergische Weg.
Naturnahe Bewirtschaftung: Lübeck als Vorbild für den Lerbacher Wald
Lutz Fähser ist einer der führenden deutschen Experten für naturnahe Waldwirtschaft. Bei einem Besuch in Bergisch Gladbach hat er zwei Führungen durch den Lerbacher Wald begleitet und im Kreishaus einen Vortrag über sein Lübecker Modell gehalten – bei dem äußere Eingriffe in den Wald auf ein Minimum reduziert werden.
„Muss unser Stadtwald Ertrag liefern?“
Wälder stehen unter wachsendem Druck: Sie sollen Holz liefern, Erholung ermöglichen, Wasser speichern, kühlen und Lebensräume sichern. Die Klimafreunde Rhein-Berg diskutieren mit Lutz Fähser, welche Lehren sich aus naturnaher Waldwirtschaft für die Zukunft des Stadtwaldes ziehen lassen. Fähser hat das Lübecker Modell der naturnahen Waldwirtschaft mitgeprägt.
„Wir Landwirte sind dem Wetter ausgeliefert“
Braune und abgegraste Weiden, die schon lange kein Futter mehr für Kühe bieten, Bäume, die sich verfärben und ihr Laub abwerfen: Die wochenlange Dürre hat auch in Bergisch Gladbach Spuren hinterlassen. Sie zeigen sich bei der Ernte, auf Wiesen und in den Wäldern. Die Auswirkungen bekommen nicht nur die Bauern zu spüren.
Baumwuchshüllen am Kreishaus entfernt
Wuchshüllen schützen junge und neu gepflanzte Bäume, bis diese eine bestimmte Größe erreichen. Im Wald hinter dem Kreishaus haben drei Organisationen und die Stadt Bergisch Gladbach mehrere hundert dieser Schutzhüllen von Bäumen entfernt, die diese nicht mehr benötigen.
5 einfache Regeln für den Osterspaziergang
Ostern ist für viele Menschen der erste große Familienausflug in den Wald: Frühlingssonne, frisches Grün und gemeinsame Zeit im Freien. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Rhein-Berg/Leverkusen ruft dazu auf, den Osterspaziergang naturverträglich zu gestalten – damit Wildtiere nicht gestört werden und junge Pflanzen eine Chance haben.
Bürgerwald an der Schnabelsmühle zum zweiten Mal fertig
Mit einer Feierstunde zum Frühlingsanfang ist der Bürgerwald an der Schnabelsmühle offiziell abgeschlossen worden. Nach fünf Jahren bürgerschaftlichem Engagement wachsen dort nun 19 unterschiedliche Spendenbäume – ein Beitrag zu Klima, Biodiversität und Stadtbild. Seit er Eröffnung vor zwei Jahren sind zwei weitere Bäume dazugekommen.
SDW: Chance zur Waldentwicklung jetzt mutig nutzen
Borkenkäfer und Klimawandel haben im Bergischen Wald große Flächen hinterlassen, auf denen keine oder zu wenig Bäume stehen. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sieht das als Chance, einen vielfältigen Wald der Zukunft zu pflanzen. Vor wenigen Tagen hatte das gut besuchte Bergische Waldforum über Waldumbau, Wiederbewaldung und den Zustand der Böden diskutiert.
Saaler Mühle: „Baumfällungen haben nichts mit Skatepark zu tun“
Die Stadtverwaltung tritt Gerüchten entgegen, die Baumfällungen im Waldgebiet an der Saaler Mühle stünden im Zusammenhang mit der geplanten Skateanlage. Wie bereits in anderen städtischen Wäldern gehe es um die Sicherheit von Spaziergängen und die gesunde Entwicklung des Waldes.
Stadt fällt schadhafte Bäume an der Saaler Mühle
Um Besucher vor herabfallenden Ästen zu schützen, werden im Waldgebiet an der Saaler Mühle ab dem 19. Januar umfangreiche Baumarbeiten durchgeführt: Geschädigte und abgestorbene Bäume werden möglichst schonend entfernt. Vorab lädt die Stadt Bürger:innen zu einer Veranstaltung ein, um über die geplante Maßnahme zu informieren.
Leitbild für Stadt-Wald stellt Klimafreunde nicht zufrieden
Grundsätzlich begrüßen die Klimafreunde Rhein-Berg, dass die Stadt ein Leitbild für die eigenen Waldflächen erstellt hat. Es sei jedoch noch zu stark von der teuren, eingriffsintensiven Holzwirtschaft geprägt. Nun gehe es um eine Weiterentwicklung, um eine sich natürlich entwickelnde Waldlandschaft mit große Artenvielfalt zu erreichen.
Kommunal, kurz & knapp: Abwasser, Gebühren und eine Schaukel
Der Ausschuss für Infrastruktur behandelt riesige Ausgaben für das Abwasser und kräftige Erhöhungen der Gebühren, denen die Lokalpolitik nicht ausweichen kann. Sie zeigt aber auch Handlungsfähigkeit, in kleinen Dingen. Am Dienstag ging es um das Abwasserbeseitigungskonzept und um die Gebühren für Wasser, Müll und Straßenreinigung. Um ein geplatztes Projekt im InHK Bensberg, um den Wald und um eine Schaukel.
„Stadtwald-Leitbild setzt wichtiges Zeichen“
Der Beschluss zu einem Stadtwald-Leitbild ist nach Ansicht der Grünen und der SPD ein wichtiges Zeichen für eine klimaangepasste Waldentwicklung. Die Beteiligung der Umweltverbände müsse nun in einem zweiten Schritt nachgeholt werden.
Feuerwehr macht den Wald mit 30 Rettungspunkten sicherer
Die Stadt Bergisch Gladbach besteht zu 40 Prozent aus Waldfläche, insgesamt fast 3300 Hektar. Wer dort Hilfe benötigt und womöglich die Orientierung verliert, hatte bislang ein Problem. Doch nun hat die Feuerwehr sogenannte Waldrettungspunkte eingerichtet, die Hilfesuchenden und Rettern zugutekommen – und nur Teil eines umfangreichen Konzeptes sind.
„Wald und Sturm“ im Kreishaus: Kunst trifft Klimawandel
Wie wirken Stürme auf den Wald und wie blicken Kunstschaffende auf diese Veränderungen? Mit diesen Fragen setzt sich die Ausstellung „Wald und Sturm“ auseinander, die ab Donnerstag im Foyer des Kreishauses Heidkamp zu sehen ist.
Was die Baum-Markierungen im Lerbacher Wald bedeuten
Die Stadt hat auch im Lerbacher Wald eine Reihe von Bäumen gekennzeichnet – und damit erneut Sorgen ausgelöst. Daher stellt die Stadt jetzt noch einmal klar, dass lediglich vereinzelt Bäume gefällt werden. Meistens müssten nur trockene Äste entfernt werden. Hintergrund ist die Pflicht zur Verkehrssicherung, der die Stadt jetzt auch in den neu angekauften Waldflächen nachkommt.
Kommunal, kurz & knapp: Bäume, Spielplätze und Pickerl
Der Ausschuss für Infrastruktur, Umwelt, Sicherheit und Ordnung ist eine Wundertüte – und wurde an diesem Dienstag seinem Ruf gerecht: gut drei Stunden hat der Ausschuss intensiv diskutiert, den Plan für Baumfällungen auf dem Deutschen Platz akzeptiert, einen „alternativlosen“ Vorschlag der Verwaltung zum bargeldlosen Parken aber geschreddert. Darüber hinaus ging es um Spielplätze, Friedhöfe, Wälder und Toiletten.
Kreisjägerschaft bittet um Rücksicht auf Jungtiere
Der Wald ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch die Heimat für vieler Tiere. Daher weist die Kreisjägerschaft jetzt vor allem die Hundebesitzer:innen auf den Beginn der Brut- und Setzzeit hin. Und gibt Tipps, wie man sich beim Auffinden von Jungtieren verhalten sollte.
Stadt kommt bei Reparatur von Holz-Brücken nicht nach
Mit den Wäldern aus dem Besitz der Familie Siemens hat die Stadt Bergisch Gladbach auch einige gut genutzte Waldwege übernommen, für deren Sicherheit sie nun verantwortlich ist – aber mit der Instandhaltung überfordert. Diese Brücke im Wald hinter dem Kreishaus ist ein Beispiel.
Kein „Miteinander“ in Bergisch Gladbach
Einen Antrag für einen Miteinander-Weg hat eine Bürgerin in den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden eingebracht. In anderen Städten hatten solche Wege mit den entsprechenden Schildern bereits für ein besseres Gemeinschaftsgefühl gesorgt und Konfrontationen abgebaut. Der Ausschuss beurteilte den Vorschlag zwar als „charmant“, lehnte ihn dennoch ab.
Unser Wald soll sicherer werden
Einige Anwohner der Katterbachstraße sind irritiert: Droht dem Wald hinter ihren Häusern der Kahlschlag, nachdem die Stadt die Ländereien der Siemens-Familie gekauft hat? Mehr als 30 zum Teil sehr große Bäume sind mit auffälligen Zahlen markiert. Tatsächlich aber, erläutert die Stadt, handele es um überfällige Sicherungsmaßnahmen, die in allen neu erworbenen Flächen anlaufen. Wie viele Bäume gefällt werden sollen, legt sie jedoch nicht offen.
„Lerbacher Wald soll Naturschutz-Gebiet werden“
Der (Rheinisch)-Bergische Naturschutzverein (RBN) spricht sich für ein Naturschutzgebiet Lerbacher Wald aus. Nachdem die Stadt das Gebiet mit seinen ausgedehnten Waldungen erworben hat sei es genauso zu behandeln wie Königsforst, Gierather Wald und die unmittelbar angrenzende Hardt.
Baumprojekt in Schildgen lässt 1000 neue Bäume wachsen
Das Schildgener Waldprojektteam hatte ordentlich getrommelt und Spenden für die Pflanzung von 1000 jungen Bäumen gesammelt. Koordiniert von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald haben viele weitere Akteure möglich gemacht, dass diese Bäume jetzt am Rande des Scherfbachtals stehen und sich der neue Dauermischwald gut entwickelt.
Forst-Betriebsgemeinschaft stellt sich neu auf
Nach dem Tod von zwei prominenten Vorstandsmitgliedern hat die Forstbetriebsgemeinschaft Bergisch Gladbach einen neuen Vorsitzenden und Stellvertreter gewählt. Sie kümmert sich um 881 Hektar Forst im Stadtgebiet.
Stadt Bergisch Gladbach ist Großwaldbesitzer
36 Hektar Land hatte die Stadt von der Papierfabrik Zanders übernommen. Jetzt kommen rund 240 Hektar von der Familie von Siemens dazu. Im Gegensatz zur Industriebrache können diese Flächen in der Regel nicht bebaut oder vermarktet werden, das Potenzial für die Stadt ist dennoch groß. Ökologisch und ökonomisch. Neben Wäldern, Wiesen und Äcker in Sand und Heidkamp rund um Schloss Lerbach gehören auch einige FNP-Flächen dazu.
Steinhaus lädt zum „Wald- und Holztag“ ein
Spannende Waldgeschichten, Falken, Jagdhornbläser, Baumklettern und jede Menge Infos stehen am kommenden Sonntag im Waldinformationszentrum Steinhaus auf dem Programm.
Was aus unserem Wald wird
Der Wald fasziniert Uwe Hintz seit seiner frühen Jugend. Als Raum zum Spielen, Beobachten, Klettern, Fotografieren und vielem mehr. Seit einer Reihe von Jahren beobachtet er aber auch, wie die Klimakrise den Wald in Not bringt: die Fichten verschwinden, die Buchen leiden, … . Wie sehr, das zeigt der Waldfreund in einer Videodokumentation aus dem Bergischen Wald, ergänzt durch einige Informationen.
Schutzgemeinschaft kämpft für das Überleben des Walds
Rainer Deppe ist zum Vorsitzenden der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gewählt worden. Der neue Vorstand des reaktivierte Kreisverbands vereint Vertreter alle Gruppen, die mit dem Wald zu tun haben.
Hund auf Kontrollgang an der Dhünn
Unser Reporterhund BamBam hat vom schlechten Zustand unserer Wälder erfahren und wollte mit eigenen Augen sehen, wie es um den Wald steht. Das Ergebnis ist beklemmend. Eine Fotoreportage.
Warum die Buchen schon jetzt braun werden
Bereits jetzt sehen viele Wälder im Bergischen sehr herbstlich aus. Eine Ursache dafür ist die große Trockenheit der vergangenen Wochen. Die Buchen haben weitere Gründe, sich schon jetzt zu verfärben.
Böse Überraschungen beim Putztag: Mist in Beuteln
Bei der Putzaktion sind die Aktiven in Katterbach in den Waldgebieten nicht nur auf den üblichen Müll gestoßen, sondern auch auf Beutel mit Hundekot. Und das gleich massenhaft.
