Das Kinderdreigestirn der Stadt Bergisch Gladbach der Session 2026/2027: Jungfrau Ida (Wagner), Prinz Silas (Flosbach), Bauer Silas (Fix). Foto Susanne Schröder

Bei der Vorstellung im Autohaus Gieraths zeigte das neue Bergisch Gladbacher Kinderdreigestirn viel Vorfreude auf die Session: Prinz Silas, Bauer Silas und Jungfrau Ida verkünden: „Wir wollen Lachen, singen und schunkeln, mit euch richtig funkeln und mit Musik, Tanz und Spaß geben wir richtig Gas! Also macht euch bereit, denn jetzt geht es los. Unsere Freude ist schon jetzt riesengroß.“

Zum 55. Mal präsentierte das Festkomitee Bensberger Karneval ein Kinderdreigestirn für Bergisch Gladbach, dieses Mal aus der Katholische Grundschule Bensberg. Marcus Dahl, der neuer Komitee-Präsident, begrüßte die Gäste, Vertreter der Karnevalsvereine und Ehrengäste. Unterstützt wurde die Veranstaltung bereits zum 31. Mal von der Kreissparkasse Köln.

Nach der Verabschiedung des scheidenden Dreigestirns übernahmen Prinz Silas Flosbach, Bauer Silas Fix und Jungfrau Ida Wagner die Bühne. Begleitet werden sie von Prinzenführerin Tanja Urbach und ihrer Stellvertreterin Steffi Waldorf. Prinz Silas ist neun Jahre alt, spielt gerne Fußball und interessiert sich für Computerspiele. Bauer Silas liebt Comics. Jungfrau Ida mag Englisch und Tanzen.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Brigitta Opiela würdigte das Engagement, das hinter einem Kinderdreigestirn steht. Sie dankte den Beteiligten auf und hinter der Bühne – besonders den Eltern, die ihren Kindern diese besondere Erfahrung ermöglichen.

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Abschließend bat sie die scheidenden Tollitäten um Tipps für ihre Nachfolger. Prinz Thies Bokeloh empfahl Prinz Silas, „jede Minute auf der Bühne zu genießen“. Bauer Ben Löffelsend gab Bauer Silas den Rat: „Immer schön lächeln und auf alles vorbereitet sein.“ Jungfrau Charlotte riet Ida, jeden Auftritt zu genießen.

Opiella ermutigte das neue Dreigestirn: „Erobert die Herzen der Menschen, der großen, der kleinen, der ganz kleinen – ihr seid die Zukunft, toll, dass ihr das hier für Bergisch Gladbach macht!“

Für die passende karnevalistische Atmosphäre sorgten Tanz- und Musikgruppen. Auftritte der Kindertanzgruppe der Kurfürstlichen Schlossgarde Bensberg, der Tanzsportgruppe der Großen Bensberger, Klabautermänner, und der Fidele Böschjonge rahmten die Vorstellung ein.

Werner Müller präsentierte das neue Sessionsmottolied. Die „Bösch People“ holten spontan die Mitglieder beider Kinderdreigestirne für eine gemeinsame „Y.M.C.A.“-Darbietung auf die Bühne. Den musikalischen Abschluss bildeten Stefan Dahm mit kölschen Evergreens und das Duo „Stadt Jeföhl“. Auch das designierte große Dreigestirn stattete dem Nachwuchs einen Besuch ab.

Für Prinz Silas, Bauer Silas und Jungfrau Ida ist damit der Startschuss gefallen. Mit viel Energie, Unterstützung aus dem Umfeld und den Ratschlägen ihrer Vorgänger können sie nach ihrer Proklamation am 10. Januar im Pfarrsaal Heidkamp die Bühnen der Stadt erobern und die Menchen für den Kinderkarneval begeistern.

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  1. Das Hintergrundplakat missfällt mir als Ehrenvorsitzender der GROSSEN BENSBERGER Karnevalsgesellschaft, weil es den Eindruck erzielt, dass das Kinderdreigestirn dem Festkomitee unterstellt ist. Dieser Eindruck wäre falsch, weil das KDG mit seinem Förderkreis vor Jahrzehnten, ehemals als Prinzenpaar, von der GBK ins Leben gerufen wurde und seitdem der Trägerschaft der GBK angegliedert ist.

    1. Stimmt, man kann den Frohsinn nicht ernst genug nehmen. Wo kämen wir da hin, wenn das Kinderdreigestirn optisch in die Nähe organisatorisch Unberechtigter gerückt würde? Das wäre ja fast Anarchie im Karneval, und das geht nun wirklich nicht.

      1. Wer glaubt, dass Karneval was mit „Spaß und Frohsinn“ zu tun hat, ist nicht Mitglied in einem Karnevalsverein oder gar einer „übergeordneten“ Vereinigung.
        Spätestens wenn es um die Randbedingungen für Veranstaltungen (Saalmiete, Kosten für Auftrittskräfte …) und den Karnevalszug (Sicherheit, Abfall …) holt einen der Ernst ein.

        Sich über den Hintergrund eines Bildes zu mokieren ist natürlich zulässig, aber völlig überflüssig, weil das Personen außerhalb der „Karnevalsblase“ uninteressant ist.

      2. Dass Organisatorisches ernst genommen werden muss und zudem auch harte Arbeit bedeutet, ist selbstverständlich. Aber dass da im Hintergrund Verbissenheit herrscht und Nickeligkeiten ausgetauscht werden, finde ich ausgesprochen unnötig und ein Armutszeugnis.