Foto: GFO

1996 ist die Reha-Einrichtung an der Reuterstraße in Bergisch Gladbach als Modellprojekt des Landes NRW gestartet. Ziel war und ist es, ältere Menschen nach einer schweren Erkrankung dabei zu unterstützen, ihren Alltag wieder selbstbestimmt zu gestalten – und dauerhafte Pflegebedürftigkeit zu verhindern.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung des Geriatrischen Zentrums Reuterstraße

Am 14. Oktober 1996 wurden die ersten Rehabilitandinnen und Rehabilitanden aufgenommen. Damit begann die Geschichte einer Einrichtung, die sich seit drei Jahrzehnten einem wichtigen Ziel verschrieben hat: älteren Menschen nach einer schweren Erkrankung dabei zu helfen, ihre Selbstständigkeit zurückzugewinnen und möglichst lange zu bewahren.

Zum 30-jährigen Jubiläum blickt das Geriatrische Zentrum Reuterstraße gemeinsam mit dem Bürgermeister Marcel Kreutz, Wegbegleitern und Mitarbeitenden auf drei Jahrzehnte engagierter Arbeit, fachlicher Weiterentwicklung und vor allem auf viele persönliche Erfolgsgeschichten zurück. 

Modellprojekt des Landes

Die Klinik startete 1996 als Modellprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen, gefördert durch den Bund. Im Mittelpunkt standen die Erprobung und Etablierung einer ganzheitlichen, frühzeitigen geriatrischen Rehabilitation. Ziel war und ist es, die Versorgungslücke zwischen der Behandlung im Krankenhaus und einer möglichen dauerhaften Pflegebedürftigkeit zu schließen.

Der Leitgedanke „Rehabilitation vor Pflege“ prägt die Arbeit der Einrichtung bis heute. Durch eine frühzeitige und individuell abgestimmte Rehabilitation sollen vorhandene Fähigkeiten gestärkt, Pflegebedürftigkeit möglichst vermieden und die Lebensqualität nachhaltig verbessert werden. 

Seit 2016 ist das Geriatrische Zentrum Reuterstraße mit seinen 72 Betten Teil der Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH (GFO) und ergänzt deren Leistungsspektrum.

Zurück in die eigenen vier Wände 

Für viele ältere Menschen bedeutet die Rückkehr in die eigene Wohnung weit mehr als die Entlassung aus einer Klinik. Die vertraute Umgebung steht für Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und ein Stück Normalität im Alltag.

Das Geriatrische Zentrum Reuterstraße ist stolz darauf, dass rund 80 Prozent seiner Patientinnen und Patienten nach einer dreiwöchigen Rehabilitation in ihr häusliches Umfeld zurückkehren können. Dieses Ergebnis verdeutlicht, welchen Wert die geriatrische Rehabilitation für die Betroffenen und ihre Angehörigen hat. 

„Rehabilitation bedeutet weit mehr als medizinische und therapeutische Behandlung: Sie macht Mut, eröffnet neue Perspektiven und hilft Menschen, ihren Alltag wieder selbstbestimmter zu gestalten. Dabei ist eines immer unverändert geblieben: Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Dieses Selbstverständnis ist unser Fundament – heute und in Zukunft“, so der Geschäftsführer Dr. Jörg Kösters.

Markiert:

Die GFO Kliniken Rhein-Berg sind mit etwa 1.500 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in Rhein-Berg. Dazu zählt das Marien-Krankenhaus (MKH) und Vinzenz Pallotti Hospital (VPH). Eine enge Kooperation besteht zum Geriatrischen Reha-Zentrum Reuterstrasse und der ambulanten, orthopädischen Reha...

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