Liebe Leserinnen und Leser, liebe Eltern und Großeltern,

wie es aussieht, bin ich eine Rabenmutter (liebe den Begriff, weil in Wirklichkeit sind Rabenmütter eigentlich ganz nett zu ihren Kindern;)). Ich geben meinem Fünfjährigen nämlich noch kein Taschengeld – und liege damit wohl deutlich unter dem Durchschnitt.

Zumindest wenn ich dem Taschengeldrechner glaube, den „Die Zeit“ kürzlich online gestellt hat (€). Dem zufolge erhalten andere Fünfjährige durchschnittlich acht Euro pro Monat.

Ich hatte mich mit dem Thema bislang ehrlich gesagt nicht beschäftigt. Inzwischen weiß ich, dass, repräsentativeren Umfragen zufolge, nur etwa jedes fünfte fünfjährige Kind Taschengeld bekommt (Quelle: Deutsches Jugendinstitut). Allerdings hat mich die Recherche für diesen Schwerpunkt inspiriert, demnächst damit anzufangen.

Mein Kind beschäftigt sich schon länger mit Geld, zählt regelmäßig die Münzen, die es zwischendurch von seiner Omi zugesteckt bekommen hat, will immer wissen, was Dinge kosten (und alles mögliche kaufen natürlich sowieso). Das kann es dann bald alles mit seinem eigenen Geld üben.

Bis zum nächsten Mal,

PS: In einer der nächsten Ausgaben soll es um das Thema Kinderwunschbehandlung gehen. Hast du Lust, mit mir darüber zu sprechen? Dann freue ich mich auf deine Nachricht.


Schwerpunkt: Taschengeld

Der große Taschengeld-Guide für Eltern

Das Deutsche Jugendinstitut hat die Empfehlungen zur Taschengeldhöhe angepasst. Ein guter Anlass, sich mit dem Thema zu beschäftigen: Wie viel darf es in welchem Alter sein? Warum soll man überhaupt Taschengeld geben? Und wie handhaben das andere Eltern in Bergisch Gladbach?

Weitere Infos und Tools zum Thema

Der Rhein-Bergische Kreis erklärt in seinem Ratgeber „Jugendliche und Taschengeld“ in leichter Sprache, warum Taschengeld wichtig ist und wie viel es in welchem Alter sein sollte (noch nicht an die neuesten Empfehlungen angepasst).

Die Verbraucherzentrale NRW erklärt in einem interaktiven Learning-Snack auf spielerische Weise, welche Rechte und Pflichten Kinder in Sachen (Taschen-)Geld haben.

Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz hat in Kooperation mit den Verbraucherzentralen das Finanzbildungstool „Budget+plus: So geht Taschengeld!“ entwickelt. Diese App vermittelt Kindern spielerisch den Umgang mit Geld und Taschengeld.


Mehr Infos für Eltern

Welche Themen liegen euch am Herzen? Worüber würdet ihr hier gerne etwas lesen? Schreibt uns an redaktion@in-gl.de


Kostenlose Nachhilfe

Die gemeinnützige Einrichtung „Schere Stein Papierflieger“ in Gronau bietet kostenlose Nachhilfe für Schüler:innen der 1. bis 10. Klassen an. Im Vordergrund steht dabei, die Freude am Lernen zu fördern – durch eine vertrauensvolle, individuelle und motivierende Lernbegleitung. 

Daher führt das Papierflieger-Team bei einem ersten Besuch ein kurzes Gespräch, um die jeweilige Lernsituation, Bedürfnisse und mögliche Schwierigkeiten zu verstehen und auf dieser Basis ein individuelles Lernangebot zu erstellen.

Bei Grundschulkindern sollte bei diesem Erstgespräch ein:e Erziehungsberechtigte:r dabei sein. Bei Kindern und Jugendlichen weiterführenden Schulen ist die Begleitung optional.

Nachhilfe für Grundschüler:innen: mittwochs von 12 bis 17 Uhr, für Schüler:innen 5.-7. Klasse: montags von 15 bis 18 Uhr, Schüler:innen der Stufen 8-10 können zu beiden Zeiten zum Erstgespräch vorbeikommen.

Schere, Stein, Papierflieger gGmbH, Mülheimer Straße 60, Gronau, Telefon: 0155/ 62457508, E-Mail: info@sspapierflieger.de, www.sspapierflieger.de


Kostenloser Musikkurs für Grundschüler:innen

Gemeinsam Musik machen, von Rhythmus über Instrumente, Bewegung, Singen und Trommeln bis hin zu Body Percussion: Das können Grundschulkinder ab sechs Jahren jeden Freitag in der Musikschule.

Der Kurs wird gefördert von Heimat: Musik, einem Landesprogramm über den Verband der Musikschulen. Dadurch ist die Teilnahme kostenlos.

Immer freitags, 15.50-16.35 Uhr im Haus der Musik, Langemarckweg 14, Innenstadt, in Raum 217. Kontakt: ​Uta Vossebrecker, Telefon: 02202 – 141445, E-Mail: u.vossebrecker@stadt-gl.de


Best of Familienrat 2025

Die Krise als Normalfall

Die Geburt eines Kindes sorgt bei vielen Paaren für eine handfeste Krise. Kein Wunder, verändert ein Baby doch fast alle Lebensbereiche der neuen Eltern. Allein das Wissen darum, dass die Schwierigkeiten nicht individuell sind, sondern völlig normal, kann entlastend sein. Noch besser ist es, sich bereits im Vorfeld mit einigen Dingen zu beschäftigen, schreibt Nina Tackenberg, Co-Leiterin der Katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatung.

Eigentlich alles (gar nicht) gut

Sie wüssten gar nicht, was mit ihnen los sei, sagen immer mehr junge Menschen im Beratungsgespräch. Dass sie innerlich traurig und angespannt sind, dass sie Panikattacken haben oder sich selbst verletzen, können sie sich nicht erklären – und erst recht niemandem sagen. Was es mit diesem neuen Phänomen auf sich hat und was den Jugendlichen helfen kann, schreibt Susanne Hucklenbroich-Ley von der Evangelischen Beratungsstelle Bensberg.

Wie Kinder Trennungen (bestmöglich) erleben

Eine Trennung oder Scheidung der Eltern ist für Kinder ein Ende der Familie, wie sie sie kannten. Tina Biembacher, Familientherapeutin bei der Katholischen Beratungsstelle Bergisch Gladbach, schreibt darüber, welche Gefühle Kinder in der Situation beschreiben, welche Fragen sie beschäftigen und was Eltern tun können, um ihre Kinder in dieser Zeit zu stärken. Entscheidend ist nämlich weniger dass, sondern wie Eltern sich trennen.

Alle Kolumne unseres Familienrats findet ihr hier. Unsere Expert:innen beantworten im Wechsel eure Fragen rund ums Familienleben. Was möchtet ihr wissen? Schreibt der redaktion@in-gl.de.


Mein Lese-Tipp: Schwimmen statt Schampus

Eine Bilanz, die nicht nur Gewinne, sondern das Gemeinwohl misst. Die Sharky Schwimmschule in Bensberg zeigt, wie das geht. Geschäftsführer Martin Becker hat aus einem barocken Kadettenbad das erste gemeinwohlzertifizierte Unternehmen in Bergisch Gladbach gemacht. Ein Porträt aus der Serie „Sinn statt Gewinn“.

Mit dem Thema „Schwimmenlernen und Schwimmkurse für Kinder“ hatte ich mich in diesem Newsletter 2023 befasst. Schon eine Weile her, aber immer noch nützlich.


Sprechstunde: Neue Meningokokken-Impfung

Meningokokken-Erkrankungen sind selten – können aber innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich verlaufen. Die STIKO empfiehlt deshalb seit Ende 2025 eine neue Impfung für Jugendliche. Dr. med Uta Römer erklärt die Details.

Die Kolumne von Dr. Uta Römer (und auch alle früheren Folgen) findet ihr hier.


Die Fug-und-Janina-Taschenlampen-Show

Hier steht die Mitmach-Freude total im Mittelpunkt. Die Zuschauer sind Teil der Show, da sie mit ihren mitgebrachten Taschenlampen aktiv mitmachen sollen/dürfen. Außerdem gibt es während der Show kein Saallicht, diese Aufgabe übernehmen die kleinen Zuschauer. Auch gibt es keinen Unterschied zwischen Bühne und Sitzbereich, denn die Show findet überall im Theater statt.

Also: Mit einer Taschenlampe bewaffnet braucht keiner mehr Angst vor der Dunkelheit haben. Es wird getanzt, gesungen, geleuchtet, und alle sind dabei.

Mit vielen selbstkomponierten Hits von Fug und Janina, zum Mitsingen und Mitmachen und Mittanzen.

Es spielen: Janina Burgmer (Gesang/Ukulele), Fug (Gesang/Ukulele) − beliebt und bekannt aus den erfolgreichen TV-Formaten „Wissen macht AH!“, Die Sendung mit der Maus (KIKA) u.v.a.

Taschenlampen-Show für Kinder ab drei Jahren: Sonntag, 25. Januar, 15 Uhr, im Theas-Theater, Jakobstraße 103, Innenstadt, Eintritt: 12 Euro / 8 Euro (erm.)

Taschenlampen nicht vergessen!


Alle Termine für Familien

16.1. 16:00 Brettspielnacht, Ev. Kirche Bensberg
17.1. 9:00 Tag der offenen Tür, IGP Europaschule
17.1. 9:00 Tag der offenen Tür, Hauptschule Im Kleefeld
18.1. 15:00 Bergisches Erzählkonzert, Treffpunkt St. Nikolaus
20.1. 16:00 Jecker Mitmach-Nachmittag, Stadtbücherei
25.1. 15:00 Licht aus – Taschenlampen an, THEAS Theater
1.2. 14:00 Kinderführung: Kindheit in der Alten Dombach um 1850, Papiermuseum
6.2. 10:00 Eintrittsfreier Tag für Alle!, Papiermuseum

Fehlt noch etwas? Vorschläge bitte an redaktion@in-gl.de. Alle Veranstaltungstermine in GL (für Erwachsene) gibt es hier.


Das war’s für diese Woche. Wenn ihr auch die nächste Ausgabe bekommen wollt, meldet euch hier an!

Wenn ihr Lob, Kritik oder Hinweise habt, schreibt gerne der redaktion@in-gl.de.

Wenn ihr unsere Arbeit mit einem Beitrag unterstützen wollt, dann schaut euch bitte unseren Freundeskreis und seine Angebote an.

Danke, dass ihr GL Familie lest. Eure Laura Geyer und das Team des Bürgerportals


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ist freie Reporterin des Bürgerportals. Geboren 1984, aufgewachsen in Odenthal und Schildgen. Studium in Tübingen, Volontariat in Heidelberg. Nach einem Jahr als freie Korrespondentin in Rio de Janeiro glücklich zurück in Schildgen.