Mit der Prinzenproklamation startet die Session durch
Mit der traditionellen Prinzenproklamation im Bergischen Löwen läutete die Große Gladbacher KG die Hochphase des Karnevals ein, wie immer mit großen Programm und viel Prominenz – die Prinz Alexander I. (Pfister), Bauer Sven (Mathies) und Jungfrau Sandra (Cuti) ausgelassen feiern. Erstmals wurde aus der Karnevalssitzung getwittert, der KSTA überbot sich bereits am Abend selbst mit ständig neuen Bildergalerien.

Mit Neugierde war der erste Auftritt von Bürgermeister Lutz Urbach auf diesem Parkett erwartet worden, der sich bislang noch nicht als großer Karnevalist profiliert hatte – doch die Aufgabe mit Selbstironie und und Witz meisterte. Aus seiner Büttenrede:

Eigentlich wollte ich mich ja vor dieser Rede drücken – aber ich habe keinen Vertreter gefunden. Und in Gladbach ist doch sowieso das ganze Jahr Karneval: Ständig bekomme man olle Kamelle an den Kopf geworfen, ständig muss man in die Bütt und am Driescher Kreisel jeden Tag warten, dass der Zoch kütt. (…) ei der Finanzlage fühl ich mich manchmal nicht als Erster Bürger, sondern als Erster Würger der Stadt. (…)  Ich beziehe mich hier auf den berühmten Dichter Donald von Duckerath. Der soll sich ja schon im Mittelalter ausgiebig mit Gott im Schöpfungswahn beschäftigt haben. Nur so ist es zu erklären, warum Bergisch Gladbach zwar viele Ortsteile, aber keinen Autobahnanschluss hat. (…)

Quellen:
KSTA Bericht, Fotogalerie, Fotogalerie, Fotogalerie, Fotogalerie
BLZ Bericht, Fotogalerie
Die Proklamation als Video bei RheinBergTV

Urbach will Schwimmbad Mohnweg abreißen lassen
Das Lutz Urbach mit seiner Entschlossenheit nicht nur kokettiert zeigt eine andere Vorentscheidung des Bürgermeisters: Das Schwimmbad am Mohnweg in Refrath soll verschwinden. Noch im September mit den Stimmen des alten Rates als auch im November 2009 hatte der Stadtrat den Neubau des Schulschwimmbades Mohnweg beschlossen, trotz Haushaltskrise. Der Rat erteilte den Auftrag für ein Realisierungskonzept. Doch darüber setzt sich Urbach hinweg: für 2010 sind keine Sanierungskosten für das Bad im Etat eingesetzt. Für 2011 hat Urbach in der mittelfristigen Finanzplanung Abrisskosten von 300 000 €  vorgesehen. Zwar ist 2012 ein Neubau für 1,4 Mio € anvisiert, das reicht aber allenfalls für eine Einfachturnhalle – und nicht die erhoffte Doppelhalle mit Schwimmbad.
Quelle: BLZ

Notdienst neu geregelt: zwei Notfallpraxen
Ab sofort übernehmen zwei Notfallpraxen den ärztlichen Bereitschaftsdienst – jeweils eine im Bergisch Gladbacher Marienkrankenhaus und eine am Bensberger Vinzenz-Pallotti-Hospital. Sie decken auch Kürten und Odenthal ab. Der ärztliche Bereitschaftsdienst wird von den niedergelassenen Ärzten geleitet. Geöffnet sind beide Praxen jeweils

  • mittwochs- und freitagsnachmittags von 16 bis 20 Uhr
  • an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen zwischen 9 und 13 und 16 bis 20 Uhr

Hintergrund der Neuordnung ist der Ärztemangel, der in Odenthal und besonders in Kürten gravierend ist. Herbert Wiemer, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung in Rhein-Berg:

Wir haben keinen Nachwuchs und sind zum Handeln gezwungen.

Quelle: BLZ

Die FHDW sucht schon wieder einen neuen Leiter
Per Stellenanzeige sucht die Fachhochschule der Wirtschaft (FDHW) so schnell wie möglich einen neuen Leiter für ihre Niederlassung in Bergisch Gladbach. Erst im Oktober hatte mit großem Presseecho Christian Suttner die Leitung übernommen – doch offenbar hat er die FHDW noch während der Probezeit wieder verlassen.
Quelle: Stellenanzeige
UPDATE: Die BLZ bestätigt am 27.2. mit einem Bericht Suttners Abgang:  http://ow.ly/1bZBw

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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