Franz Wagner hat das Ruder in Bergisch Gladbach wieder in die eigenen Hände genommen. Ganz persönlich kümmert sich der FHDW-Präsident um den Standort Bergisch Gladbach, mit 600 Studenten größten Standort der privaten Fachhochschule.

Dabei muss Wagner einen eigenen Fehler ausbügeln. Nach gerade einmal drei Monaten hatte er seinen im Oktober mit großen Trara eingeführten Standortleiter Christian Suttner wieder vor die Tür gesetzt. Das sei wohl eine „Fehlentscheidung“ gewesen, sagt Wagner jetzt. Nun sucht er wieder nch einer “Leitungspersönlichkeit für die vorgesehene stärkere Ausrichtung auf die Partnerunternehmen, ein verstärktes Engagement in der Weiterbildung von Führungskräften sowie eine stärkere Begleitung von Innovationsprojekten.”

Inhaltlich steht der Kurs der FHDW klar auf Expansion. Im Herbst werden zusätzlich zu den Bachelor-Studiengängen  berufsbegleitende Studien zum Erwerb des „Master“ angeboten, in den Fachrichtungen „Automotive Management“, „Business Management“ und „IT-Management and Information Systems“. 50 bis 60 Master-Studierenden pro Jahrgang werden erwartet. Damit würde die Studentenzahl auf 750 steigen. Genau das führt aber dazu, dass der bereits jetzt überfüllte “Campus” in Gronau aus den Nähten platzt. 2013 kommt der Doppeljahrgang aufgrund der verkürzten Gymnasialzeit und bereits ab diesem Herbst steigt die Studierenden-Zahl aufgrund der neuen Master-Studiengänge. Schon jetzt müssen sich mehrere Dozenten einen Schreibtisch teilen. Zudem sind die Gebäude auf zwei Seiten des Bahndamms verteilt. Für Wagner ist daher klar:

„Wir brauchen andere Rahmenbedingungen hier in Bergisch Gladbach.“

Es liegt bereits ein städtebaulicher Ideenwettbewerbs vor, der das Problemfeld rund um den Gronauer Kreisel lösen soll. Aber laut Wagner ist darüber oft debattiert worden, passiert sei nichts.

Gleichzeitig weiß Wagner, wie wichtig die FHDW für das Image von Bergisch Gladbach ist. Und offenbar pokert er mit diesem Vorteil. Gleichzeitig macht er Druck, die Zeit sitzt ihm im Nacken.

Das gilt auch für die Suche nach dem neuen Standortleiter. 42 Bewerbungen seien nach der erneuten Ausschreibung eingegangen, spätestens im Herbst soll der neue Mann oder die neue Frau am Start sein.

Quelle: BLZ

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