Traditionelle Maikundgebung zum Tag der Arbeit
Auf dem Adenauer Platz trafen sich am Samstag die Gewerkschafter und wahlkämpfende Politiker jeder Couleur. In der traditionellen Rede zum Tag der Arbeit forderte  Achim Schyns, Gewerkschafter der IG Metall Köln-Leverkusen, eine menschenwürdige Bezahlung im Niedriglohnsektor, die Einführung des Mindestlohns und die Abschaffung der Studiengebühren. Neben SPD-Vertretern wurden von der CDU Wolfgang Bosbach, Lutz Urbach, Holger Müller und Rainer Deppe gesichtet. Teilnehmerzahl wird auf rund 400 geschätzt, der Chef der Linken, Tomás Santillan, sprach von “hoher Beteiligung”.
Quellen: KSTA, BLZ, @tmsantillan

Traditionelle Maiausflüge und – ausschreitungen
Vor allem in der Nacht zum 1. Mai ging es hoch her. Die Bilanz der Polizei fiel daher nicht ganz so positiv aus: 120 Einsätze wurden gezählt, mehr als etwas zu Silvester. Bei mehreren Unfällen mit betrunkenen Fahrern gab es sechs  Verletzte. Interessanterweise konstatierte die Polizei eine Zweiteilung des Rheinisch-Bergischen Kreises: im im nördlichen Kreisgebiet bliebt die Nacht deutlich ruhiger als im Vorjahr, im südlichen gab es mehr Ärger. In Bergisch Gladbach und Overath stiegen die Einsatzzahlen um fast 20 Prozent. Zudem bestätigt sich, dass die Randalierer immer jünger werden. Aus der Polizeimitteilung:

Die Dienstgruppenleiter der Nacht sahen die Tendenz bestätigt, dass immer jüngere Leute merkbar alkoholisiert und meist in größeren Gruppen unterwegs waren.

Quellen: KSTA, BLZ, Polizei

Traditionelle Aussendung des Altenberger Lichts
Das Kontrastprogramm fand rund um den Altenberger Dom statt. Rund 3500 meist junge Menschen waren zur so genannten Aussendung des Altenberger Lichts (bereits zum 60. Mal) und zu einem Mainachtsmarkt gekommen. Die Jugendlichen entzünden an der Osterkerze eigene Kerzen und nehmen das Licht mit in ihre Gemeinden, bis nach Litauen, Österreich und Irland. Das martialisch klingende Motto „Lebt als Krieger des Lichts den Frieden“ sei jedoch friedlich zu deuten, betonte Diözesanjugendseelsorger Mike Kolb: Der Begriff Krieger stehe für Leidenschaft und Treue, soll zugleich provozieren und das Wesentliche ausdrücken. Die Missbrauchsfälle in der Kirche, so Kolb, dürften nicht vertuscht werden:

„Priester und kirchliche Mitarbeiter haben in ihrer Verantwortung für Kinder und Jugendliche Abscheuliches getan und ihre Aufgabe missbraucht. Das muss benannt werden und kann niemanden gleichgültig lassen. (…) Wie viel Schmutz gibt es in der Kirche? Und gerade im Priestertum. Wie viel Hochmut und Selbstherrlichkeit? Herr, oft erscheint uns Deine Kirche wie ein sinkendes Boot: Das geschmutzte Gewand Deiner Kirche erschüttert uns. Wir selber beschmutzen sie. Erbarme Dich. Heile Deine Kirche, heile uns. (…) Aber Kirche sind nicht nur die anderen. Wir sind Krieger des Lichts, die die Welt heller machen können.“

Quellen: Domradio, KSTA, KSTA Fotos, BLZ, Website Altenberger Licht
Weitere Informationen:

Die Predigt von Mike Kolb
, Video Domradio
Interview mit Mike Kolb, Video Domradio

Konsum- und Vergnügungslustige trotzen dem Mairegen
Der erste verkaufsoffenen Sonntag in Bergisch Gladbach musste zwar mit schlechtem Wetter kämpfen – aber davon profitierte wenigstens die RheinBergGalerie. Und die Oldtimer-Ralley fand trotzdem statt, mit einem leichteren Reglement als sonst.
Quelle: KSTA, KSTA Fotos, BLZ

SV 09 droht personeller Aderlass
Die 1. Mannschaft des SV 09 hatte ein spielfreies Wochenende und konnte sich ausgiebig mit Personalspekulationen beschäftigen. Zwar scheint die Kernmannschaft weitgehend stabil, doch die beiden Spieler Hayro Maslar und Bastian Hirsch denken offenbar über einen Wechsel nach. Vize-Präsident Ralf Büsch:

„Bei diesen Spielern ist es noch offen, ansonsten bleibt das Gerüst zusammen, auch wenn noch nicht alle Verträge unterschrieben sind.”

Quelle: KSTA

Termine der Woche:

Die offenen Fragen der Woche

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Redaktion

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