Die Bergisch Gladbacher Standesamtsstatistik 2009 präsentiert bei der Namensgebung für Neugeborene keine Überraschungen, lediglich leichte Verlagerungen in den Spitzenpositionen: Marie war im vergangenen Jahr unangefochten Nummer eins bei den Mädchennamen, kleine Jungen heißen 2009 vorzugsweise Alexander.

Zwei Jahre lang gab es über die Vorlieben in der Namensgebung keine Meldung an die Öffentlichkeit, da durch eine Änderung im Beurkundungsverfahren die statistische Auswertung zu kompliziert geworden war. Dieses Problem ist jetzt behoben, für 2009 liegt die Namensstatistik wieder vor.

Diese zeigt hohe Kontinuität besonders bei der Vergabe der Mädchennamen: 2009 wie 2006 lagen Marie und Sophie auf Platz 1 und 2 (2009: 64 und 58 Einträge, 2006: 71 und 57 Nennungen). Auf dritter Position folgt im aktuellen Berichtsjahr der Name Hannah (27mal), der 2006 nicht unter den Top Five auftauchte.

Die Eltern von männlichem Nachwuchs lieben offensichtlich eher die Abwechslung: Alexander und Ben (2009: 30 bzw. 29) haben Paul und Jan (2006: je 31) von den vorderen Rängen verdrängt, an dritter Stelle folgt heuer mit 25 Zählern Maximilian (2006: Noah, Leon und Alexander, je 27 mal).

Insgesamt hält der Trend schon seit Jahrzehnten an. 2009 finden sich auf den Plätzen 4 bis 10: bei den Mädchen Mia, Johanna, Anna, Charlotte, Maria, Lena und Emma; bei den Jungen Louis, Leon, Jonas, Paul, Felix, Henry und Emil.

Das Bergisch Gladbacher Standesamt registriert dabei alle Kinder, die innerhalb der Stadtgrenzen zur Welt kommen, also auch z.B. von Kölner Eltern, die in einem hiesigen Krankenhaus entbinden. 2093 Beurkundungen gab es 2009 (2008: 2263), wobei die Jungen mit 32 Neugeborenen in der Überzahl waren (1057). 69 Neugeborene hatten eine ausländische Mutter, einer ehelichen Verbindung entstammten 1566 Kinder.

Eheschließungen und Lebenspartnerschaften: Keine Experimente

Die Bereitschaft, den Bund der Ehe einzugehen, hat in Bergisch Gladbach im letzten Jahr wieder leicht zugenommen: 2009 gaben sich 528 Paare das Jawort, sieben mehr als im Vorjahr. Bei den 513 nach deutschem Recht beurkundeten Ehen wählten die Partner den Namen des Mannes 448mal als Ehenamen, den der Frau in 21 Fällen. 59mal blieb alles beim Alten und jede/r behielt den gewohnten Namen. Namensvoranstellungen wurden 39mal gewünscht, Namensanfügungen 18mal. Die Lebenspartnerschaften wurden dieses Jahr 13mal beurkundet, davon 7 Männer- und 6 Frauenpartnerschaften.

Die Begleitung des Standesamtes hört bei Geburt und Hochzeit nicht auf: Auch der Tod wird hier registriert und beurkundet. 1534 Sterbefälle gab es 2009 in Bergisch Gladbach (2008: 1417).

Pressestelle Stadt BGL

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