Vor gut zwei Jahren war Diakon Burkhard Wittwer in die Pfarrei St. Laurentius gekommen und hatte sich unter anderem mit seiner guten Jugendarbeit rasch beliebt gemacht. Doch nun gibt er seine Stelle in Bergisch Gladbach auf und geht nach Lindlar, um dort nach den Sommerferien in der Seelsorge zu arbeiten.

Die Ursache für den raschen Weggang des hoch qualifizierten Diakons ist die schwierige Zusammenarbeit mit Pfarrer Norbert Hörter, wie dieser in einer Erklärung auf der Website der Gemeinde ungewöhnlich freimütig einräumt:

“In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Diakon Burkhard Wittwer und Kreisdechant Norbert Hörter schwierig und für Diakon Wittwer belastend ist. Dies hat zu der Überzeugung geführt, dass eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit nicht möglich ist. Daher wird Diakon Burkhard Wittwer unsere Pfarrei verlassen und ab 1. September 2010 im Seelsorgebereich Lindlar arbeiten. Auf Grund der familiären Situation wird er in Hebborn wohnen bleiben. In den Sommerferien wird Diakon Wittwer eine Zeit der Recreatio (Zeit der Erholung) machen.”

Die Verabschiedung von Diakon Wittwer findet am Sonntag, dem 11. Juli in der Familienmesse um 11.30 Uhr in St. Laurentius statt. Anschließend besteht im Laurentiushaus die Möglichkeit, sich von ihm persönlich zu verabschieden. Wittwer ist nicht nur ausgebildeter Lehrer, sondern auch Trauerbegleiter, Konfliktberater und systemischer Berater/Supervisor.

Weitere Informationen:

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

2 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Die Abschiedsfeier für Diakon Wittwer am Sonntag in St. Laurentius war eine sehr bewegene Angelegenheit, auf beiden Seiten flossen viele Tränen. Wittwer bestätigte nach einer sehr schönen Messe in einer kurzen Ansprache der in der Kirche versammelten Gemeinde ausdrücklich: “IHR seid an meinem Weggang nicht Schuld”. Aber er brauche jetzt eine Kirche, die ihm erlaube, seine Flügel wieder wachsen zu lassen. Für diese deutlichen Worte erhielt er einen langen, langen Beifall. Alles Gute in Lindlar!

  2. Das ist eine Unverschämtheit, denjenigen, der die ganze Sache im Griff hat, einfach so rauszuekeln!