Ein Fußballnachmittag mit vielen Geschichten. Die, der Regionalligisten, der an einem Mittelrheinliga-Verein scheitert. Die der überragenden Abwehrspielerin Anne Frieler, die ein Tor vorbereitet, später aber mit einem Elfmeter

Ein Fußballnachmittag mit vielen Geschichten. Die, der Regionalligisten, der an einem Mittelrheinliga- Verein scheitert. Die der überragenden Abwehrspielerin Anne Frieler, die ein Tor vorbereitet, später aber mit einem Elfmeter scheitert. Die der Heimmannschaft, die Chance um Chance vergibt, aber am Ende dafür doch nicht bestraft wird. Die GEschichte der Revanche für die Niederlage im Elfmeterschießen im Vorjahr. Aber der Reihe nach:

Die erste Viertelstunde in einm ansehnlichen Frauenfussballspiel gehörte den höherklassigen Gästen. Dennoch schaffte es die TSV Alemannia Aachen trotz der Feldvorteile nicht, die Defensive der Löwinnen zu knacken. Erst ein (berechtigter ) Foulelfmeter sorgte in der 23. Minute für die Gäste- Führung. Damit hatte der Drittligist aber nicht etwa das Spiel im Griff, sondern im GEgenteil erst recht den Kampfgeist der unterklassigen Gladbacherinnen geweckt. Schon im Gegenzug ergab sich eine große Ausgleichs- Chance, als Barbara Spessert ein Flanke von Sarah Valder fast verwertet hätte. 4 Minuten später dann der Ausgleich: Einen überlegter langer Flugball quer über das Spielfeld von Anne Frieler steckt Esther Frank auf Johanna Krist durch. Die gut aufgelegte Stürmerin verwandelt mit traumwandlerischer Sicherheit zum 1-1. Die 37. Minute brachte dann die Führung der Löwinen gegen die Frauenabteilung des Profivereins: Susanne Beer passt fein auf Ester Frank und diese krönt mit einem satten, leicht abgefälschten Schuß ihre starke Leistung. Aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs gab es zum Seitenwechsel noch ungläubige Gesichter. Im Vorjahr war man noch im Elfmeterschiessen gegen den späteren Pokalsieger Aachen gescheitert. Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich jedoch am deutlichsten, wie sehr die Taktik- Umstellung von Gerd Fink fruchtete: Viel offensiver ausgerichtet blieben die Löwinnen am Drücker. Eine scharfe Flanke von Susanne Beer köpfte eine Abwehrspielerin der Gäste zum 3-1 ins Netz. So ging der FFC in der 48. Minute mit 3-1 in Führung und so langsam glaubte man an die Sensation. In der folgenden Viertelstunde hätten alleine Susi Beer und Johanna Krist (unter anderem mit einem schön gezirkelten Freistoß) die Führung ausbauen können. Aber die Dramatik wollte es anders. Nach dem einzigen Fehler des guten Schiedsrichters Mario Heller, der ein Handspiel der Stürmerin aus der Kaiserstadt übersah, verkürzten die Alemanninen auf 2-3 (63.Minute). Trotzdem blieben die Gladbacherinnen sicher und wurden nicht nervös. Carolin BErthold per Kopf und abermals die beiden Stürmerinnen vergaben in der Folge noch Chancen nach Kontern und Standarts. Aachen kam auch in dieser Phase kaum zu wirklichen Torchancen. Anne Frieler hatte die Chance den Sack zuzumachen, nachdem Susanne Beer m Strafraum gefoult wurde. Die überragende Abwehrspielerin scheiterte aber vom Punkt aus am Pfosten und erhielt dem Spiel die Dramatik. Da auch die eingewechselte Anika Schulten an der besten Aachenerin zwischen den Pfosten scheiterte blieb es bis zum Ende der dreiminütigen Nachspielzeit spannend.

TRainer GErd Fink war nach dem Spiel überglücklich:” Wunderbar ist, dass unsere Taktik sehr gut umgesetzt wurde. Natürlich muss ich ein wenig unsere Chancenverwertung bemängeln, aber wenn man sieht, wie wir einen Regionalligisten über 70 Minuten dominieren können und heute auch überhaupt nicht aus der Ruhe gekommen sind, dann kann ich nur stolz sein auf mein TEam.

FFC: A. Esch, C. Berthold, A. Frieler, C. Baulig, M. Renner, S. Stein, E. Frank, S. Valder (70. A. Schulten), B. Spessert, J. Krist, S. Beer

Tore:

0-1 (Elfmerter) 23. Minute

1-1 Krist 28. Minute

2-1 E. Frank 37.Minute

3-1 48. Eigentor

3-2 63. Minute

Zuschauer: 45

. Die der Heimmannschaft, die Chance um Chance vergibt, aber am Ende dafür doch nicht bestraft wird. Die Geschichte der Revanche für die Niederlage im Elfmeterschießen im Vorjahr. Aber der Reihe nach.

Die erste Viertelstunde in einem ansehnlichen Frauenfussballspiel gehörte den höherklassigen Gästen. Dennoch schaffte es Alemannia trotz der Feldvorteile nicht, die Defensive der Löwinnen zu knacken. Erst ein (berechtigter ) Foulelfmeter sorgte in der 23. Minute für die Gäste- Führung.

Damit hatte der Drittligist aber nicht etwa das Spiel im Griff, sondern im Gegenteil erst recht den Kampfgeist der unterklassigen Gladbacherinnen geweckt. Schon im Gegenzug ergab sich eine große Ausgleichs-Chance, als Barbara Spessert ein Flanke von Sarah Valder fast verwertet hätte.

4 Minuten später dann der Ausgleich: Einen überlegter langer Flugball quer über das Spielfeld von Anne Frieler steckt Esther Frank auf Johanna Krist durch. Die gut aufgelegte Stürmerin verwandelt mit traumwandlerischer Sicherheit zum 1-1.

Die 37. Minute brachte dann die Führung der Löwinen gegen die Frauenabteilung des Profivereins: Susanne Beer passt fein auf Ester Frank und diese krönt mit einem satten, leicht abgefälschten Schuß ihre starke Leistung. Aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs gab es zum Seitenwechsel noch ungläubige Gesichter. Im Vorjahr war man noch im Elfmeterschiessen gegen den späteren Pokalsieger Aachen gescheitert.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich jedoch am deutlichsten, wie sehr die Taktik- Umstellung von Gerd Fink fruchtete: Viel offensiver ausgerichtet blieben die Löwinnen am Drücker. Eine scharfe Flanke von Susanne Beer köpfte eine Abwehrspielerin der Gäste zum 3-1 ins Netz. So ging der FFC in der 48. Minute mit 3-1 in Führung und so langsam glaubte man an die Sensation.

In der folgenden Viertelstunde hätten alleine Susi Beer und Johanna Krist (unter anderem mit einem schön gezirkelten Freistoß) die Führung ausbauen können. Aber die Dramatik wollte es anders. Nach dem einzigen Fehler des guten Schiedsrichters Mario Heller, der ein Handspiel der Stürmerin aus der Kaiserstadt übersah, verkürzten die Alemanninen auf 2-3 (63. Minute).

Trotzdem blieben die Gladbacherinnen sicher und wurden nicht nervös. Carolin Berthold per Kopf und abermals die beiden Stürmerinnen vergaben in der Folge noch Chancen nach Kontern und Standarts. Aachen kam auch in dieser Phase kaum zu wirklichen Torchancen. Anne Frieler hatte die Chance den Sack zuzumachen, nachdem Susanne Beer m Strafraum gefoult wurde. Die überragende Abwehrspielerin scheiterte aber vom Punkt aus am Pfosten und erhielt dem Spiel die Dramatik. Da auch die eingewechselte Anika Schulten an der besten Aachenerin zwischen den Pfosten scheiterte blieb es bis zum Ende der dreiminütigen Nachspielzeit spannend.

Trainer Gerd Fink war nach dem Spiel überglücklich:

” Wunderbar ist, dass unsere Taktik sehr gut umgesetzt wurde. Natürlich muss ich ein wenig unsere Chancenverwertung bemängeln, aber wenn man sieht, wie wir einen Regionalligisten über 70 Minuten dominieren können und heute auch überhaupt nicht aus der Ruhe gekommen sind, dann kann ich nur stolz sein auf mein Team.”

FFC: A. Esch, C. Berthold, A. Frieler, C. Baulig, M. Renner, S. Stein, E. Frank, S. Valder (70. A. Schulten), B. Spessert, J. Krist, S. Beer

Tore:

  • 0-1 (Elfmerter) 23. Minute
  • 1-1 Krist 28. Minute
  • 2-1 E. Frank 37.Minute
  • 3-1 48. Eigentor
  • 3-2 63. Minute

Zuschauer: 45

Pressewart des 1. FFC Bergisch Gladbach 2009 e.V.

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1 Kommentar

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  1. Goodbye ciao ciao auf wiedersehen, der Tivoli muss nach Hause gehn!!
    Die Zeit mit euch war wunderschön, doch der Pokal wird nun nach Gladbach gehn!