Gleich doppelt trat das Gladbacher Dreigestirn bei der Sitzung der KG Jeckes Damenkomitee Bergisch Gladbach auf: Nachdem Prinz Uwe, Jungfrau Angelika und Bauer Roland mit Garde in die Gaststätte zum Horn einmarschiert waren und die Damen begrüßt hatten, gefiel ihnen die Stimmung so gut, dass sie gar nicht mehr gehen wollten.

Da aber zwei der Drei nun mal nicht bei einer Damensitzung bleiben dürfen, verfolgten die Tollitäten das Geschehen von der Theke im Nebenraum aus. Bis die Flöckchen kamen: Als Markus und Uwe das Lied „Schätzje schenk m`r e Foto“ sangen, hielt es die Regenten nicht mehr im Nebenraum und sie stürmten erneut die Bühne, um mitzusingen.

Dabei gibt es genau genommen bei der Damensitzung auf dem Horn gar keine Bühne: hier ist frau „nah dran“ und der Künstler mittendrin. Der Solotrompeter Lutz Kniep gefiel den jecken Damen sogar so gut, dass er auf einen Stuhl steigen musste, wo er – umringt von tanzenden und Feuerzeugen schwenkenden Frauen  Welthits, Schlager und “köllsche Tön” zum Besten gab.

Natürlich darf bei einer Damensitzung auch ein Männerballett nicht fehlen. Präsidentin Doro (Dietsch) ließ die Jecken Teddys gleich viermal tanzen, bis alle Zuschauerinnen die Beine der Herren ausgiebig begutachtet hatten.

Zuvor hatten bereits die Band „Ast-Rhein“, Kai Kramosta („die fetten Jahre sind doch nicht vorbei – jetzt kommst dicke“),  das Kinderdreigestirn, Bauchredner Gérard mit Dino und Freddy, die Strunde Pänz und das Gesangsduo  Spetzbove für Stimmung gesorgt. Letztere kommen übrigens aus Odenthal-Eikamp und üben schon seit dem Kindergarten das gemeinsame Singen.

Einhellige Meinung nach sechsstündiger Sitzung: Et war herrlisch!

Literatin Cora Zeidler (links) und Präsidentin Doro Dietsch (rechts) mit Prinzengarde-Kommandant Michael Lübbers.

Literatin Cora Zeidler (links) und Präsidentin Doro Dietsch (rechts) mit Prinzengarde-Kommandant Michael Lübbers.

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TotalJeck

Karneval ist eine ernste Sache. So ernst, dass man manchmal einfach lachen muss. Dann trete ich auf den Plan.

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3 Kommentare

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  1. Also ich finde die beiden Süüüüüüüüß ;-))

    @Petra: Ich fand auch, dass es ein gelungener Auftritt war und „üben“ brauchen die beiden jetzt bestimmt nicht mehr – zumindest das Singen nicht mehr ;-)

    Für alle anderen „Übungen“ stehe ich gerne bereit – GRINNNSSSSS

  2. Sie schreiben: „…Spetzbove für Stimmung gesorgt. Letztere kommen übrigens aus Odenthal-Eikamp und üben schon seit dem Kindergarten das gemeinsame Singen.“

    Das hört sich ehrlich gesagt so an, als würden die Spetzbove seit dem Kindergarten üben, Musik zu machen, und könntens heute noch nicht … ;)

    Das Gegenteil ist der Fall: Diese zwei Vollblutmusiker machen tatsächlich seit 20 Jahren gemeinsam Musik auf der Bühne und haben sich unter anderem mit den Original Bergischen Gaudibuam einen äußerst guten Ruf (nicht nur in Bergisch Gladbach)erarbeitet – bei den Gaudibuam spielt übrigens auch Frank Müller von den „Labbesen“ mit – und der muß es ja wissen: als Profimusiker.

    Robert Lennerts und Marcus Schmitter führen konsequent das fort, was Sie bereits lange Jahre bei den Gaudibuam bewiesen haben: mit viel Sympathie und „Spaß an d´r Freud“ den Menschen in der Region richtig gute Musik zu bieten. Sowohl eigene Stücke, als auch ab und zu etwas bekanntes.

    Ich kann die beiden wärmstens empfehlen! Einfach herrlich (und nett…) !

    Viele Grüße

    Petra