Wir möchten Klarheit für unser Nicolaus Cusanus Gymnasium an der Reuterstraße. Zur Sanierung der Schule gibt es keine Alternative. Deshalb starten wir ein Bürgerbegehren, mit dem wir uns für den Erhalt der Schule und einen Beginn der Sanierungsarbeiten im nächsten Jahr einsetzen. Wir sind uns sicher, dass die schulpolitische Diskussion in Bergisch Gladbach damit um keine sinnvolle Option ärmer wird.

Die Debatte um den Erhalt des NCG zieht sich nun schon anderthalb Jahre. Uns treibt die Sorge, dass eine  jahrelange Hängepartie folgt, unter der alle leiden: zuallererst unsere Kinder, aber auch das Team aus Schulleitung, Lehrern und Beschäftigten, das das Schulleben so engagiert gestaltet.

Bitte unterstützen Sie unser Anliegen durch Ihre Unterschrift!

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Unser Bürgerbegehren wurde juristisch geprüft, die Hinweise des städtischen Rechtsamtes wurden berücksichtigt. Die entscheidende Frage lautet nun:

Soll das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium am Standort Reuterstraße erhalten und ab 2013 saniert werden?

Ab sofort – zunächst bis zum 24. Juni – sammeln wir die Unterschriften. Beachten Sie bitte, dass die Unterschriften nur auf beidseitig bedruckten Originalbögen gesammelt werden, sonst sind die Unterschriften ungültig! Weitere Bögen sind im Schulsekretariat des NCG erhältlich (Tel. 02202-53010). Dort können Sie auch unterschreiben und Unterschriftenlisten (ggf. auch mit weniger als 10 Unterschriften) wieder abgeben. Unterschreiben können alle Bergisch Gladbacher Bürger (Deutsche und Staatsangehörige der EU-Mitgliedstaaten, die 16 Jahre alt sind und mindestens seit 16 Tagen in Bergisch Gladbach mit ihrem Hauptwohnsitz gemeldet sind).

Die Begründung für das Bürgerbegehren

Von der Stadtverwaltung wird derzeit die zukünftige Schulentwicklung in Bergisch Gladbach und die mögliche Schließung bzw. Verlagerung von Schulstandorten geprüft, dies insbesondere vor dem Hintergrund rückläufiger Geburtenzahlen und notwendiger Haushaltseinsparungen. Eine bisher von der Verwaltung favorisierte Variante umfasst die Zusammenlegung der Haupt- und Realschulen Kleefeld und Ahornweg am Standort Ahornweg. Das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium könnte dann in das Gebäude am Kleefeld verlegt werden, um dauerhaft Unterhalts- und Sanierungskosten am Standort Reuterstraße einsparen zu können.

Wir möchten für unsere Kinder beste Bildungsmöglichkeiten! Deshalb sind wir der Auffassung, dass das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium an seinem bisherigen Standort an der Reuterstraße erhalten bleiben muss,

  • da dort das bestehende Raum- und Freiflächenangebot optimale pädagogische Bedingungen bietet,
  • da der Standort gut angenommen ist und verkehrstechnisch günstig liegt (innenstadtnahe Lage, gute Verkehrsanbindung zu S-Bahn und Busbahnhof),
  • da die Nachbarschaft zu Musikschule, Turnerschaft und Belkaw-Arena vielfältige Möglichkeiten bietet,
  • da bereits millionenschwere Investitionen in das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium getätigt wurden (z.B. neue naturwissenschaftliche Räume, Neubau eines zusätzlichen Schultraktes, Mensa/Cafeteria, Aufenthaltsräume, Turnhallen).

Das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium ist sanierungsbedürftig. Zum Beispiel der dringend notwendige Austausch der Fenster inklusive Sanierung der Außenfassade erfordert aus unserer Sicht eine kurzfristige Umsetzung. So sollte mit ersten Sanierungsmaßnahmen 2013 begonnen werden, um die Rahmenbedingungen für Schüler/innen und Lehrer/innen stetig zu verbessern.

Kostenschätzung der Verwaltung:

1. Sanierungskosten
Die Kosten für die Sanierung des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums wurden im Auftrag der Stadt von einem Architekturbüro auf 12 Millionen Euro geschätzt (Kostenstand 2011 ohne Baupreissteigerung inkl. Nebenkosten und Mehrwertsteuer). In den im Sanierungskonzept ermittelten Kosten sind noch keine Kosten für die Auslagerung der Schüler während der Bauphase, z.B. in Containern, enthalten. Diese Kosten lassen sich vor einer konkreten Bauabschnittsplanung noch nicht näher beziffern. Als Beispiel kann vergleichsweise der Kostenansatz für die Containerlösung der PCB Sanierung in drei Bauabschnitten am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium über 700.000,- Euro dienen.

2. Jährliche Aufwendungen
Der Erhalt des Schulstandorts Reuterstraße würde dazu führen, dass die für diesen Standort anfallenden jährlichen Aufwendungen nicht eingespart werden können . Es handelt sich um folgende Beträge: Personalaufwand (92.000,-€), Sachaufwand (383.000,-)€ , Abschreibungen (151.000,-€) und Zinsaufwand (337.000,-€), Summe 963.000,-€.
Hinzu kommen wie die notwendigen Sanierungskosten (vergl. Punkt 1.). In Folge dieser Investitionen (NCG an der Reuterstraße ca. 12 Millionen Euro) wird zusätzlicher Abschreibungs- und Zinsaufwand entstehen.

Schließlich entsteht ein Aufwand für die vorübergehende Unterbringung der Schülerinnen und Schüler während der Bauphase.

Schulfest am Samstag

Beim Schulfest stehen wir gerne zum persönlichen Gespräch zur Verfügung. Es wird einen Informationsstand zum Bürgerbegehren auf dem Schulhof geben, an dem Unterschriften gesammelt und weitere Auskünfte eingeholt werden können.

Zu diesem Zeitpunkt gibt es folgende interessante Programmpunkte:

  • 14.15-15.15 Uhr: Öffentliche Klavierprobe von Adrian Kurzawa (Stufe 12) in der Aula
  • 15.00 Uhr: Kunstaktion Action Painting auf dem Schulhof
  • 14.30-14.45 Uhr: Experimentalvorlesung Chemie
  • 13.00-17.00 Uhr: Lego-Kollisionswette, Bühnenprogramm, Zirkusworkshop usw.

Weitere Informationen:

Die NCGler

Hinter diesem Namen stehen Eltern, denen die Zukunft des NCG am Herzen liegt. Sie erreichen uns unter Elternvertretung@ncg-online.de

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