UPDATE/Montag 15 Uhr:

Die Kölner Mordkommission hat inzwischen die Leiche des 29-Jährigen obduziert und einen Zeugen vernommen, der sich am Sonntag beim Kölner-Stadtanzeiger gemeldet hat. „Aus ermittlungstaktischen Gründen” könne die Polizei das Ergebnis aber nicht veröffentlichen, erklärte Oberstaatsanwalt Alf Willwacher. Und weiter: “Dies ist Täterwissen und könnte den Täter warnen.“ Im Laufe des Montags sollten weitere Zeugen vernommen und die am Tatort gesichteten Spuren ausgewertet werden.

+ Anzeige +

Ob die angedachte Gedenkveranstaltung am Samstag statt finden wird ist inzwischen wieder unsicher: der Initiator hat sich inzwischen über die formalen Voraussetzung für die Anmeldung einer Kundgebung informiert und sieht sich damit überfordert. Daher wird nun nach einem anderen Initiator gesucht, der als Versammlungsleiter fungiert.

UPDATE/Montag 12 Uhr:

Das Entsetzen bei vielen Bergisch Gladbacher Bürgern über die Tötung eines 29-Jährigen am S-Bahnhof ist groß, in den sozialen Medien wie Facebook äußern viele Personen ihre Fassungslosigkeit über die brutale Tat.

Bereits am Sonntag waren Blumen am Tatort niedergelegt worden, inzwischen gibt es auch einen Aufruf zu einer informellen Gedenkveranstaltung für das Gewaltopfer – am kommenden Samstag, um 18 Uhr (Facebook-Aufruf).

Das Opfer wurde am Sonntag obduziert, doch bislang hat die Polizei keine weiteren Informationen herausgegeben.

——————————
Der ursprüngliche Bericht von Sonntag:

Eine schreckliche Bluttat in der Innenstadt von Bergisch Gladbach hat das Kultur- und Stadtfest überschattet. Dabei wurde ein 29-jähriger Bergisch Gladbacher so schwer verletzt, dass er kurze Zeit darauf im Krankenhaus starb.

Nach Angaben der Polizei bemerkte eine Frau gegen 4.20 Uhr am frühen Sonntagmorgen den stark blutenden Mann auf der Stationsstraße, vor dem Restaurant Arena. Sie alarmierte über den Notruf die Polizei und den Rettungsdienst. Der Bergisch Gladbacher hatte mehrere schwere Stichwunden erlitten, wurde notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gefahren, wo er kurz darauf verstarb.

Blumen wurden am Sonntag am Tatort niedergelegt. Die Blutspuren der schrecklichen Tat waren noch nicht entfernt.

Vermutungen, der Tat sei ein Streit zwischen Täter und Opfer in einer der beiden anliegenden Restaurants (Hexe Köbes bzw. Arena) vorausgegangen, wurden zunächst nicht bestätigt. Der Tatort befindet sich an einem der wenigen Orte in Bergisch Gladbach, die um diese Zeit tief in der Nacht noch relativ belegt sind: vor dem S-Bahnhof warten in der Regel einige Taxen, direkt neben dem Tatort liegt ein rund um die Uhr geöffneter Kiosk.

Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet und sucht dringend Zeugen die zwischen 4 Uhr und 4.20 Uhr im Bereich der Stationsstraße und der Johann-Wilhelm-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Sie werden gebeten sich mit dem zuständigen Kriminalkommissariat 11 in Verbindung zu setzen:

[poll id=”37″]

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

6 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Die Polizei hat das Opfer eindeutig identifiziert, nennt aber bislang keine Namen, noch nicht einmal Buchstaben. Daran sollten wir uns auch halten, unter Umständen müssen noch Angehörige informiert werden.

  2. Ich halte es auch für unmöglich an dieser Stelle “heimlich und leise” zu sterben oder ermordet zu werden. Ich wage auch die Behauptung, dass sich an dieser Stelle der Stadt in der Nacht und gegen Morgen, ein paar Jahre Knast tummeln. Da müssen etliche Leute mit kurzzeitigen Anfällen von Blindheit oder Taubheit geschlagen worden sein.

  3. Grade an dieser Stelle kann mir keiner glaubwürdig klar machen,dass keiner was mitbekommen hat;ich kannte ihn zwar nicht persönlich aber ich hoffe,dass die ganzen Idioten die ne falsche Aussage gemacht haben auch noch ihr fett weg bekommen