Stadt weist Vorwürfe der Linken in Sachen NCG zurück
Nachdem die Linke Bürgermeister Lutz Urbach vorgeworfen hatte, er wolle den Start der Sanierung des NCG gegen den Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses auf 2015 verschieben, meldet sich Stadtsprecher Stefan Kunze zu Wort. Die Stadtverwaltung folge dem NCG-Bürgerbegehren (Erhalt des Standortes Reuterstraße, sofortiger Beginn der Sanierung) “voll und ganz”.  Aber was die Sanierung betreffe, sei im Bürgerbegehren nur der Beginn fixiert. Das sieht die Stadtverwaltung offenbar durch die Brandschutzarbeiten, die 2013 durchgeführt werden sollen, gewährleistet. Kunze gesteht den Fraktionen in seiner Stellungnahme zu, eigene Vorschläge zu machen, doch dann müssten sie “auch sagen, welche Schulen zurückstecken müssen.“
Quelle: BLZ, Kommentar BLZ, s.a. Presseschau 8.10.2012
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Die Verwaltung veraltert
Nicht nur die Kreisverwaltung, sondern auch die Stadtverwaltung Bergisch Gladbach hat mit einer Überalterung ihrer Belegschaft zu kämpfen. Bis 2030 werden 53 Prozent aller jetzigen Bediensteten (577 Personen) in den Ruhestand gegangen sein werden. Gleichzeitig fehlt es an Nachwuchs.
Quelle: KSTA

Stadt denkt über weitere Veränderungen der geplanten Marktgalerie nach
Stadtbaurat Stephan Schmickler will die Kritik der Bürgerversammlung vergangene Woche an der geplanten Marktgalerie in Bensberg aufnehmen und denkt über Varianten nach. Nach seiner Einschätzung wird die neue Lösung für die Anlieferung über den Markt weitgehend akzeptiert.  Bei der Forderung nach einer Tiefgarage (statt der zwei geplanten Parkdecks) sieht er wenig Spielraum, weil die Kunden dies nicht wünschten und der Bensberger Fels das verhindere. Nachgedacht werden müsse jedoch über das 6. Geschoss, dass den Fernblick verstellt.  Eine Freitreppe hinauf zum Markt sei jedoch übertrieben.
Quelle: BLZ
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Bergische Köpfe

  • Fatih Sanli (20), der zuletzt bei der U21 des 1.FC Köln gespielt hatte, könnte die Offensive des zuletzt glücklosen SV Bergisch Gladbach 09 verstärken, KSTA

Weitere Berichte

  • Bürger klagen über weite Umwege aufgrund der Reparaturarbeiten an der Linie 1 der KVB, die in den Herbstferien nur bis Brück fährt, KSTA, BLZ
  • Der Rheinisch-Bergische Kreis wirbt gemeinsam mit der Region Köln/Bonn auf der Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen “Expo Real” in München um Investoren, BLZ
  • Ein Drittel der Schlecker-Mitarbeiterinnen in der Region haben wieder einen Job, KSTA
  • Schüler des Berufskollegs Kaufmännische Schulen informieren sich bei Zeitzeugen über das DDR-Regime, KSTA

Die lieben Nachbarn

  • Odenthal: Rainer Imhorst überrascht Waschbären, der gerade anfängt, sein Dach abzudecken, BLZ
  • Leichlingen: Landhaus Lorenzet in Neuenhof, an der Landesstraße 294 zwischen Hilgen und Witzhelden, muss nach 40 Jahren aufgeben und ist geschlossen, KSTA

Das bringt der Tag (und der Rest der Woche)

  • Herbstferienaktion: Montag bis Freitag, 10 bis 14 Uhr: Poetry Slam Workshop im Jugendkulturzentrum Q1 an der Gnadenkirche
  • Dienstag, 15 Uhr: Autoren lesen Kurzgeschichten aus dem Buch “Nenn mich nicht Oma”, Refrather Treff, Steinbreche 30
  • Dienstag, 19 Uhr: Literaturklub “Nachlese” bespricht “Malibu” von Leon de Winter, Progymnasium Bensberg
  • Mittwoch, 11 bis 16 Uhr: Origami-Tag im LVR-Industriemuseum Alte Dombach
  • Mittwoch, 19.30 Uhr: Der Film-Video-Club Bergisch Gladbach lädt zum Stammtisch in den Gronauer Tannenhof
  • Samstag, 14 Uhr: Der SV 09 spielt in der 1. Runde des Mittelrheinpokals gegen Victoria Köln, Flughafenstadion Höhenhaus, Einladung bei Facebook
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1 Kommentar

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  1. Bürgerbegehren ist Angelegenheit des Stadtrats geworden

    Mit Überraschung musste ich lesen, das DIE LINKE./BfBB eine Durchführung eines Bürgerentscheids fordern würde. In Artikel der BLZ wird der Eindruck erweckt, DIE LINKE./BfBB wolle das Bürgerbegehren “kapern”.

    Tatsächlich ist es Ziel eines Bürgerbegehrens einen Entscheid des Stadtrats im Sinne der Unterschriftenlisten zu erreichen. Wenn der Rat einem Bürgerbegehren nicht folgen sollte, wäre die Konsequenz ein Bürgerentscheid, wie es der Gesetzgeber vorsieht. Ich selbst kenne als Antragsteller des Bürgerentscheids zum Cross-Border-Leasing im Jahr 2003 diesen Mechanismus. Natürlich entscheiden nur die drei Antragsteller über das Vorgehen, wenn ihre Begehren abgelehnt werden sollte.

    DIE LINKE. und die BfBB haben sich zu keinem Zeitpunkt in Angelegenheiten der Bürgerinitiative eingemischt. Jetzt aber liegt ihr Anliegen den Ratsfraktionen zur Beschlussfassung vor und man erwartet von den Parteien eine Stellungnahme. Der Pressesprecher der Stadt hat eine merkwürdige Auffassung von Demokratie, wenn er den Ratsfraktionen absprechen möchte sich in Anträge, die dem Rat zur Beschlussfassung vorliegen, nicht “einmischen” zu dürfen. DIE LINKE./BfBB nimmt ihre Aufgabe wahr, mischt sich ein und kritisiert die Aussagen des Bürgermeisters zum Sanierungsbeginn.

    Die Opposition hat in den vergangen Jahren mehrere seriöse Vorschläge für die Finanzierung der Sanierungen der Schulen gemacht. Wenn der Stadtrat mehrheitlich dem Bürgerbegehren für ein Sanierungsbeginn des NCG für 2013 zustimmt, ist die Erstellung eines Finanzierungs- und Sanierungskonzept 2013 Aufgabe der Stadtverwaltung, denn sie werden dafür bezahlt, dass sie die Mehrheitsbeschlüsse des Rates umsetzen.