Ich mag die Zeit, in der er den dunklen Nachmittagen in der Stadt mit seinen bunten Buden und den verführerischen Düften etwas gemütliches verleiht. Andererseits bietet er jedes Jahr weniger Attraktionen, jedes Jahr fehlt ein altbekannter Stand ganz oder ein anderer hat sich um die Hälfte verkleinert.

Wenn man etwas genauer hinschaut sind reichlich Besucher da, die sich die Stände anschauen, aber wirklich etwas kaufen tut kaum einer. An den “Futterstellen” ist aber reichlich zu tun. Auch die Glühweinstände sind nicht umsonst aufgebaut.

In diesem Jahr war ich im dunkeln dort, um ein bisschen mit der Kamera zu spielen und zu üben. Dabei sind ein paar ganz gute Fotos entstanden.

Wie hier der Blick von der Paffrather Straße. Glück gehabt, dass im Moment des Auslösens mal kein Bus um die Ecke kam. Verkehr gab es nämlich reichlich. Wenn ich meine Meinung zu dieser gelben Scheußlichkeit dort unten sage, mach ich mich wahrscheinlich unbeliebt. Also sag ich die nicht.

Zuerst bin ich außen rum gelaufen und kam dann vom Forum aus auf den Platz.

Der Blick von der Treppe des Bergischen Löwen ist nicht so berauschend. Man kann da nicht hoch genug hinaufsteigen.

Hinein in den Kreis der aufgebauten Hütten.

Und ein bisschen rundherum.

Nicht gestochen scharf, aber man kann in der Kugel die Kirche, “den Bock” und das Rathaus erkennen. Da es gespiegelt ist in der Reihenfolge von links nach rechts.

Im hellen sieht man dann das “Elend” der Aussteller. Neu ist ein Stand mit Kleinigkeiten zum “romantischen Wohnen”, alles ziemlich hell bis weiß gehalten, mit Dingen, die man nicht wirklich braucht. Während der Edelsteinstand ganz aufgegeben hat, wurde dieser Sternestand nur auf eine Hütte reduziert.

Die Kundschaft ist spärlich.

Der Reibekuchenstand und die “Fressmeile” haben um die Mittagszeit gut zu tun.

Das Kinderkarussell dreht sich.

Ich habe mir in jedem Jahr an irgendeinem Stand eine Kleinigkeit gekauft. Dieses Mal hier, eine steinerne Katze mit Löffelohren und -füßen. Ich mag diese Figuren.

Und in jedem Jahr esse ich dort ein Backfischbrötchen, Reibekuchen und ein Brötchen mit Spießbraten. Als ich im dunkeln unten war, hab ich meinen Hunger allerdings wieder nach Hause geschoben, weil mir die Stände zu voll und die Warteschlangen zu lang waren.

Weitere Informationen:

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.