Liebe Leserin, lieber Leser,

2021 war ein hartes Jahr. Ein Jahr, in dem wir Sie schnell und zuverlässig informiert haben. Zu Corona, zur Lokalpolitik und zu anderen wichtigen Themen. 

Ein Jahr, in dem wir Sie unterhalten haben, mit dem #Kulturkurier, großen Geschichten, eindrucksvollen Panoramatouren, Serien und tollen Fotos.

Ein Jahr, in dem wir uns für die lokale Kultur, für die Gastronomie sowie den Handel eingesetzt und immer wieder klar Position bezogen haben.

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januarsonne

Raureif auf Wiesen,

wie Lametta am Rand.

Silberdunstriesen

die Sonne erfand.

.

Pferdefiguren,

struppig das Fell.

An den Hängen kaum Spuren,

im Gegenlicht hell.

.

Nichtfarbe noch hält

insgesamt in den Bäumen

mit Ästen die Welt,

die den Sommer noch träumen.

.

Aus Schornsteinen steigt

weißer dicklicher Dampf,

und Gefrorenes zeigt

noch Hufspurenkampf.

.

Wo eben die Wege,

hat geschmolzenes Eis

Kristallmusterstege

gebildet mit Fleiß.

.

Vereinzelt noch decken,

verharscht und verfroren,

die Felder Schneeflecken,

in Winkeln verloren.

.

Kastanien treiben

schon Knospen mit Saft,

wolln nicht länger verbleiben

mit nutzloser Kraft.

.

Maisstoppeln gleißen

wie silberne Räume,

ihre Lichter verheißen

uns südliche Träume.

Engelbert M. Müller

ist pensionierter Lehrer, Mitglied von Wort und Kunst, Verfasser von "Der letzte Lehrer"

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2 Kommentare

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  1. Eine schöne Impression ist das. Allerdings wurde sie jetzt vom Schnee überdeckt. Aber auch der wird in einiger Zeit geschmolzen sein.