In 2008 stürzte ein Baum um. Quer über den Mutzbach und über den Weg lag er. Drum herumzugehen war schwierig, man hätte ein Buschmesser gebraucht. Ziemlich schnell wurde darum ein Stück aus dem Stamm herausgesägt und der Weg war wieder begehbar.

Dieses Foto ist vom 31.12.2008. Da war das BamBam mal gerade 13 Tage bei mir und 10 Monate alt.

Am 2.1.2009 – die gleiche Stelle von der anderen Seite aufgenommen. Das linke Stück Stamm liegt noch über dem Bach.

30.1.2011 – Auf dem dicken Stamm sitzt ein inzwischen erwachsenes BamBam.

12.6.2011 – Der Stamm mit dem Wurzelstück ist in den Bach gefallen und ein Stückchen vom Weg runtergerutscht.

Lange Zeit passierte nicht viel. Minimale Veränderungen, ganz langsames Tieferrutschen des Teils der im Bach liegt. Das Wasser kann immer noch unter dem Stamm hindurchfließen.

Etwas mehr als 1 Jahr später hat der Bach den Weg angefressen. Am 30.8.2012 liegt der ganze Wurzelteil im Bach und das Wasser beginnt, sich seinen Weg drum herum zu suchen.

Jetzt geht es zügig voran. Der Weg wird immer schmaler, das Wasser unterwandert ihn und er bricht immer schneller weg. Es wird schmal und am 15.1.2013 muss man schon aufpassen, dass man im Schnee nicht abrutscht. Irgend jemand hat versucht, die Böschung zum Weg mit Astwerk zu sichern.

25.1.2013 – Noch mehr Schnee, noch mehr Gefahr für Spaziergänger, der Stamm links beginnt zu stören.

Um diese Zeit herum muss der Stamm vom Weg aber beiseite geräumt worden sein. Denn am 11.2.2013, als ich mit Bekannten und Hunden eine Wanderung gemacht habe, war der Weg wieder frei begehbar. Aber der Bach knabbert nicht mehr am Weg. Der provisorische Schutz funktioniert.

Der Stamm liegt feste im Bach, das Wasser staut sich und hat einen Weg auf der Rückseite des Wurzelwerkes gefunden. Im vorderen Bereich fließt so gut wie nichts. Nur ein winziges Rinnsal stürzt sich zwischen angetriebenem Holz und Blattwerk unter den Stamm.

15.2.2013

Um den Wurzelballen herum kommt der Bach geflossen und fällt über einen kleinen Damm in sein altes Bachbett.

Der dicke Stamm auf dem wir Kunststückchen gemacht haben, liegt auf der Seite im Gestrüpp und wird dort langsam aber sicher verrotten.

Der Weg ist wieder gefahrlos zu begehen.

Ich bin gespannt, was der Bach nun mit dem ganzen Treibgut und dem dicken Stamm machen wird. Oder ob die Stelle vielleicht im Frühjahr vom Wupperverband repariert wird. Man wird sehen. Ich werde es im Auge behalten.

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Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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