Der Hauptausschuss hat auf Antrag der CDU bereits einstimmig entschieden, die beschlossene Kürzung des Zuschusses für das Bürgerhaus Bergischer Löwe um 90.000 Euro wieder zurückzunehmen – und so den Tod der Einrichtung zu verhindern. Am kommenden Dienstag soll der Stadtrat endgültig über den Haushalt 2013 entscheiden.

Doch nun reklamiert die SPD die Urheberschaft für die Rettung des Löwen – und schlägt vor, einen Gesprächskreis Kulturpolitik einzurichten. Und zwar noch bevor der Haushalt verabschiedet wird.

Wir dokumentieren die Stellungnahme der SPD im Wortlaut:
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In den Sitzungen des Bildungsausschusses vom 20.September 2012, 24. Januar 2013, am 23. April 2013, sowie am 2. Juli 2013 und 3. Dezember 2013 hat Dr. Wolfgang Miege, Vorsitzender, davor gewarnt, den Zuschuss zum Theaterprogramm um 90.000 € zu kürzen. Logische Folge der geplanten Kürzungen wäre das endgültige Aus für ein eigenständiges Theaterprogramm in Bergisch Gladbach.

Die Presse (KSTA) titelte entsprechend am 26. September 2013: „Miege protestiert gegen Kürzung“; die BLZ am 3. Juni 2013: „Miege schämt sich für das Theater“. Am 4. Juli 2013 schreibt der KSTA: „Miege: Ein Trauerspiel in mehreren Akten“.

Nun aber erwacht kurz vor Toresschluss die CDU, begreift die Konsequenzen der eigenen Politik und Frau Bischoff (CDU) stellt sich als Retterin des „Löwen“ dar.

Dazu Dr. Wolfgang Miege:

Ich mache seit Jahren auf diese kulturpolitisch gefährliche Entwicklung aufmerksam. Ich  habe die CDU immer wieder gemahnt, die Folgen zu bedenken. Die Rasenmähermethode von CDU und Bürgermeister haben klare Konsequenzen. Die SPD ist nicht bereit den Bergischen Löwen und seine vielen Theaterbesucher jeden Alters aufzugeben. Wir sind bereit, bessere Lösungen zu erarbeiten.“

Die SPD Fraktion in Bergisch Gladbach schlägt deshalb vor einen Gesprächskreis „Kulturpolitik“ zu installieren und noch vor der Verabschiedung des Haushaltes zu neuen Lösungen zu kommen.
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