Im Herbst hatte ich begonnen, diesen Weg zu wandern. Da das BamBam ein Trödelbär ist, haben wir nur die Hälfte geschafft und die Wanderung am Haus Hardt abgebrochen. Die Wanderung im Herbst war bestimmt von leuchtenden Herbstfarben. Der zweite Teil jetzt war grün in allen Schattierungen.

Wir sind mit einem Bus Richtung Bensberg gefahren, an der Haltestelle “An den Braken” ausgestiegen, über die Straße zur Grube Cox gegangen und an derem oberen Rand entlang, praktisch immer geradeaus, bis zum Haus Hardt gewandert. Ich hatte damit gerechnet, dass ich für den Hund dort im Wald kein Wasser brauchen würde, und für ihn nichts mitgenommen. Aber alle die zahlreichen kleinen Wasserläufte waren ausgetrocknet und der Hund brauchte Wasser, nachdem er sich mit einem Kumpel völlig ausgepowert hatte. Nach dem Wassertanken suchten wir dann unsere Markierung mit der 13 und nahmen die Wanderung wieder auf.

Der Weg am oberen Rand der Grube Cox.
links gings weiter
Ein Aussichtspunkt, dessen Aussicht aber völlig zugewachsen ist.
Da hat jemand auf die Infotafel geschossen! Nicht zu glauben, aber wahr.
Die zugewachsene Aussicht auf einen der Seen.
Hier verlässt der Weg die Grube
und führt zum Haus Hardt.
Auch heir werden in großem Rahmen Bäume gefällt.
Dem Hauptweg folgend muss man hier rechts weitergehen.
In dieses dunkle Loch hinein.
Dann ist man bald am Ziel.

Nachdem wir dort Wasser getankt hatten mussten wir ein Stück auf dem gleichen Weg wieder zurückgehen. Der Abzweig des Bensberger Schlossweges war nur sehr schwer zu finden, weil dort auch viele Bäume geschlagen worden waren. Vermutlich auch der, an dem die Wegmarkierung war. Zum Glück ist die rot und leuchtet einem immer von weitem schon entgegen. Darum konnte ich sie rechts im Wald winken sehen: “Huhu, ich bin hier!” Das war aber die einzige Stelle, an der der Verlauf des Weges nicht deutlich zu erkennen war.

Hier hinter der Fichte rechts biegt der Wanderweg ab. Das ist derzeit wirklich an gar nichts zu erkennen.
Der Weg ist von schweren Maschinen auch sehr kaputt.
Ohne die Markierung wäre ich hier nicht hineingegangen.
Aber wir waren richtig.
Hier habe ich auch suchen müssen, ob wir rechts oder links weitergenen mussten.
Zum Glück folgten die Markierungen hier in kurzen Abständen, so dass man also ganz schnell merkte, ob man richtig war oder nicht.
Durch den Wald schimmrn die Häuser von Kaltenbroich.

Kaltenbroich liegt mitten im Stadtgebiet am Ende der Welt. Idylle pur. Ich habe ein bisschen mit einer Frau geplaudert. Man müsse sich das Leben entsprechend organisieren, sagte sie, denn man könne nich mal eben schnell etwas vergessenes holen. Aber sie wolle dort nicht weg. Hier nun ein paar Fotos von der Infotafel, vom Dorfbrunnen und Motive aus dem Dorf.

Der Wanderweg folgt nun der Straße entlang an Obstwiesen und Weiden.
Hier wurde ein Osterlager vorbereitet
mit Tipis und Zelten.
Milchtankstelle in Oberlerbach.
Hier geht es links weiter bis zum Schloss Lerbach
Erster Blick auf das Schloss
Idylle an einer stark befahrenen Landstraße.
Der Wanderweg neben der Straße.
Aus zwei…
mach eins.
Wohnhaus auf dem Gelände des Schlosses.
Eingang in den Schlosspark

Wir haben uns dort nur eine Bank gesucht, um unser Picknick zu machen. Der Schlosspark hat wunderschönen alten Baumbestand und ein paar Skulpturen. Es lohnt sich, dort eine Runde zu drehen, aber wir haben das an dem Tag nicht getan.

Auf dem See.
eine der Skulpturen
Blick auf das Schloss.

Nach der Picknickpause gingen wir zurück zur Straße und folgten ihr weiter Richtung Bergisch Gladach, bis zu diesem Wegekreuz. Gegenüber dem Kreuz konnten wir die Straße verlassen, der Wanderweg führt hier wieder in den Wald.

Man kann dem Bensberger Schlossweg nun folgen, bis er wieder in Bensberg ankommt. Wenn man sich aber ein bisschen auskennt, kann man irgendwo rechts abbiegen und einen Weg zurück zur Grube Cox finden. BamBam und ich haben das getan, weil es für unseren Heimweg mit dem Bus günstiger ist. Darum zum Schluss noch ein paar Eindrücke von den Seen, auf deren Oberfläche sich schon die Weidensamen sammeln und eine Schicht ablagern.

Auf unserer Wanderkarte gab es einen Stelle die als “Grube Blücher” bezeichnet wurde. Die haben wir aber nicht gefunden. Alles in allem hatten wir wieder einen schönen Tag und sind beide auf unsere Kosten gekommen.

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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