Eigentlich wollte ich mit dem Hund zum Mantrailing. Das wurde aber kurzfristig abgesagt. Nun suchte ich eine alternative Beschäftigung und fand im Internet den “Bensberger Schlossweg”. Hinter dem Link verbirgt sich auch eine kleine Karte, auf der man den Verlauf des Wanderweges erkennen kann. Die hab ich mir vorsichtshalber ausgedruckt, und das war gut so. (Eine weiter Karte mit ausführlicher Beschreibung gibt es beim Bergischen Wanderland.)

Der Weg ist eigentlich in beide Richtungen gut ausgezeichnet, da kann man nicht meckern. Trotzdem war ich an einer oder zwei Stellen mit der Karte sicherer. Egal von wo man kommt, man findet die richtige Richtung. Lediglich in der Bensberger Innenstadt hab ich die Beschilderung verloren, aber da kennt man sich aus.

Wer dennoch die Orientierung verliert, dem hilft die Aussage, dass man danach fast bis Moitzfeld an der Wipperfürther Straße (L289) entlang laufen muss. Das hat keinen Spaß gemacht aber dieses Stück ist der einzige unerfreuliche Wegteil. Denn dort rauscht der Verkehr fast wie auf der Autobahn. Und nicht zu wissen, wo und wann ich nun endlich abbiegen konnte, machte mich etwas ungehalten. Zumal man auf der linken Seite wunderbar in ein schönes Tal hinuntergucken konnte, wo ich eindeutig lieber gegangen wäre. Die Beschilderung leuchtete mir auf der ganzen Strecke immer schon von weitem entgegen. Und im weiteren Verlauf wurden das BamBam und ich für dieses hässliche Stück Straße großzügig entschädigt.

Wir sind nicht den ganzen Weg gegangen. Der Hund ist ein Trödelbär und ich guck ständig in der Gegend herum und fotografiere. Wir schaffen im Schnitt zwei km in der Stunde. Weil ich das alles weiß, sind wir bis zur Haltestelle “Milchborntal”, gegenüber der Gaststätte “Kaisersch Baach” mit dem Bus gefahren, dann durch die kleinen Staßen im Milchborntal hinauf zum Schloss gekraxelt. Dort fanden wir an der Schlossmauer die ersten roten Hinweisschilder mit der 13.

Mein Tagesplan war, bis zum Naturfreundehaus Hardt zu gehen, was sich auch als ausreichend erwies. Der Weg führt dort vorbei, man muss es nicht suchen, oder den Weg verlassen und es ist bekannt als schöner Pausenort mit leckerem Kuchen und Kaffee zu günstigen Preisen. Man kann auch Warmes dort bekommen, daber das habe ich selbst noch nicht ausprobiert.

Wer mag, darf uns also jetzt auf die Fotostrecke folgen, die natürlich am Bensberger Schloss beginnt.

Es gibt Kunst im Schlosshof, aber ich habe beschlossen, dazu nichts zu sagen. Sie spricht mich an, aber nicht positiv. Da das aber bekanntlich Geschmacksache ist, zeige ich sie nur und auch nicht zuviel davon. Wer mehr sehen will, kann das Schloss ja besuchen.

Bei gutem Wetter hat man vom Schloss aus vermutlich eine sehr weite Sicht. Als ich dort stand, war der Himmel und die Ferne total verhangen und ließen eher an Regen denken, aber es blieb den ganzen Tag trocken.

Richtung Bergisch Gladbach dominieren die Industriegebiete.
Richtung Köln, heute mal ohne Dom
In dieser Richtung vermute ich das Siebengebirge
“Manhattan”
Der Bergfried und Thomas-Morus-Akademie.
Sankt Nikolauskirche
Ansicht aus dem Milchborntal
Blick vom Schloss

Danach führte der Weg in den alten Ortskern von Bensberg und zum Rathaus.

Der Neubau des Hotel Malerwinkel
Aber die alten Fachwerkhäuser …
… gehören auch dazu.

Der Bergfried und das Rathaus Bensberg werden bei Wikipedia besser beschrieben, als ich das jemals könnte. Darum soll der Link hier genügen.

Die rückwärtige Ansicht vom Schloss
Der Schlosspark mit Seniorenresidenzen.
Der Blick hinunter ins Tal, während wir an der Straße entlang wanderten.
Hier wurden wir endlich von der Staße erlöst.

Der zweite Teil führt dann endlich durch den Wald.

Wird fortgesetzt.

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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