Aktualisierung 27.4.2014: Polizei meldet ersten Fahndungserfolg

Bei der Suche nach Verantwortlichen für den starken Anstieg für die Zahl der Kellereinbrüche in Bergisch Gladbach meldet die Polizei einen ersten Erfolg. In der Nacht auf Samstag ware in Anwohner des Gerhart-Hauptmann-Platzes auf drei verdächtige Männer in den Gärten verschiedener Mehrfamilienhäuser aufmerksam geworden und alarmierte die Polizei.

Die Polizei konnte zunächst einen 26-Jährigen aus Bergisch Gladbach festnehmen, kurz darauf einen 39-jährigen aus Lüdenscheid und einen 27-jähriger Bergisch Gladbacher. Bei den Männern wurde Einbruchswerkzeug, Drogen und Diebesgut sichergestellt. Die drei Männer kommen laut Angaben der Polizei als Täter für Kelleraufbrüche in den vergangenen Monaten infrage.

Der ursprüngliche Beitrag vom 25.4.2014: Keller für Einbrecher immer attraktiver

Wir dokumentieren die Presseinformation der Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises:

Stark steigende Fallzahlen im  Bereich von Kelleraufbrüchen beschäftigen zurzeit die Ermittler der Kreispolizei RheinBerg. Während in den vergangenen Jahren immer etwa 100 derartige Straftaten registriert wurden, müssen wir feststellen,  dass es in diesem Jahr bereits 124 Kelleraufbrüche gab. Gerade im laufenden Monat April sind die Fallzahlen weiter stark gestiegen.

Örtlicher Schwerpunkt ist im Kreisgebiet eindeutig Bergisch Gladbach. Bezogen auf die 124 Taten, ereigneten sich allein in Bergisch Gladbach 96. Daneben waren Leichlingen (9), Rösrath (9), Kürten (3), Wermelskirchen (1), Burscheid (5) und Odenthal (1)  betroffen. Lediglich Overath blieb bisher verschont.

Die unbekannten Täter interessieren sich ganz überwiegend für Kellerräume in Mehrfamilienhäusern. Hierzu hebeln sie die Haustüren derartiger Objekte auf oder manipulieren auf andere Art die Schließmechanismen. Diese Einbrecher nutzen aber auch günstige Gelegenheiten, wenn zum Beispiel Bewohner gerade ihren Hausflur verlassen oder finden Türen vor, die sie nur aufdrücken müssen, weil Türschnapper entriegelt sind. Nach Betreten der Hausflure geht es dann sofort in den Kellerbereich, wo Verschläge oder Türen auf verschiedene Arten aufgebrochen werden. Die Tatbeute ist in aller Regel geringwertig. Oft ziehen die Täter auch völlig ohne Beute wieder ab.

Leider gibt es bisher kaum Täterhinweise. Am Dienstagmorgen (22.04.2014) allerdings wurde die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses am Lohplatz kurz vor 04.00 Uhr durch Geräusche aus dem Keller wach. Durch Zufall sah sie durch den Türspion ihrer Wohnung im Treppenhaus zwei unbekannte Männer, die den Kellerbereich gerade verließen. Leider blieb auch deren Beschreibung vage: Zwei junge Männer, schlank, dunkel gekleidet. Später stellte sich heraus, dass die Männer die Haustüre und danach drei Kellerverschläge aufgehebelt hatten; entwendet wurde allerdings nichts.

Die Kreispolizei bittet in Fällen verdächtiger Beobachtungen immer und sofort die Polizei über den kostenfreien Notruf 110 zu informieren.

Unser Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz empfiehlt  Bewohnern in Mehrfamilienhäusern generell folgendes Vorgehen:

  • Haustüren immer ins Schloss ziehen und Schnapper nie entriegeln (Beachte: Haustüren dürfen aus Brandschutzgründen nie abgeschlossen werden)!
  • Besondere Zugangstüren zu Kellergeschossen verschließen!
  • Kellerräume oder -verschläge mit in der Mauer verankerten Scharnieren ausstatten und mit hochwertigen Vorhängeschlössern sichern!
  • Niemals wertvolle Gegenstände in Kellerräumen lagern!

Für entsprechende Nachfragen stehen Fachleute der Kriminalprävention unter den Telefonnummern 02202 205-431 oder -434 bereit.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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