Georg Becker bei der Arbeit

Zur Erinnerung: Georg Becker ist der Künstler, der den Hängeschnurbaum bearbeitet und zu einem Kunstwerk gestaltet hat. Ich hab darüber berichtet. Als ich per E-Mail eine Einladung bekam, mit ihm nach Erftstadt zu fahren, wo er gerade eine Skulptur aus dem Stamm einer 100jährigen Eiche geschaffen hat, habe ich mich darüber sehr gefreut. Das BamBam dürfe auch mit. Darum hab ich sofort zugesagt, am Freitag ging es los.

Seine Skulptur steht dort im Gesundheitsgarten, der dem Krankenhaus Frauenthal angegliedert ist. Die Internetseite des Gesundheitsgartens bietet umfassende Information, dass ich mir das hier  sparen möchte, weil es den Rahmen sprengt. In diesem Gesundheitsgarten findet aber gerade folgendes Event statt: Vom 16. – 29. August findet ein Skulpturensymposion im Gesundheitsgarten statt, täglich ab 10 Uhr.

Während dieser Zeit werden die beteiligten sieben Künstler und eine Künstlergruppe auf dem Gartengelände ihre Skulpturen öffentlich abschließend bearbeiten. Dabei freuen sie sich über Ihren Besuch und sind offen für Gespräche.

Die feierliche Eröffnung findet im Rahmen der Erftstädter Kulturzeit im Gesundheitsgarten statt, und zwar am Samstag, 30. August 2014, 11:00 Uhr. Nach einem Rundgang bittet der Vorstand zu einem Empfang in der Cafeteria des Altenheims. Dort wird die Jury auch die Peisverleihung vornehmen.

Das war also der Anlass, weshalb Herr Becker sich derzeit oft dort aufhält und er mich mitnehmen konnte. Seine Skulptur steht dort im Garten mitten auf einer Wiese und die Künstler dürfen in der Bearbeitungsphase mit dem Auto in den Garten fahren.

Der Arbeitsplatz
Das Werkzeug: Schleifmaschinen.

An der “Wäscheleine” im oberen Bild hängen Fotos von einer ähnlichen Aktion in Frankreich in 2013. Darüber gibt es Informationen auf Herrn Beckers Webseite. Die Skulptur im Gesundheitsgarten ist soweit fertig. Sie muss noch ein bisschen geschliffen und dann mit Öl imprägniert werden.

Ich habe ihm bei der Arbeit zugeschaut. Er war so vertieft, dass er gar nicht bemerkt hat, wenn ich Fotos machte. “Woran denken Sie bei dieser Arbeit?”, fragte ich ihn.  Herr Becker schüttelte als Antwort den Kopf und sagte sinngemäß: “Eigentlich an nichts. Es ist eine Art Konzentration, bei der die Gedanken aber auch frei baumeln können.”

Wo immer möglich, macht man es sich auch so bequem wie möglich.
Pausen und Schwätzchen mit anwesenden Künstlerkollegen müssen natürlich auch sein.

In der Zeit habe ich seine Skulptur genauer betrachtet und aus einer anderen Perspektive fotografiert.

Abschließend haben wir sie gegen Regen geschützt, weil sie noch nicht imprägniert ist und keine Schaden nehmen soll.

Natürlich habe ich mir auch den restlichen Garten angeschaut, schließlich haben wir uns dort ein paar Stunden aufgehalten. Darüber berichte ich an anderer Stelle. Wer die Fotos anschauen mag, darf gerne HIER klicken.

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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