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des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

15 Kommentare zu “Bürgerportal setzt Betrieb aus”

  1. Sehr geehrte Herren,
    mit großem Bedauern habe ich wahrgenommen, dass Sie das Bürgerportal iGl vorläufig eingestellt haben. Ich wünschte, Sie fänden einen Weg, diese wichtige und kritische Stimme in Bergisch Gladbach zu reaktivieren.
    Ihr
    Lothar Sütterlin

  2. Nachdem die Lokalredaktionen von Kölner Stadt-Anzeiger und BLZ vereinigt wurden – mithin nicht mehr in Konkurrenz stehen – jetzt das. Bergisch Gladbach, seit Jahresbeginn ohne das Bürgerportal, ein weiterer Verlust in unserer lokalen Berichterstattung. Sie droht auszubluten. Diese Entwicklung macht mir als langjährigem Öffentlichkeitsarbeiter Angst. Eine unabhängige und kritische Berichterstattung in Bergisch Gladbach mit dem Blick auf Rat und Verwaltung ist so wichtig wie das Atmen – unverzichtbar für unser demokratisches Gefüge. Wer gerne auf die öffentlichen Medien schimpft, sollte sich im klaren darüber sein, dass wir ohne sie am Abgrund stehen.

    Peter Schlösser

  3. Werte Redaktionskollegen,

    Was für eine bedauerliche Entwicklung – für die Demokratie in der Stadt und für Sie beide als von mir hochgeschätzte und engagierte Lokal-Redakteure. Schade, dass das Jahr in GL so beginnt.

    Jetzt hat der DuMont-Konzern und Meinungsmonopolist wieder unwidersprochen die Deutungshoheit.

    Als langjähriger WDR- und ZDF-assoziierter Medienmacher und Radikaldemokrat sage ich: Das kann es nicht sein! Da macht sich – trotz Internet – eine regionale mediale Gleichschaltung breit, wie ich sie auch im überregionalen deutschen Fernsehen und großen Medienhäusern schon längere Zeit mit Entsetzen beobachte. Dahinter steht der unsägliche Gedanke von zumeist hochbezahlten Chefredakteuren, durch ein Übermaß an Anpassung an die „Mitte“ der Gesellschaft, die eigenen Jobs zu retten – was uns dann in hinterhältiger Weise als „Kritischer Journalismus“ verkauft wird. Das wahre „journalistische“ Ergebnis solcher markttaktischen Überlegungen sind dann in zunehmendem Maße geschönte oder gar erlogene Beiträge und Kommentare über die soziale Wirklichkeit, gepaart mit der Behauptung der Unveränderlichkeit der gegenwärtigen Lebensverhältnisse.

    Ein solches System braucht mediale Korrektive – gerade weil wir in zunehmend gefährlichen Zeiten leben und Unwahrheit daher nicht leisten können. Die Wahrheit darf nicht noch mehr zur Ware werden!

    Vielleicht sollte man aus diesen und weiteren Gründen nun über ein anderes Bürgerportal-Konzept nachdenken in GL?

    So sehr ich das Bürgerportal in-gl auch schätze bzw. geschätzt habe (s.o.), es fehlte ihm m.E. doch etwas Entscheidendes: eine eigene politische Position, das Ringen um eine alternative Deutungshoheit (in Abgrenzung zum KStA), mainstream-kritisch, auch gegenüber der örlltichen Bevölkerung, in einer immer komplizierter werdenden Welt.

    Ich kann mir einen Neuanfang des GL-Bürgerportals vorstellen, bei dem der politische Diskurs um Zukunftsfragen von Stadt und Gesellschaft viel mehr in den Vordergrund rücken sollte, als es bisher der Fall war. Damit würde man sich deutlich von der ideologischen und marktwirtschaftlich-gestrigen Interpretation des Neven-Du-Mont-Konzerns abheben, der völlig erstarrt ist in seinem Denken.

    Und: wäre es nicht u.U. auch ein wirtschaftlich erträgliches Konzept für ein neues Bürgerportal, die wachsende Zahl der Unzufriedenen und Neu-nachdenklichen in und um dieses neue Portal zu sammeln? Egal ob sie aus linken, rechten oder sonstwas für Ecken kommen? Für das Neue!? ProNovo?

    Fest steht aus meiner Sicht: Ein politisches Weiter-so-wie-bisher, wie es dem KStA vorschwebt, wird es auch in Bergisch Gladbach nicht geben, auch nicht in Köln, schon weil Europa vor radikalen Brüchen steht – und damit vor Fragen, auf die wir – auch als Stadtgesellschaft GL – bisher keine überzeugenden Antworten gefunden haben. Wir haben ja noch nicht einmal die richtigen Fragen in ausreichendem Maße gestellt.

    Ich wünsche Ihnen den Mut für einen Neuaufbau des Bürgerportals. Dann könnte das begonnene Jahr doch noch ein Gutes werden.

    Herzliche und hoffnungsvolle Grüße, Peter Schran

  4. Welch bedauerliche Entwicklung –
    gleichermaßen für Ihr persönliches, wirklich großartiges Engagement,
    als auch für die allgemeine Kommunikation in unserer Stadt.

    Das Bürgerportal war ein ausgesprochen wichtiges Instrument und gab auch denen eine Stimme, die im sonstigen Medieneinerlei nicht zu Wort kamen.
    Danke dafür!

    Mit trotzdem hoffnungsvollen Grüßen
    Doro Corts

  5. Es ist sehr bedauerlich, dass Sie, lieber Herr Watzlawek und Sie, lieber Herr Schmitz-Dietsch, Ihr Internetportal schließen müssen. Besonders als Multiplikator in Sachen Kultur und Kunst war Ihre Internetseite für die Stadt wichtig. Sie haben der Kultur immer einen
    weiten Platz eingeräumt und die Bürger der Stadt über das Kulturleben informiert.
    Das werden die kulturinteressieren Bürger vermissen…schade.
    Edda Jende. Mitglied des Arbeitskreis der Künstler

  6. Rechtsradikale Stimmen werden im Bürgerportal nicht geduldet. Den Kommentar des Nutzers, der sich hinter „Alfons Hatler“ versteckt (der geklaute Name einer Filmfigur, die eindeutig an Adolf Hitler angelehnt ist), haben wir gelöscht.
    Damit Sie sich ein Bild von dem Gedankengut dieser Kreise machen können dokumentieren wir den Wortlaut:

    Wie ich es Prophezeit habe wird ein solches Portal keine Lebensdauer haben mit Linksradikalen machern hinter ihren Kulis.en. Ein Portal das einseitig alle MEINUNGEN die nicht ihrer eigenen entsprechen einfach nicht zulassen ist ein portal was GESCHLOSSEN werden muss. Ich hoffe doch sehr das iGL keinen Stand mehr in unserer schönen Gemeinde bekommt.Das Jahr fängt gut an der Linke Mob wird kleiner und kleiner. :)“

  7. Hm, das ist aber keine schöne Nachricht zum Jahresbeginn. Eigentlich sollte sich ja immer Qualität durchsetzen. Daran kann es sicher nicht gelegen haben. Vielen Dank für die umfassende, kritische und schnelle Berichterstattung. Kommt was Neues? Dann kann es doch nicht gewesen sein, oder? Sie haben doch bestimmt was in der Pipeline?

    Jörg Zbick, Unternehmenskommunikation
    Marien-Krankenhaus Bergisch Gladbach

  8. Aus Sicht der 30ooo Leser, einer derer ich bin, sehr bedauerlich.

    Aus Wirtschaftlicher Sicht sicher auch bedauerlich für den ein oder anderen Dienstleister, Handwerker oder Produktvertreiber?
    30000, mehr oder weniger gut situierte Menschen, auf einem Portal anzutreffen bzw. gezielt ansprechen zu können scheint mir eine erhebliche Chance die vielleicht die ein oder andere Bandenwerbung und damit Investition rechtfertigt?

    Mit zuversichtlichen Grüßen und den besten Wünschen fürs neue Jahr.
    jhs

  9. „Auszeit“. Eine traurige Nachricht am ersten Tag des neuen Jahres. Ich möchte hoffen können, dass diese „Auszeit“ kein endgültiges „Aus“ für das Bürgerportal bedeutet.

    Es wäre bitter, wenn in einer Stadt mit über 100 000 Einwohnern dieses wichtige Instrument im Konzert aller Medien keine Chance hätte. Ein kritisches, qualifiziertes Portal, journalistisch gut gemacht, ist
    gerade in dieser schwierigen Zeit für Bergisch Gladbach notwendig.

    Falls wir Leser und Autoren etwas tun können, lassen Sie es uns versuchen. Ich bin dabei.

    Alle guten Wünsche von Klaus Hansen

  10. Die journalistisch sehr gute Aufbereitung der verschiedenen Themen, ergänzt um die Beiträge aus dem Kreis der Leser/Bürger wird auch mir fehlen.

    Die Arbeit des Bürgerportals hat meiner Meinung nach Diskussion zwischen Bürgern und Politik zu den diversen Themen sehr unterstützt. Dass diese nun fehlen wird, könnte man als nicht so gutes Signal für die Kommunikation in Bergisch Gladbach bewerten.
    Ich kann nur hoffen, dass sich ein Modell für eine baldmögliche Fortführung finden lässt.

    Unabhängig davon danke auch ich herzlich Georg Watzlawek und Werner Schmitz-Dietsch sowie ihrem Team für die geleistete Arbeit.

  11. Sehr geehrter Herr Watzlawek, sehr geehrter Herr Schmitz-Dietsch,
    ähnlich wie meine Vorredner empfinde ich großes Bedauern über die Nachricht, dass Sie den Betrieb des Bürgerportales eingefroren haben. Sie waren in den letzten Jahren in vieler Hinsicht von unschätzbarem Wert für Bergisch Gladbach. Neben den vielen Informationen, die Sie weitergegeben haben und die auf anderem Weg vermutlich nicht oder zumindest nur schwer an den Mann und die Frau gekommen waren, war Ihr Bürgerportal auf verschiedenen Ebenen eine Plattform, auch einmal selbst journalistisch tätig zu werden. Ich danke Ihnen persönlich für die Hilfe bei der Berichterstattung über das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in den vergangenen Jahren. Auch diese Möglichkeit, die Aktivitäten der Schulgemeinschaft einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen, wird uns sehr fehlen.
    Ich hoffe sehr, dass Sie einen Weg finden, Ihre Arbeit fortzusetzen.

    Herzliche Grüße und trotz allem ein gutes Neues Jahr

    Jörg Schmitter

  12. Sehr bedauerlich. Ich war selbst auch noch kein Abonnent. Wie viele Abos fehlten denn?

  13. Lieber Herr Watzlawek, lieber Herr Schmitz-Dietsch,
    ich empfinde nun diesen Neujahrsbeginn als mittlere Katastrophe, weil die Einstellung des Bürgerportals in vielfacher Hinsicht äußerst bedauerlich ist. Das Bürgerportal gab vielen Menschen in Bergisch Gladbach, die bis dahin keine Stimme hatten, eine Möglichkeit, sich zu artikulieren, an einer Stelle, die man wahrhaft als unabhängig bezeichnen konnte, entweder als Bürgerreporter oder als Kommentator. Und oft gelang es, Reaktionen oder sogar Dialoge mit den Politikern unserer Stadt zu bewirken, also das, was eine Demokratie unbedingt braucht, soll sie nicht in reiner Parteipolitik vor sich hin schmoren. Von der schönen Möglichkeit, sich schnell über die kommunale Tagespolitik zu informieren, ganz zu schweigen. Zusätzlich konnten auch alle Etablierten hier erscheinen, so dass sich tatsächlich ein Forum für alle ergab. Bewundernswert war auch die Vielfalt der Beiträge, die sich hier versammelten, ein wirkliches Spektrum des Lebens in unserer Stadt. Wir sollten alles daran setzen, das Bürgerportal zu erhalten. Wenn eine Initiative benötigt und gewünscht wird, ich bin dabei.
    Mit herzlichen und zunächst traurigen Grüßen,
    Engelbert Manfred Müller
    Engelbert Manfred Müller

  14. Sehr, sehr schade!

    Ich war ja als Bürgerreporter fast von der ersten Stunde mit dabei und es hat mir nicht nur Spaß gemacht, es hat auch mein Selbstbewusstsein gestärkt und mich mutiger im Umgang mit fremden Menschen gemacht. Ganz abgesehen davon, dass ich viele nette und interessante Menschen kennenlernen durfte.

    Mir werdet ihr auch fehlen. Der Newsletter war immer das Erste, was ich beim Morgenkaffee gelesen habe, wie andere die Tageszeitung und ich hoffe, dass es irgendwann wieder aufleben kann.

  15. Hut ab für die Leistung die Sie, Herr Watzlawek, und Sie, Herr Schmitz-Dietsch, in den letzten Jahren – in Ihrer Berichterstattung für die Bereiche Politik, Soziales, Kunst und Kultur- in Bergisch Gladbach und für die Menschen in Bergisch Gladbach erbracht haben!
    Sie werden fehlen, aber vielleicht sehen und hören wir doch eines Tages – nach der Auszeit – wieder von Ihnen!?

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