Der Hängeschnurbaum in seinem Zwischendomizil, dem Park des Kulturhauses Zanders

Der Japanische Hängeschnurbaum kehrt zurück. Das über 100 jährige Prachtexemplar zierte bis Mitte letzten Jahres den Parkplatz an der Buchmühle, hatte aber in den Jahren zuvor nach und nach seine Vitalität eingebüßt. Holzbildhauer Georg Becker vereinbarte daraufhin mit der Stadtverwaltung, Stamm und Geäst künstlerisch zu bearbeiten und anschließend für das Kunstwerk einen neuen Platz im Bereich der Buchmühle zu finden.

Samstag, 27. Juni 2015 um 15.00 Uhr:
625 Jahre Papier: Ausstellung und Führung
Vernissage zur Rückkehr des Hängeschnurbaums
Kulturhaus Zanders

Seit Juli 2014 ist der Hängeschnurbaum – nun mit Säge und Schmirgel bearbeitet und geölt – im Garten des Kulturhauses Zanders „zwischengelagert“. Anfang Juli 2015 soll er an seinem künftigen festen Standort in der kleinen Grünfläche vor der Hirsch-Apotheke, Hauptstraße 245, sturm- und bruchsicher verankert werden.

Der endgültige Standort: Vor der Hirschenapotheke an der oberen Hauptstraße

Dazu haben bereits einige Vorbereitungen stattgefunden: Das Statikbüro Tragwerk, Jörg Friedrich, die Schlosserei Rymon & Carboni (Verankerung) und die H. Peuser Bau GmbH (Fundament) erklärten sich bereit, ehrenamtlich dem Projekt unter die Arme zu greifen. Ganz herzlichen Dank dafür!

So erhielt der Baum zwei Längsschnitte, in die der künftige Metallfuß eingelassen wurde, der demnächst Pflanze und Fundament dauerhaft verbindet. Dieser Fuß ist jetzt bereits angebracht und zusammen mit dem Hängeschnurbaum im Garten des Kulturhauses zu bewundern.

Jubiläum „625 Jahre Papier“

Die Rückkehr des Hängeschnurbaums in die Öffentlichkeit soll gebührend gefeiert werden: Gemeinsam mit Kulturhaus, Stadtverband Kultur und Wir für Bergisch Gladbach e.V. hat Georg Becker eine „Vernissage“ geplant, die am Samstag, dem 27. Juni um 15.00 Uhr stattfinden soll.

Lesen Sie mehr: Alle Beiträge zum Hängeschnurbaum

Anlass ist das Jubiläum „625 Jahre Papier“, das am selben Tage bundesweit und auch im Kulturhaus Zanders begangen wird. Zu bewundern ist im Garten des Kulturhauses nicht nur der Hängeschnurbaum selbst, sondern auch einige weitere Skulpturen, die aus Ästen des ursprünglichen Baumes entstanden sind; außerdem präsentiert der Künstler Fotos von der Entstehung des Kunstwerkes.

Außerdem hat sich der Musiker Guido Meißner bereit erklärt, die Vernissage mit dem Spiel auf dem Yidaki – vielen auch bekannt als Didgeridoo – mitzugestalten.

Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Rückkehr des Hängeschnurbaumes mitzufeiern!

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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