Max Bruch

Im Jahre 2013 wurde in Bergisch Gladbach mit einer Vielzahl von Veranstaltungen der 175. Geburtstag des Komponisten Max Bruch gefeiert. Das Jahr 2013 sorgte auch für eine kleine Sensation: Die Musikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Kienzle entdeckte in Frankfurt die handgeschriebene Partitur eines Streichquartetts, mit dem sich Bruch im Alter von 14 Jahren erfolgreich um ein Stipendium bei der Frankfurter Mozart-Stiftung beworben hatte.

Dieses auf dem Igeler Hof geschriebene Werk wird im Konzert des Musik und Kultur GL e.V. vom angesehenen PLEYEL QUARTETT aufgeführt. Frau Dr. Kienzle wird über ihren Fund berichten und aus Briefen, Gutachten und anderen Quellen rund um den jungen Bruch und die Mozart-Stiftung ein lebendiges Bild der Zeit zeichnen.

Programm

Max Bruch: Streichquartett c-Moll WoO (1852)

Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett G-Dur KV 80 (“Lodi-Quartett”)

Felix Mendelssohn Bartholdy: Quartett Es-Dur für zwei Violinen, Viola und Violoncello op. 12

Termin: Sonntag, 6. September 2015, 18 Uhr, im Ratssaal Bensberg.

Das Pleyel Quartett Köln

Beseeltheit, Feuer, virtuoses Leuchten, telepathisches Ensemblespiel sind die Attribute, mit denen die Kritiker von „FonoForum“ bis „The Strad“ die CDs mit den Preußischen Quartetten von Ignaz Pleyel (1757-1831) beschreiben. Zur zuletzt erschienenen CD der Pleyel-Serie schreibt der Kritiker bei „klassik.com“: „Wir haben hier Musiker, die genau wissen, was sie tun, Musiker, denen international höchstes Lob gebührt. Rückhaltlos empfohlen.“

Die Darmsaiten mit ihrer empfindlichen Ansprache und ihrem speziellen Farbenreichtum, die nuancierte Verwendung des Vibratos, die lebendige Phrasierung und die sprechende Artikulation bei höchstem technischen Anspruch, das alles öffnet in den Interpretationen des Pleyel Quartetts neue Hörperspektiven. Neben den berühmten Werken des Kanons erfahren auch bislang unbekannte Werke weitgehend vergessener oder als „Kleinmeister“ abgewerteter Komponisten bei Publikum und Presse begeisterte Aufnahme.

„Ein Höchstmaß an klanglicher Schönheit, vollendet dargeboten. Ein Genuss“, so das Rondo- Magazin zur CD mit Kammermusik August Klughardts, die mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde. „DIE ZEIT“ schreibt: „Die Pleyels legen dabei auch spieltechnisch die Latte so hoch, dass es nicht besser sein könnte.“

„Klassik heute“ kürte die Aufnahme mit Quartetten von Adalbert Gyrowetz zur CD des Monats: „Diese Produktion entfaltet ihren Charme bereits im Titelbild und wahrt denselben bis in die letzten Takte der drei hier versammelten Streichquartette. Es ist vieles, was im Detail, und vieles, was en gros zu loben wäre.“

Dr. Ulrike Kienzle studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie. Sie arbeitet als freie Autorin, Seminarleiterin und Kuratorin von Ausstellungen. Sie hat zahlreiche Publikationen zum Musiktheater, unter anderem zu Richard Wagner und Franz Schreker, zur Musik im Kontext von Literatur, Philosophie, Religion und Kunstgeschichte sowie zum Frankfurter Musikleben veröffentlicht.

2001 legte sie eine zweibändige Monographie über den Komponisten, Dirigenten und Archäologen Giuseppe Sinopoli vor. Im Auftrag der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen gestaltete sie Ausstellungen über Drei Generationen Mozart in Frankfurt sowie über Robert und Clara Schumann in Frankfurt. Ebenfalls im Auftrag der Bürgerstiftung schrieb sie das Buch Neue Töne braucht das Land! Die Frankfurter Mozart-Stiftung im Wandel der Geschichte (1838-2013) und gab das von ihr wiedergefundene Jugend-Streichquartett von Max Bruch als Faksimile-Druck im Verlag der Frankfurter Bürgerstiftung sowie (gemeinsam mit Christopher Fifield) als praktische Ausgabe im Hofmeister-Verlag Leipzig heraus.

Eintritt 15 Euro/ermäßigt 6 Euro
Vorverkauf: Theaterkasse Bergischer Löwe (02202 389 99) und an der Abendkasse.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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