Unfall Feuerwehr 600

Das MKH und die Kreispolizei Rhein-Berg informieren gemeinsam über die Verkehrssicherheit im Kreisgebiet. In der Zeit vom 5. bis zum 25. Oktober können die Bürger der Region in der Eingangshalle der Klinik die Ausstellung „Jeden kann es treffen“ besuchen.

Unfallopfer, Hinterbliebene, Ersthelfer und Unfallverursacher berichten auf Plakaten in bewegenden, offenen Texten ihr Erlebtes. Durch die emotionalen Berichte erfahren die Leser, welches Ausmaß an Leid und Beeinträchtigung ein Verkehrsunfall oftmals für ganz viele Menschen haben kann. Ihnen wird aber auch deutlich, dass Verkehrsunfälle vermeidbar sind. Wer sich an die Regeln hält, schützt Leben und Gesundheit.

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„So unterschiedlich die Schicksale sind, eines verbindet alle Mitwirkenden: der Wille aufzurütteln, damit anderen ein ähnliches Schicksal erspart bleibt“, erläutert Richard Barz, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde.

„Viele Besucher, Angehörige und Patienten gehen täglich durch die Eingangshalle. Nicht selten stehen sie noch unter dem Einfluss der aktuellen Ereignisse, wie einem Verkehrsunfall. Wir wollen die Bürger bewusst dann ansprechen, wenn sie durch den Besuch im Krankenhaus schon emotional aufgewühlt sind“, ergänzt Jörg Zbick, MKH-Pressesprecher.

Wer sind diese Menschen, die aus ihren zerbeulten Pkw geschnitten werden, die Toten und Verletzten? Wer sind die Menschen, die am Unfallort Erste Hilfe leisten? Die Menschen, die zurück bleiben?

Bei schweren Verkehrsunfällen sind nicht nur Fahrer und Mitfahrer beteiligt; es sind meist auch viele andere Menschen, die betroffen sind und mit den Folgen zurecht kommen müssen. Eltern, Geschwister, Freunde Rettungskräfte, Ärzte und Pflegende im Krankenhaus. Die Folgen von Verkehrsunfällen bekommen hier mehrere Gesichter.

Ins Leben gerufen hat „Jeden kann es treffen” Ina Kutscher. Die Initiatorin war am 11. September 2000 in einen schweren Unfall verwickelt und hat heute noch Mühe mit dem Laufen. Nach dem Vorfall wollte sie die Autofahrer auf diesem Weg anregen, vorsichtiger und bewusster zu fahren. Damals war ihr ein Mann mit Tempo 140 frontal ins Auto gefahren.

Zbick

PR-Berater (Deutsche Akademie für Public Relations), Volt-Mitglied

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