Das Team des DRK bei einer Lagebesprechung in Rösrath

Im Auftrag des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Kommunen zeichnet sich der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. aktuell für die Betreuung von rund 600 Flüchtlingen in sechs Unterkünften in Bergisch Gladbach, Rösrath, Leichlingen und Wermelskirchen verantwortlich. Um die soziale, medizinische und hauswirtschaftliche Betreuung kümmert sich ein Team aus haupt- und ehrenamtlichen DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Um die hygienische und medizinische Versorgung der Flüchtlinge langfristig sicherstellen zu können, bittet der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. um finanzielle Unterstützung.

„Die Kosten für die Versorgung und Betreuung der Flüchtlinge werden zwar weitestgehend durch das Land getragen, allerdings gibt es auch Ausgaben, die nicht erstattet werden“, erläutert Kreisgeschäftsführer Reinhold Feistl den Spendenaufruf. „So finanzieren wir zurzeit beispielsweise rezeptfreie Medikamente und Salben für die Flüchtlinge aus der eigenen Kasse.“ Gerade jetzt, da die Temperaturen sinken, kämpfen viele Flüchtlinge mit Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. Auch Hautausschläge und kleinere Wunden müssten durch die medizinischen Fachkräfte vor Ort versorgt werden.

Darüber hinaus stellt das DRK den Flüchtlingen kostenlos Hygieneartikel zur Verfügung. Diese werden aus den bereits abgegebenen Sachspenden generiert oder aus eigenen Mitteln finanziert. Benötigt werden unter anderem Duschgel, Shampoo, Seife, Einmalrasierer, Rasierschaum, Deoroller, Zahnbürste, Zahnpasta und Bodylotion.

Die oben genannten Hygieneartikel sowie sonstige Sachspenden (Winterkleidung für Kinder/Jugendliche sowie für Erwachsene in den Größen S und M) können weiterhin werktags in der Zeit von 15-17 Uhr an der Jakobstraße 101 in Bergisch Gladbach abgegeben werden.

Spendenkonto Flüchtlingshilfe
Kreissparkasse Köln
DE62 3705 0299 0311 5706 69

Service-Hotline „Flüchtlingshilfe“
Tel: 02202-2365281, Email: fluechtlingshilfe@rhein-berg.drk.de

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1 Kommentar

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  1. Ich wollte nur darüber informieren, dass Medikamente für Wunden und gegen husten, wenn von einem Arzt verschrieben seit August für Flüchtlinge die bei der Bezirksregierung Arnsberg registriert sind, kostenfrei übernommen werden.
    Natürlich wären Spenden schön, man sollte sich aber doch noch einmal mit den Behörden kurz schließen um so etwas zu vermeiden. Dor Helfer haben ja schon genug zu tun, ohne auch noch ihr Geld hinein zu stecken.
    Mfg