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„Und tschüß.Der nächste Friedhof freut sich schon”, kommentiert Bernd M. Drei Leute finden: Daumen hoch. Karl W. setzt noch einen drauf: „Friedhof?Die kommen auf die Müllkippe”. Ein Kommentar, der immer wieder auftaucht: „Lasst sie doch verrecken”, in unterschiedlichen Schreibweisen.

Gemeint sind die Flüchtlinge im Camp Katterbach, die mit einem Hungerstreik auf ihre wachsende Verzweiflung aufmerksam machen wollen. Der Bericht des Bürgerportals hat auch auf Facebook viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, rund 20.000 Menschen bundesweit haben den Beitrag dort gesehen, viele ihn kommentiert, einige auf übelste Art und Weise.

Gespickt von Vorurteilen und Rechtschreibfehlern wird den Flüchtlingen Undankbarkeit vorgeworfen und der Tod gewünscht. Öffentlich und häufig unter vollem Namen. Wer dagegen argumentiert wird mitunter persönlich angegriffen. Ein Blick in die Profile der Besucher und auf ihre Ausdrucksweise lässt einige Schlüsse zu, wer hier aus der gesamten Republik kommentiert, aus Lübeck, Essen, Offenburg, Karlsruhe, Leipzig, Leer, Apolda, Wilhelmshaven, …

Aber es sind auch Bergisch Gladbacher dabei, Anhänger von Tierschutzvereinen, Angestelle von Krankenhäusern, „Freunde” von örtlichen Amtsträgern, die sich hier menschenverachtend auslassen.

Offenes Forum – aber keine Klowand der Nation

Zu den Prinzipien des Bürgerportals gehört es, eine offene Kommunikationsplattform zu bieten. Allerdings ist dieses Forum nicht die Klowand der Nation. Hass, Menschenverachtung und persönliche Angriffe werden nicht geduldet. Daher haben wir rund 40 Kommentare auf der Facebook-Seite gelöscht.

Es ist uns jedoch wichtig zu dokumentieren, welche Stimmen und Stimmungen es auch in unserer Stadtgesellschaft gibt. Aus diesem Grund bilden wir die gesamte Debatte hier ab. Hier können Sie sich selbst ein Bild von der Stimmung da draußen im Land machen. Aber seien Sie auf einiges gefasst.

Übrigens: In der Facebook-Gruppe „Politik in Bergisch Gladbach”, in der nur mit der Stadt verbundene Mitglieder zugelassen sind, läuft die Debatte sehr viel sachlicher ab.

Hinweis der Redaktion: Falls Sie kommentiert haben, inzwischen aber anderer Meinung sind und Ihren Beitrag hier nicht mehr sehen möchten, melden Sie sich bitte per Mail (info@in-gl.de), dann machen wir das unkenntlich.

Dokumentation der Facebook-Kommentare

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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