Ein 25-jähriger Mann hat am späten Montagabend in der Bergisch Gladbacher Innenstadt seinen Hund brutal misshandelt. Nach Angaben der Polizei hatten Zeugen beobachtet, wie im Park an der Buchmühle ein stark betrunkener Mann den 14 Monate alten Hund mehrfach mit der Faust ins Gesicht schlug und trat. Danach habe er versucht, seinen Hund in der Strunde zu ertränken.

Erst als mehrere Passanten ihn angeschrien hatten kam der Mann mit dem Hund aus dem Bach. Als die Polizei eintraf, war er sehr aggressiv und drohte Straftaten an, wenn man ihm das Tier, einen japanischen Akita,  abnehmen würde.

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Um weitere Straftaten zu verhindern brachte die Polizei den Mann in eine Ausnüchterungszelle. Da der Bergisch Gladbacher einen festen Wohnsitz hat wurde er Dienstagvormittag entlassen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein. Das Tierschutzgesetzes sieht Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren vor.

Der Hund wurde in das Heim des Tierschutzvereins RheinBerg in Kürten gebracht. Wer Interesse daran hat, einen Hund aus dem Tierschutz zu übernehmen, kann sich dienstags bis samstags von 15  bis 18 Uhr dort informieren.

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Redaktion

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