Der langjährige Caritas-Direktor Hans-Peter Bolz geht in den Ruhestand

„Es war spannend, mit so vielen Menschen aus unterschiedlichen Lebenssituationen zusammen zu kommen“, resümierte Hans-Peter Bolz sein Berufsleben bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand.

Über 200 dieser Menschen waren der Einladung des Caritasverbandes zum „Nachmittag der Begegnung“ gefolgt. Der Nachmittag begann mit einer Dankandacht in der St. Nikolauskirche, Rösrath, gestaltet von Kreisdechant Norbert Hörter, dem Rösrather Pfarrer Franz Gerards und Pfarrer Josef Rottländer, mit dem Hans-Peter Bolz bereits seit Jugendtagen in der Landjugend (KLJB) befreundet ist. Musikalisch begleitet wurde dieser Start vom Caritas-Projektchor mit ausschließlich weiblichen Mitarbeitenden und dem Musik-Trio Eva Cox.

Bei hochsommerlichem Wetter begrüßte im Innenhof von Schloss Eulenbroich Kreisdechant Norbert Hörter daran anschließend als Vorsitzender des Caritasrates die Rheinisch-Bergischen Landtagsabgeordneten, Vertreter der Kirche, des Kreises und der Kommunen, Kooperations- und Geschäftspartner und die Medien.

Hans-Peter Bolz, der sich „kein Jedöns“ um seine Person gewünscht hatte, musste dann doch einige lobende und dankende Worte vernehmen. Der respektvolle Umgang mit Mitarbeitenden und Kooperationspartnern, die Freude am Dialog, der Team-Player, die Konsensfähigkeit, die Kollegialität waren Eigenschaften, die in allen Beiträgen hervorgehoben wurden. Alle Grußwort-Redner fassten sich kurz, doch nicht ohne ihre Beiträge mit sehr persönlichen und humorvollen Anekdoten und Blickwinkeln zu garnieren.

Unterlegt von Jazzklängen der Valentin Austen Band nutzten anschließend die Gäste bis zum späten Abend die Gelegenheit zur Begegnung untereinander und zu persönlichen Worten mit Hans-Peter Bolz. Für den neuen Vorstand George Koldewey war der Nachmittag eine gute Gelegenheit, sich im Small-Talk vielen Menschen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis und aus dem Erzbistum Köln bekannt zu machen.

Hans-Peter Bolz kündigte an, mit einer gewissen Gelassenheit, aber auch mit Interesse und Neugier, von der „höchsten Erhebung des Rheinisch-Bergischen Kreises“ (sein Wohnort Overath-Marialinden) auf die Tätigkeit der Caritas RheinBerg und der Katholischen Erziehungsberatung schauen zu wollen.

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“. Dieses Zitat von Martin Buber stand über der Einladung zu diesem Ereignis. An diesem Nachmittag und Abend fand wirklich Begegnung statt – und die Sonne strahlte mit dem Ruheständler um die Wette.

Caritas RheinBerg

Unter dem Motto "Caritas RheinBerg – Der Mensch zählt" ist der Caritasverband für den Rheinisch-Bergischen Kreis e.V. heute wie vor 50 Jahren bestrebt, seinen Auftrag als Sozialdienst der katholischen Kirche, als Verband der freien Wohlfahrtspflege und als Mitgliederverband zu erfüllen.

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