Die Baustellen der Belkaw wurden überprüft. Ohne Ergebnis. Foto: Archivbild

Trotz intensiver Bemühungen der Belkaw ist die Ursache für den Eintritt von Keimen in das Trinkwassernetz vor drei Wochen immer noch nicht gefunden worden. Weder das Abhorchen des Verteilungsnetzes nach möglichen Leckagen noch die Überprüfung von Baustellen und Wasserarmaturen habe Hinweise auf die Quelle der Verkeimung gegeben, teilte das Kreisgesundheitsamt am Donnerstag mit. Angaben, wie lange die Chlorung des Wasser fortgesetzt wird, macht der Kreis nicht.

Inzwischen wurde sogar der Wasserdruck in der betroffenen Wasserdruckzone 2 (Hebborn und Umgebung) erhöht. Auch das hat nach Angaben der Belkaw keine Erkenntnisse erbracht – sondern gezeigt, dass das Leitungsnetz dicht ist. Die Ursachensuche wird weiterhin durch eine Expertenkommission, zu der der renommierte Professor Martin Exner, Direktor des Institutes für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn gehört, unterstützt.

Die gesamte Wasserdruckzone 2 ist betroffen.

Wie bereits berichtet setzt wird das Trinkwassernetz auf Anweisung des Rheinisch-Bergischen Kreises dieses weiter intensiv durch die Belkaw beprobt. Auch die letzten Proben, deren Ergebnisse seit Donnerstag vorliegen, seien negativ gewesen.

Dennoch müsse die Chlorung der sogenannten Wasserdruckzone 2, zu der ganz Hebborn, östliche Teile von Schildgen, östliche Teilbereiche der Hauptstraße und einige davon abgehende Straßen gehören, weiter fortgesetzt werden. Die Chlorung geschehe weiterhin mit einer nur geringen Dosierung von 0,1 bis 0,3 Milligramm Chlor pro Liter Trinkwasser und sei gesundheitlich unbedenklich.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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