Die ganze Fläche zwischen Marktkauf (unten rechts) und dem Kreisel an der Paffrather Straße wird bebaut. Foto: Google Maps/Screenshot

Die CDU-Fraktion würde es begrüßen, wenn die geplante Wohnbebauung des Cox-Geländes möglichst rasch in die Startphase gehen könnte. „Das Hang-Areal oberhalb der freigelegten Kalköfen in Nähe des S-Bahnhofs bietet alle Voraussetzungen für ein attraktives Wohnen im Innenstadt-Bereich“, betont der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Michael Metten, in einer Presseerklärung.

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Da der derzeit noch rechtskräftige Bebauungsplan von anderen Schallimmissionen ausgehe, sei es notwendig, kurzfristig einen neuen Bebauungsplan aufzustellen. Hierzu ist nach den Worten des CDU-Fraktionsvorsitzenden bereits am Dienstag der entsprechende Aufstellungsbeschluss im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss gefasst worden.

Neues Wohnviertel soll am S-Bahnhof gebaut werden

„Wir hatten kürzlich im Rahmen einer Fraktionssitzung auf unsere Einladung hin ein Treffen mit dem Besitzer des Cox-Grundstücks und dem von ihm beauftragten Architekten; was wir dabei gesehen und gehört haben, wirkt weithin überzeugend“, unterstreicht Metten.

Immerhin sähen die vorgestellten Pläne auf dem Hanggrundstück 150 bis 170 Wohneinheiten vor. „Ein solches Wohnungsangebot ist für unsere Stadt gerade mit Blick auf die Nähe zur S-Bahn und der Bergisch Gladbacher Innenstadt dringend geboten“, unterstreicht der Fraktionsvorsitzende.

Michael Metten

Hotelgebäude in zentraler Lage

Die in dem Vorentwurf eingeplante Hotelanlage begrüßt Metten ausdrücklich: „Ein Hotel an diesem zentralen Ort wäre eine Aufwertung für Bergisch Gladbach. Dafür einen Investor zu gewinnen, sollte wegen der hervorragenden Anbindung an die Messestadt Köln nicht die schwierigste Aufgabe sein.“ Mit dem Hotelbau wäre seiner Meinung nach auch der für diese Fläche angedachte Gewerbeanteil weithin gedeckt.

Das angrenzende Köttgen-Gelände sei für neue Gewerbeansiedlungen geeigneter, da hier bereits Autohäuser und andere Firmen etabliert seien.

Die vorläufige Planung, wie sie der CDU-Fraktion vorliegt, sieht sowohl entlang der Paffrather Straße als auch der Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße fünf mehrgeschossige Wohnbauten in unterschiedlichen Ausmaßen vor. Im Innenbereich des Areals ist eine weitläufige Grünanlage mit Spielplatz vorgesehen.

Die etwa vier Meter hohe Böschung entlang der Paffrather Straße soll vollständig abgetragen werden. Metten: „Diese Maßnahme macht Sinn; denn es ist wichtig, dass die neuen Wohnkomplexe mit den älteren Gebäuden auf der gegenüberliegenden Straßenseite – insbesondere vom Höhenniveau her – harmonisch wirken.“

Wichtige Projekte für die Stadtentwicklung

Die vorgesehene Fußweg-Verbindung von der Paffrather Straße hinunter zum S-Bahnhof wertet Metten als ebenso gelungen wie die Sitztreppen mit Platzanlage rund um das frei gelegte Kalköfen-Denkmal.

In seinem Fazit schließt er auch das städtische Bauvorhaben an der Jakobstraße mit ein: „Die Bebauung des Cox-Geländes sowie der in Aussicht stehende Neubau des Stadthauses auf dem Kopfgrundstück am S-Bahnhof in unmittelbarer Nähe wären enorm wichtige Projekte für die weitere Stadtentwicklung. Endlich werden diese Grundstücke entwickelt.“

Stadt baut ein großes Stadthaus am S-Bahnhof

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1 Kommentar

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  1. Noch so ein Klotz mitten in die Stadt gesetzt, gleich neben die neue Rhein-Berg-Galerie ist langfristig gesehen ein Faux-Pas erster Ordnung. An so eine Location im Herzen der Stadt gehört ein Park mit Wasserspielen und Freilichtbühne für Open-Air-Konzerte. Die Bauwut lebt man besser auf dem Gelände der alten Gießerei Köttgen sowie dem Cox-Gelände aus!