Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

3 Kommentare zu “Stadt baut ein großes Stadthaus am S-Bahnhof”

  1. Aus meiner Sicht mehrere Chancen.
    1. Wir können uns aus meiner Sicht von hässlichen Bausünden zu befreien.
    2. Je nach Konzept für die Bebauung der freigewordenen Flächen auch wieder Leben nach Geschäftsschluss in die Stadt bringen.
    3. Am Standort der Stadtbibliothek muss etwas entstehen, was dass Laurentiusviertel wiederbelebt.
    Und bitte, nicht wieder eine Bebauung kopieren die es in x beliebigen Städten gibt.
    Es sollte etwas sein, was Bergisch Gladbach von anderen Städte hervorhebt.

  2. Beispiel Stadtbücherei:
    Die Kosten für eine neue Stadtbücherei sollen laut diesem Bericht mindestens 5 Millionen betragen. Die Sanierung würde angeblich 3,5 Millionen kosten, was eine Einsparung von 1,5 Millionen bedeuten würde. Also Sanierung billiger als Neubau! Eine einfache Rechnung, die der Euphorie des angepeilten Neubaus Hohn spricht. Vor allem aber liegt bisher noch keine Untersuchung über die Benachteiligung des Laurentiusviertels vor, wenn entscheidende Teile der Stadt weiter nach Westen verlagert werden. Siehe auch meinen Artikel “Eine Lanze für die Stadtbücherei”! Man sollte also wirklich genau überlegen, ob durch riesige Neubauten nicht nur personelle Denkmäler gesetzt werden.

  3. Das Neue Stadthaus ist Chance und Verpflichtung in die Zukunft zu weisen, auch energetisch!

    Liebe Mitbürger, was will Bergisch Gladbach sein? Mit dem Stadthaus bringen wir als Stadt zum Ausdruck, wie wir uns verstehen. Als Teil einer Metropolregion, die weiterhin wächst, muss dieses Gebäude in die Zukunft weisen. Dazu gehört insbesondere, dass es in Bau und Betrieb den ökologischen Standards des 21. Jahrhunderts entspricht und das kann angesichts des Klimawandels nur eines bedeuten: Ökologische Passivhausbauweise ! In Bayern scheint der Standard im Verwaltungsbau seit 2011 Standard zu sein und wir sollten es uns nicht nehmen lassen diesen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, aus vielerlei Gründen (https://www.stmi.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iic1_gebaeude_und_energie_buerogebaeudeleitfaden_20130312.pdf). Klug geplante Passivhäuser sind unwesentlich teurer und amortisieren sich in übersichtlichen Zeiträumen. Es ist auch Teil der Landespolitik als Energieland Nr.1 eine solche Entwicklung zu unterstützen. In den veröffentlichten Berichten ist das Thema aber nicht sichtbar adressiert. Bevor also bald alles schon beschlossen ist, gehört dies umgehend ins Pflichtenheft der Planung!

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