Nächtlicher Einsatz der Feuerwehr GL. Archivfoto: Feuerwehr

Die Feuerwehr hat in der Nacht auf Sonntag eine Frau aus einer völlig verrauchten Wohnung in Lückerath gerettet. Dass sie mit einer starken Rauchvergiftung davon gekommen ist, habe sie nur der Aufmerksamkeit und dem guten Geruchssinn einer Nachbarin zu verdanken, teilte die Feuerwehr mit. 

Rauchmelder, die frühzeitig auf die Verrauchung der Wohnung und die drohende Gefahr hingewiesen und die Bewohnerin geweckt hätten, seien in der Wohnung offensichtlich nicht installiert gewesen. 

Die Feuerwehr, die gleichzeitig mit 60 Einsatzkräften einen Brand im Restaurant La Venta in Refrath mit 70 Betroffenen bekämpfen musst, hatte den ehrenamtliche Löschzug Bensberg sowie die kurz vorher eingerückten und einsatzbereiten Kräfte der hauptamtlichen Wache Nord losgeschickt. Auch der ehrenamtliche Einsatzführungsdienst 2  sowie der Rettungsdienst der Feuerwehr wurden alarmiert. Insgesamt waren 18 Personen am Einsatz beteiligt.

Vor Ort durchsuchten die Feuerwehrleute die Wohnungen unter schwerem Atemschutz und fanden die Frau schlafend im Rauch. Nach der Versorgung durch den Rettungsdienst wurde sie ins Krankenhaus gebracht. Auf dem Herd fand die Feuerwehr einen angebrannten Topf mit verbranntem Essen.

Rauchmelder sind ab dem 1. Januar 2017 in jeder Wohnung in NRW Pflicht. 

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Redaktion

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